An Alle Studenten - Studiengebühren bezahlen + Erfahrungen

vom 13.04.2008, 10:37 Uhr

Jessi, ich muß sagen, du hast mit deinem Text den Nagel auf den Kopf getroffen. So wollte ich es gerne ausdrücken, hab aber gedacht, es kommt zu hart rüber. Es ist ja wirklich so, dass man mit einem riesigen Haufen Schulden in das Berufsleben entlassen wird, wenn man studiert hat. Und je nachdem, was man studiert hat, hat man das Glück, dass man noch ein Anerkennungsjahr braucht oder ein Refendariat, in dem man beidesmal nicht die Menge verdient.

Zwar dauert die Rückzahlung des staatlichen Darlehens etwas, aber trotzdem weiß man, dass man es zurückzahlen muss irgendwann. Ich hab vor zwei Jahren mein Studium abgebrochen und bis jetzt noch nichts gehört von denen. Aber ich muß alles zurückzahlen, da ich ja abgebrochen habe. Wenn man das Studium abschließt, muss man doch nur die Hälfte zurückzahlen des BafgöG oder? Und eben die angesammelten Studiengebühren.

Ich finde es eine Sauerrei, dass man in einem so hoch entwickelten Staat nicht mal die notwendigen Mittel aufbringen kann, damit sich jeder der möchte auch eine richtige fundierte Universitätsausbildung leisten kann. Früher war es ja so, dass ein Studium den besser gestellten Familien vorbehalten war, aber mittlerweile sollte es eigentlich nicht mehr so sein, bzw es ist ja leider wieder so, seit der Einführung der Studiengebühren. Es wird gejammert, dass es zu wenig Universitäts- und FH-Absolventen gibt, aber dass es sich niemand mehr leisten kann, davon redet keiner. Auch nicht von dem Schuldenberg, der sich mal eben beinahe unbemerkt ansammelt und den es ab zutragen gilt.

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» P-P » Beiträge: 3246 » Talkpoints: 1,58 » Auszeichnung für 3000 Beiträge



Toll, dass hier einer meine Meinung vertritt und mir zustimmt. Vom Bafög muss man zehntausend zurückzahlen. Und wenn man nicht locker in der Regelstudienzeit fertig wird und während der Prüfungsphase einen Kredit aufnehmen muss, kommt das noch hinzu.

Natürlich kommen da Stimmen auf von wegen: "Ja, aber du verdienst dann ja auch mehr." Weiß ich das jetzt denn schon? nein! Genug Akademiker finden keinen Job und gerade als Geisteswisenschaftler ist es wirklich schwierig.

Dass viele Studenten kurz vor Ende abbrechen, weil sie es sich nicht mehr leisten können oder weil sie einen gutbezahlten Job gefunden haben, bleibt da ja wohl nicht aus. Ganz zu schweigen von den vielen Studenten, die unter massiven Prüfungsängsten oder gar Depressionen leiden. Ständig das Bild vom ewig faulen und feiernden Studenten vor Arbeitnehmern abzuwehren ist echt anstrengend. Mittlerweile hätte ich auch lieber nen Job für 8 Stunden am Tag und genug Kohle um um die Runden zu kommen. Aber nein, viele Studenten leben am Existenzminimum und müssen sich auch noch dafür rechtfertigen!

Sorry, dass ich so ausfallend werde, aber sowas regt mich extrem auf. Von den Studiengebühren merkt man als Student ja auch nichts. Ich muss dafür nen Kredit aufnehmen und muss trotzdem ein Semester dranhängen, weil ich keinen Platz mehr im Seminar bekommmen habe. Aus den Steckdosen in der philosophischen Fakultät tropft es bei Regen immer noch. Aber schön, dass ich die Menüvorschläge in der Mensa jetzt an einem LCD Breitbandbildschirm betrachten kann. Das ist doch wirklich zum Aufregen, sowas.

Naja, ich muss jetzt erst mal ein Tee trinken.

» jessi-bär » Beiträge: 13 » Talkpoints: 0,82 »


Hier in Hessen sind die Studiengebühren ja gerade erst eingeführt worden und ich hoffe auch noch, dass sie wieder abgeschafft werden, kommt auf die Regierungsbildung an. Für uns kostet das Semester rund 730€, was echt viel ist irgendwie. Ich hab das Glück, dass meine Eltern mir das zusätzlich zu 500€ im Monat bezahlen. Von 500€ kann man zwar leben, übrig bleibt aber nicht wirklich was und mal was Extra ist eigentlich auch nicht drin, sprich Urlaub oder so. Dafür ist man eben armer Student.

Ich bin im Moment noch auf der Suche nach einem Job, den ich nebenher machen kann. Mein Studium ist recht zeitaufwändig (Medizin...) und wenn ich da einen größeren Job mache, dann leidet in jedem Fall das Studium.

Daher muss ich echt sagen, solange ich so eben hinkomme, auch wenn dann Urlaub flach fällt, arbeite ich lieber nicht und mach mein Studium gut, als dass ich am Ende länger studieren muss. Wenn meine Eltern mich nicht finanziell unterstützen würden, dann würde ich eher einen Studienkredit aufnehmen, weil ich denke, dass man dann lieber schnell das Studium fertig hat, als dass man sich versucht selbst zu finanzieren.

Ich hoffe aber wirklich, dass die Studiengebühren hier wieder wegfallen, weil ich es schon irgendwie nicht so toll finde, dass ich meinen Eltern so auf der Tasche liegen muss. Die könnten mit dem ganzen Geld auch was schönes machen, anstelle dass es irgendwie komisch um verteilt wird.

» Maggi » Beiträge: 28 » Talkpoints: 0,96 »



Ich studiere in Bayern und wir dürfen 574€ pro Semester bezahlen. Eigentlich muss ich mir diese Summe selbst zusammensparen, aber glücklicherweise hat mir meine Mom bisher immer 2/3 dieses Betrags bezahlt. Bei mir sind die Studiengebühren jedoch noch das geringe an Kosten. Meine Wohnung kostet pro Monat auch nochmal 280€ und dazu das Auto und die steigenden Benzinpreise!

Finanzieren tue ich das Ganze über das Kindergeld :) und einen sehr flexiblen Nebenjob. Dort arbeite ich pro Woche ca 5-6 Stunden und bekomme 12€ pro Stunde. Man merkt das das so nicht ausreichen kann und deshalb geht es in den Semesterferien noch in meinen früheren Ausbildungsbetrieb zum Arbeiten. Meine Wohnung und alles drum herum muss ich mir leider selber finanzieren :/

Ich finde auch die Studiengebühren ansich nicht besonders schlimm. Rechnet man die knapp 600€ pro Semester auf einen Monat herunter, dann sind das bei mir knapp 100€ was in etwa 8 Arbeitsstunden pro Monat bzw 2 Arbeitsstunden pro Woche sind. Als unbezahlbar würde ich das dadurch nicht bezeichnen, wobei dieses Geld natürlich auch an anderer Stelle sicher gut gebraucht werden könnte.

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» toedo » Beiträge: 363 » Talkpoints: -0,75 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Wir bezahlen in Hessen keine richtigen Studiengebühren, sondern nur so einen Pauschalbetrag, der dann Dinge wie allgemeine Verwaltungskosten und ein Bahnticket enthält. Insgesamt beläuft sich das auf derzeit 230 Euro im Semester, das sich in den Alltag und auf den Monat verteilt, ganz gut aufbringen lässt. Anders würde das bei mir aber sicherlich aussehen, wenn ich das 3- oder sogar 4-fache davon bezahlen müsste und ehrlich gesagt weiss ich auch nicht so recht wie das funktionieren soll.

Natürlich kann man arbeiten gehen, aber ob man nun 1000 jährlich mehr oder weniger braucht, macht doch einen riesen Unterschied in meinen Augen. Die meisten Leute arbeiten so, dass am Ende des Monats vielleicht mal noch 50 Euro übrig bleiben, die sie sich zurück legen. Aber prinzipiell arbeiten sie schon eher von der Hand in den Mund. Geht ja auch gar nicht anders, wenn man alles selbst bezahlen muss und normalerweise schafft es niemand mehr als 20 Stunden die Woche zu arbeiten und nebenher noch zu studieren.

Wie man es dann aber schaffen soll, alle 6 Monate auch noch 500 bis 600 Euro ab zudrücken ist mir rätselhaft. Ich finde es falsch, dass man einfach behauptet, so etwas würde sich schon irgendwie regeln lassen und sei kein Problem. Das kann eigentlich nur von Leuten kommen, die den Betrag von den Eltern bezahlt bekommen oder die sich durch einen Studentenkredit durchschlagen. Mit normaler Arbeit und normalem Studentenleben, das man alleine finanzieren muss, ist das allerhöchstens gerade so machbar.

» Sippschaft » Beiträge: 7575 » Talkpoints: 1,14 » Auszeichnung für 7000 Beiträge


Ich traue es mich da ja fast gar nicht zu sagen, aber ihr habt euch einfach die falschen Unis ausgesucht.

Nein, natürlich könnt ihr da recht wenig dafür. Ich muss keine Studiengebühren bezahlen und der Semesterbeitrag beläuft sich auf angenehme 64,50 Euro. Bis vor einem Jahr waren es sogar nur 54,50 Euro. Allerdings ist da auch nur ein Semsterticket für meine Stadt mit drin und nicht wie an anderen Unis für das ganze Bundesland.

Auch sonst sehe ich das mit den Schulden nicht ganz so kritisch. Ich werde zwar auch mit den 10.000 Euro Bafög-Schulden ins Berufsleben starten, aber dafür werde ich später auch sehr gut verdienen. Und die Schulden müssen ja auch nicht sofort zurückgezahlt werden, man hat da ja erstmal 5 Jahre Zeit. In der Zeit sollte sich dann auch ein Job finden lassen und die Beträge lassen sich ja in Raten zahlen die man bis auf 105 Euro senken kann. Selbst wenn man dann keinen Job, der der Qualifikation entspricht findet, sondern erstmal was anderes macht, ist das ein Betrag den man aufbringen kann. Findet man wirklich gar nichts, kann man die Rückzahlung ja komplett aussetzen.

Ansonsten gibt es ja auch noch Möglichkeiten die Summe zu senken. Schneller fertig werden, schneller zurückzahlen oder zu den besten des Jahrgangs gehören. Da lässt sich ja oft auch eine Möglichkeit für jeden finden, wenigstens etwas zu sparen.

Ansonsten finanziere ich das Studium durch Bafög (kriege aber nur etwa den halben Satz), etwas Unterstützung meiner Eltern und indem ich nebenbei arbeiten gehe. Würde auch ohne gehen, aber dann würde nach dem Abzug der notwendigen Kosten nichts mehr überbleiben und ich wäre wohl vom sozialen Leben abgeschnitten. Lässt sich aber alles gut unter einen Hut bringen.

» Klehmchen » Beiträge: 5497 » Talkpoints: 1.016,89 » Auszeichnung für 5000 Beiträge


Bezüglich der Studiengebühren ist es bei uns aktuell so, dass die Verwaltungskosten mit in die vorgeschriebenen 500 Euro einberechnet wurden. Das geschah jedoch erst nach ein paar Semestern. Vorher wurden also über 600 Euro berechnet. Aktuell sind es ca 550 Euro. Inbegriffen ist dabei der Studentenwerksbeitrag sowie das Semesterticket. Aktuell liefen Umfragen bezüglich einer Absenkung auf 300 Euro. Diese liefen mit über 90% sehr positiv aus. Inwiefern das jedoch geschehen wird, wird noch im Uni-Senat entschieden und effektiv dort gekippt oder umgesetzt. Es bestehen, wie an jeder anderen Hochschule, einige Möglichkeiten sich von der Studienbeitragspflicht zu befreien. Die Grundlagen dafür sind z.B. eine gewisse Anzahl von Geschwistern oder auch ehrenamtliche Tätigkeiten von denen Kommilitonen profitieren.

Die weit angepriesene Möglichkeit auf einen KFW Studienkredit besteht natürlich auch. Ich selbst bin darauf nicht angewiesen und kenne auch niemanden der diesen benötigt. Ich empfinde eine solche Art der Finanzierung eher unangenehm, obwohl es in manchen Fällen sicherlich einfach nicht anders geht. Die groß angepriesenen niedrigen Zinsen sehe ich nicht unbedingt als absoluten Vorteil eines derartigen Kredites. Doch obliegt es mir als Nicht-Nutzer nicht unbedingt darüber zu werten.

Ich selbst arbeite neben dem Studium an einem Lehrstuhl als Hilfswissenschaftler. Das bringt zwar nicht unbedingt das große Geld, doch sind 7 Euro/Stunde bei einem Job in dem man etwas für das Studium dazu lernt ein ganz guter Lohn. Hiwi-Jobs gibt es, jedenfalls als unserer Fakultät, zur Genüge. Nebenbei gibt es genug andere Jobangebote die bei uns aushängen. Seien es kurze Forschungsprojekte oder Kurierjobs. Prinzipiell reicht ein einfacher Hiwi-Job (19,75 Std/Monat) genau für die Studiengebühren. Effektiv sind es weniger als 5 Stunden wöchentlich, die meiner Meinung nach gut machbar sind.

» Betablocker » Beiträge: 88 » Talkpoints: 0,42 »



Hier in Osnabrück zahlt man mittlerweile um die 800€, alles in allem. Wie hoch der Betrag genau ist kann ich nicht so genau sagen, denn ich bin bereits im Prüfungssemester und dafür beurlaubt, ich zahle also nur einen kleinen Bruchteil des Gesamtbetrages.

Die Studiengebühren zahlt glücklicherweise meine Großmutter für mich, nur den Rest zahle ich aus eigener Tasche. Sie vertritt die Auffassung, dass eine gute Ausbildung das Beste ist, was sie uns hinterlassen kann und, dass dieses Geld darum besser angelegt ist, als wenn sie uns irgendwelche Konsumgüter kaufen würde. Sie selbst musste während ihres Studiums arbeiten und meint, dass sie das unnötig Zeit und Nerven gekostet habe, das will sie uns gerne ersparen. Davon, einen Kredit aufzunehmen, um die Gebühren zu bezahlen und dann hoch verschuldet ins Leben zu starten, hält sie auch nichts, darum gibt sie uns das Geld jedes Jahr. Dafür bin ich auch sehr dankbar, das würde nämlich sonst schon eine große Belastung für mich bedeuten.

Über Sinn und Unsinn von Studiengebühren wurde hier ja schon viel gestritten, da gibt es nur wenig hinzuzufügen. Ab und zu trifft man in unserer Bibliothek auf ein Buch, das in der Suchmaschine den Vermerk "Finanziert aus Studienbeiträgen" trägt, das ist dann wenigstens mal eine vernünftige Investition. Wenn ich aber sehe, dass trotz dieser Gebühren Dozenten entlassen werden, stattdessen aber das Linoleum in den älteren Räumen gegen Parkett ausgetauscht wird und das von diesen Geldern, kriege ich die Krise. Zwar geschieht das nur indirekt, wird aber eben von dem Geld finanziert, dass die Uni jetzt einspart, weil sie die Studiengebühren für die früheren Ausgaben nutzt.


Von ein paar qualifizierten Dozenten mehr und der damit einhergehenden besseren Betreuung für den einzelnen Studenten hätten wir sicherlich so einiges, welchen Nutzen Parkettböden haben sollen erschließt sich mir einfach nicht. Auch, wenn mich die Sache an sich, dass wir überhaupt solche Beiträge entrichten müssen, sehr ärgert, ärgere ich mich noch mehr, wenn ich sehe, wofür diese Gelder dann teilweise eingesetzt werden!

Am meisten ärgert mich aber, dass sich der restliche Beitrag jedes Semester um knapp 25€ erhöht. Darin sind die Beiträge für das Mensaessen und das Semesterticket enthalten und für Preiserhöhungen in diesem Sektor kann die Uni natürlich nichts und muss das auf die Studierenden umlegen. Diese Faktoren machen aber nur einen Bruchteil aus, schaut man sich die Aufschlüsselung des Betrages an sieht man, dass etwa 20€ der halbjährlichen Erhöhung unter "Verwaltungskosten" laufen.

Was das nun genau ist, wird dann in den offiziellen Papieren nicht näher erläutert, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese Kosten pro Jahr um etwa 40€ ansteigen. Wo fließt denn dieses Geld bitte hin? Das ist es, was mich am meisten verärgert, denn da werden sie Studenten auf Umwegen abgezockt. Jedenfalls wird auch auf Anfrage keine Auskunft darüber erteilt, wofür wir diesen dauernd massiv steigenden Beitrag denn nun wirklich zahlen und das finde ich unmöglich!

» Sorcya » Beiträge: 2904 » Talkpoints: 0,01 » Auszeichnung für 2000 Beiträge


Betablocker hat geschrieben:Die weit angepriesene Möglichkeit auf einen KFW Studienkredit besteht natürlich auch. Ich selbst bin darauf nicht angewiesen und kenne auch niemanden der diesen benötigt. Ich empfinde eine solche Art der Finanzierung eher unangenehm, obwohl es in manchen Fällen sicherlich einfach nicht anders geht. Die groß angepriesenen niedrigen Zinsen sehe ich nicht unbedingt als absoluten Vorteil eines derartigen Kredites. Doch obliegt es mir als Nicht-Nutzer nicht unbedingt darüber zu werten.

Der Vorteil liegt nicht in den Zinsen, sondern im Kredit an sich. Geh mal zu einer Bank und frage als Student ohne regelmäßiges Einkommen bzw. mit einem Hiwi- oder Mini-Job nach einem Kredit. Den wirst du nahezu nirgends bekommen, sondern nur bei der KfW. Die KfW ist also die einzige Institution, die dir das Studium noch finanzieren kann, wenn du die Kosten nicht mehr bezahlen kannst.

Ich habe selbst eine Bekannte, die mittlerweile keine Bafög mehr bekommt und schon nebenbei arbeitet. Das Geld reicht jedoch nicht aus, wodurch sie auf so einen Kredit angewiesen ist und den hat sie nur von der KfW bewilligt bekommen. Ohne die KfW hätte sie das Studium schmeißen müssen, so kann sie zu Ende studieren.

» Klehmchen » Beiträge: 5497 » Talkpoints: 1.016,89 » Auszeichnung für 5000 Beiträge


Ich studiere in Niedersachsen und muss jedes Semester 735€ abdrücken, das sind 500€ Studiengebühren und der Rest für Semesterticket und Verwaltungsgebühren. Was pro Jahr ja auch schon eine stattliche Summe und gar nicht so leicht erschwinglich ist.

Deswegen haben wir uns auch schon im Vorfeld Gedanken gemacht. Die ersten Studiengebühren waren größtenteils angespart und für die danach hat mein Vater mit das Kindergeld offiziell übertragen lassen, denn von meinem Bafög könnte ich das nicht bezahlen. Hätte ich dafür einen Studienkredit aufnehmen müssen, hätte ich wahrscheinlich nicht studiert weil da dann am Ende der 5 Jahre doch eine recht stattliche Summe zusammen käme und ich so nachher schon die 10000€ an den Staat zurückzahlen muss.

Mein Studium und mein Leben an sich finanziert sich komplett durchs Bafög. Arbeiten wäre so auch gar nicht drin, allerhöchsten ein Hiwi-Job aber da will man noch keine Erst- bzw. jetzt Zweitsemester. Da ich derzeit mit meinem Geld aber auch gut auskomme und keine weitere Kohle brauche ist das erstmal auch gar nicht nötig.

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» pichimaus » Beiträge: 2016 » Talkpoints: 6,99 » Auszeichnung für 2000 Beiträge


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