Packungsbeilage bei Medikamenten - lest ihr sie immer durch?

vom 22.01.2013, 13:08 Uhr

Die Packungsbeilage von Medikamenten auch im Volksmund "Waschzettel" genannt wird von vielen einfach ignoriert. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nach Anweisung des Arztes handle und die Medikamente nach Anweisungen des Arztes oder der Apotheke einnehme und auch meinen Kindern gebe. Ich habe die Beipackzettel am Anfang immer gelesen. Aber ich habe dann doch gemerkt, dass ich mir dann bei den Kindern viel zu große Sorgen gemacht habe. Denn wenn man alles wirklich ernst nimmt, was auf der Packungsbeilage steht, dann ist es fast unmöglich zu glauben, dass es auch hilft.

Meiner Schwiegermutter muss ich immer die Packungsbeilage weg nehmen, weil sie sich so in die aufgezeigten Nebenwirkungen reinsteigert, dass sie alles bekommt, was auf dem Beipackzettel steht. Ich lese den Beipackzettel nicht mehr oder nur noch äußerst selten. Ich frage lieber in der Apotheke oder beim Arzt nach. Wie handhabt ihr es?

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» supermami » Beiträge: 2317 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Ich sehe immer in die Packungsbeilage, alles andere halte ich für unverantwortlich. Denn auch ein Arzt kann nicht an alles denken oder alles wissen und sich darauf zu verlassen, ist schon leicht fahrlässig. Zudem nehme ich Medikamente regelmäßig ein und ich schaue immer nochmal in die Packungsbeilage, ob das zusammen passt oder nicht. Allein schon deshalb, damit ich selbst beruhigt bin.

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» Vampirin » Beiträge: 5979 » Talkpoints: 30,32 » Auszeichnung für 5000 Beiträge


Ich selber überfliege den Beilagenzettel immer, wenn ich ein neues Medikament bekomme. Daraus entnehme ich dann etwa, wie es eingenommen werden sollte (vor, während oder nach dem Essen) und ob man es mit bestimmten Nahrungsmitteln einnehmen sollte oder ob man diese in der Zeit der Einnahme eher meiden sollte. Einige Medikamente vertragen sich etwa nicht mit kalziumreichen Lebensmitteln, einige auch nicht mit bestimmten Säften. Grapefruitsaft sollte meine ich eher gemieden werden.

Auf die Nebenwirkungen gucke ich auch. Aber hauptsächlich dient es mir nur dazu, kontrollieren zu können, ob die auftretenden Dinge auf das Medikament zurück zu führen sein könnten. Ich leide etwa ab und an unter Kopfweh, würde es aber eigentlich nicht auf ein Medikament zurückführen, das ich gerade einnehme, wenn es nicht auf dem Beipackzettel steht. Ähnlich ginge es mir, wenn allergieähnliche Symptome auftreten. Dort würde ich auch erst mal an andere Ursachen denken.

» SonjaB » Beiträge: 2710 » Talkpoints: 6,28 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Ich muss regelmäßig Medikamente nehmen und habe mir zu Anfang auch jede Packungsbeilage von Anfang bis Ende durchgelesen, außer natürlich, ich kannte das Medikament schon und bekam es ein zweites Mal verschrieben, dann habe ich die Packungsbeilage einfach ignoriert und in der Medikamentenpackung liegenlassen.

Inzwischen lese ich mir auf den Beipackzetteln nur noch die Anwendung durch, nehme es aber trotzdem so ein, wie der Arzt es mir verschrieben hat. Danach lasse ich den Beipackzettel wieder in der Medikamentenpackung liegen, weil es ja doch noch sein könnte, dass ich ihn noch einmal brauche, wenn wirklich Nebenwirkungen auftreten sollten.

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» Fluffeltuch » Beiträge: 797 » Talkpoints: 3,85 » Auszeichnung für 500 Beiträge



Ich nehme sehr selten mal Medikamente zu mir. Meistens ist dies nur der Fall, wenn ich mal krank bin. In der Regel bekomme ich immer wieder die gleichen Medikamente verschrieben und deren Anwendung und Nebenwirkungen kenne ich mittlerweile. Anfangs lese ich mir immer die Beipackzettel eines Medikamentes durch, wenn ich es vorher noch nie benutzt haben sollte. Das gleiche gilt auch für Medikamente, die man auch ohne Rezept käuflich erwerben kann. Bei der Dosierung verlasse ich mich auf die Angaben des Arztes und frage notfalls nach, wenn mir etwas in irgendeiner Form seltsam vorkommt.

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» Zohan » Beiträge: 4398 » Talkpoints: 16,33 » Auszeichnung für 4000 Beiträge


Ich lese mir Beipackzettel schon gern mal durch. Besonders seit mir mal ein Hustenmittel unglaublich auf den Magen geschlagen ist und der Beipackzettel dann im Nachhinein die Erklärung dazu lieferte. Außerdem kann es immer mal wieder sein, dass ein Arzt was verschreibt ohne an Vorerkrankungen zu denken. Gerade wenn man bei einem Facharzt ist.

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» Bellikowski » Beiträge: 7700 » Talkpoints: 16,89 » Auszeichnung für 7000 Beiträge


Ich lese die Beipackzettel von Medikamenten eigentlich immer, Ausnahmen gibt es nur, wenn es sich um ein Medikament handelt, das ich bereits kenne und "regelmäßig" nehme. Ich nehme zwar sehr selten Medikamente, aber wenn ich beispielsweise erkältet bin, bekomme ich immer sehr schlecht Luft und benötige deshalb Nasenspray.

Da lese ich mir nicht jedes Mal die Packungsbeilage durch. Bei neuen und unbekannten Medikamente tue ich das jedoch immer. Zwar weist ja meistens der Arzt oder der Apotheker darauf hin, wie die Medikamente einzunehmen sind, trotzdem lese ich gerne noch mal nach.

» SuperGrobi » Beiträge: 3876 » Talkpoints: 3,22 » Auszeichnung für 3000 Beiträge



Ich selbst lese mir die Packungsbeilagen zu mir bekannten Medikamenten an sich nicht wirklich durch. Bei neuen Medikamenten, die ich bisher noch nie verwendet habe, lese ich mir grundsätzlich den Beipackzettel durch, weil es vorkommen kann, dass eine Nebenwirkung auftritt, die mich betreffen könnte. Außerdem muss ich wissen, ob in einem Medikament Laktose enthalten ist oder nicht oder welche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten könnten.

» Wibbeldribbel » Beiträge: 12618 » Talkpoints: 5,12 » Auszeichnung für 12000 Beiträge


Ich lese die Packungsbeilage bei neuen und mir unbekannten Medikamenten immer sehr gründlich. Da stehen ja nicht nur die Anweisungen zur Einnahme, sondern zum Beispiel auch, welche Wechselwirkungen es mit Lebensmitteln oder anderen Medikamenten geben kann. Oder ob man das Medikament eher zu Mahlzeiten oder auf nüchternen Magen einnehmen sollte. So etwas ist meiner Meinung nach wichtig zu wissen! Ansonsten macht man im Zweifelsfall etwas falsch und das Medikament wird dadurch unwirksam. Das will man ja eigentlich nicht.

Das mit den immer aufgelisteten Nebenwirkungen kann ich zum Glück mental richtig einordnen. Ansonsten wäre das ja wirklich beängstigend. Aber es ist nun einmal so, dass die Herstellerfirma jeden einzelnen Effekt, den einmal ein Mensch, der das Medikament nicht vertragen hat, gezeigt hatte, auf diesem Zettel auflisten muss. Das dient einfach der rechtlichen Absicherung der Firma. Es bedeutet nicht, dass man deswegen Angst haben müsste. Wichtig ist nur, zu wissen, bei welchen Nebenwirkungen man im unwahrscheinlichen Fall eines Auftretens umgehend zum Arzt gehen müsste.

Bei Medikamenten, die ich schon kenne und mehrfach eingenommen habe, lese ich den Zettel aber natürlich nicht mehr, weil ich davon ausgehe, dass sich da keine neuen Informationen finde. Und wenn ich bisher keine Probleme mit dem Medikament hatte, wird das wohl auch in Zukunft so bleiben. Allerdings gibt es sowieso keine Medikamente, die ich wirklich regelmäßig nehmen würde. Eigentlich ist nur Aspirin im Haus, und da lese ich natürlich nicht jedes Mal den Beipackzettel. :lol: Das wäre schon irgendwie albern.

» arril » Beiträge: 739 » Talkpoints: 10,78 » Auszeichnung für 500 Beiträge


Bei Medikamenten wie Aspirin lese ich mir den Beipackzettel nie durch. Das halte ich auch gar nicht für nötig, da wohl jeder weiß, wie Aspirin anzuwenden ist. Auch dass man Aspirin beispielsweise nicht mit Alkohol zusammen einnehmen sollte, ist klar. Außerdem nehme ich ständig Aspirin zu mir und hatte damit auch noch nie Probleme. Von daher spare ich mir da einfach die Mühe und lese den Beipackzettel nicht durch.

Ab und an kommt es vor, dass ich irgendwelche Schmerzen habe und meine Mutter mir daraufhin eine Tablette gibt. Da lese ich mir den Beipackzettel auch nicht vorher durch, da ich auf meine Mutter vertraue. Immerhin liest meine Mutter Beipackzettel generell immer durch und kennt sich, was Medikamente angeht, auch richtig gut aus. Von daher befolge ich dann einfach ihrem Ratschlag und nehme die Tablette einfach.

Wenn ich mir ein neues Medikament kaufe, welches ich noch nie vorher genommen habe, lese ich mir den Beipackzettel normalerweise immer durch. Dabei überspringe ich aber immer einige Passagen, die mich nicht interessieren. Die Absätze über Schwangere, lese ich so beispielsweise nicht durch, da das ja unnötig ist. Stattdessen ist es so, dass ich einfach schaue, wie man das Medikament einnimmt und wie oft man es eben einnehmen darf. Zudem schaue ich, ob sich das Medikament mit meiner Pille verträgt.

Ich finde es eigentlich wichtig, dass man sich den Beipackzettel bei neuen Medikamenten durchliest. Immerhin sollte man doch zumindest wissen, ob man die Tablette zerkaut oder unzerkaut schlucken muss. Zudem wäre es natürlich auch noch gut zu erfahren, ob sich das Medikament mit der Pille verträgt, damit es nicht womöglich noch unerwünschte Überraschungen gibt.

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» Prinzessin_90 » Beiträge: 35273 » Talkpoints: -0,01 » Auszeichnung für 35000 Beiträge


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