Kontakt zu Mitpatienten suchen oder eher meiden?
Bei Krankenhausaufenthalten kommt es ja mal vor, dass in seinem Krankenhauszimmer ein Mitpatient sein Lager aufgeschlagen hat. Da man ja im Grunde rund um die Uhr zusammen ist, bleibt es ja nicht aus, sich vielleicht auch mal zu unterhalten. Bislang hatte ich persönlich nur einen einzigen Krankenhausaufenthalt über Nacht gehabt, wobei ich selbst durch Zufall ein Einzelzimmer hatte, das andere Bett war nicht belegt gewesen. So konnte ich selbst gar keine Erfahrungen machen, was die Kommunikation betrifft und auch nicht, wie man sich am besten verhält.
Nur, weil man auf einem Zimmer liegt, ist es ja nicht so, dass man sich gleich sympathisch ist. Andersherum ist es auch so, dass der/ die Mitpatient/in vielleicht gar keine Lust darauf hat, Gespräche zu führen oder miteinander in Kontakt zu treten. Ich wäre da vermutlich auch selbst eher etwas schüchtern oder zurückhaltend, gleichzeitig wäre ich auch nicht der Typ, der sich stets den ganzen lieben langen Tag unterhält. Auch, wenn es nur eine befristete Zeit ist, die man miteinander verbringt.
Wie ist es bei Euch? Kamen Gespräche zustande? Habt Ihr es gewollt? Wie habt Ihr reagiert, wenn Euch der Mitpatient unsympathisch war? Habt Ihr selbst das Gespräch gesucht? Seid Ihr hinterher in Kontakt geblieben?
Mir war meine Mitpatientin gleich unsympathisch, da sie immer geschnarcht hat. Die Nachtschwester brachte sie ins Zimmer und keine zehn Minuten war die Nacht vorbei. Darüber hinaus hat sie gar nicht den Mund auf bekommen, nicht einmal ein Hallo war dabei. Das finde ich persönlich immer sehr schade, denn das Zimmer ist sehr klein und man muss eben für die Zeit "zusammen leben".
Ich versuche mich dann immer zu unterhalten und wenn es nur kurze und belanglose Gespräche sind. Da geht die Zeit schneller herum. Aber wenn so eine Frau da liegt, die in der Nacht einem den Schlaf raubt und am Tag nicht den Mund auf bekommt, dann verzichte ich komplett.
Ich persönlich meide eigentlich den Kontakt mit Patienten. Ich suche keine Freunde oder Unterhaltung und lege auf diese Art der Konversation auch gar keinen Wert. Ich antworte freundlich, wenn man nach den jeweiligen Befunden fragt, aber das war es im Prinzip auch. Ich möchte einfach nur schnell aus dem Krankenhaus und so sehe ich das für mich persönlich.
Jeder muss es aber natürlich für sich selber wissen, denn es gibt sicherlich auch viele Menschen, die bereits einen Partner so gefunden haben oder gute Freunde. Ich suche eh nicht wirklich nach Freunden und bin so wie es ist glücklich und daher vermeide ich auch größten Kontakt zu mir fremden Personen. Zumal ich ein Krankenhaus einfach nicht als den richtigen Ort empfinde, um Menschen kennenzulernen. Es handelt sich um ein Ort der von den meisten Menschen als unangenehm eingestuft wird und oftmals auch leid mit sich bringt, sodass Kennenlernen nicht zu meinen Dingen gehört die ich im Krankenhaus erfahren möchte.
Ich muss einfach sagen, dass ich nicht der Typ Mensch bin, der gerne und bereitwillig Kontakte mit x-beliebigen Menschen schließt, ich bin dann doch eher so, dass ich keine Interesse an Unterhaltungen und so weiter zeige, wenn die Personen mit auf den ersten Blick nicht direkt wirklich sympathisch sind. Die Male die ich bisher im Krankenhaus war, habe ich immer ein Einzelzimmer bekommen, dass wollte ich aber auch so, weil ich einfach meine Ruhe haben wollte.
Es kam aber auch bei mir schon vor, dass ich mit anderen Patienten in einem Zimmer war. Einmal hatte ich wirklich Pech und hatte dann für einen halben Tag eine Patientin in meinem Zimmer, welche vor kurzem einen Schlaganfall erlitten hatte, danach sah sie aber so gar nicht aus. Ich wurde dann nach dem halben Tag in mein Einzelzimmer gebracht und war dann auch fix und fertig, weil die Patientin einfach nur schrecklich war. Sie redete non-stop, erzählte mir in allen Details wieso sie in Deutschland war, was sie hier machte und wie sich der Vorfall ereignet hatte.
Anschließend kam ihre Lebensgeschichte, ihre Zukunftspläne und ihre Sorgen bezüglich des Schlaganfalls. Interessiert hat mich das natürlich irgendwie so rein gar nicht, aber ich denke ich hätte sie auch nicht dazu bringen können, mit dem Reden aufzuhören, dass erschien schlicht unmöglich. Sowas fand ich dann wirklich mehr als nervig, denn wenn man im Krankenhaus ist, dann hat das meistens auch so seinen Grund und dann muss das nicht sein, dass man sich dauernd unterhält und Schwätzchen hält.
Schüchtern bin ich nicht, es ist einfach eher so, dass ich keine große Lust auf Unterhaltung habe, ich mache nicht gerne Small Talk, sondern unterhalte mich eher über etwas bestimmtes, was bevorzugt dann eben auch wichtig ist oder mich zumindest betrifft. Im Krankenhaus ist dass dann doch eher erstmal so, dass man sich gegenseitig von seinen Leiden erzählt und das interessiert mich nun doch nicht so und ich habe auch keine Lust anderen davon zu berichten, wie es mir geht und was ich durchlebt habe, wenn ich weiß, dass sowieso keine großartige Freundschaft und so weiter zustande kommen wird.
Natürlich ist es nichts verwerfliches, wenn man dennoch kommunizieren möchte, die Menschen sind eben verschieden und wenn man kontaktfreudig ist, wieso nicht, aber mich würde es nerven, gerade im Krankenhaus. Ist man mehrere Tage auf einem Zimmer, dann lassen sich Gespräche meistens auch gar nicht vermeiden und es ist auch eher unangenehm wenn man dann längere Zeit zusammen auf einem Zimmer liegt und sich gar nicht unterhält.
Ich war bisher dreimal im Krankenhaus und hatte nur bei meinem ersten Krankenhausaufenthalt das Zimmer für mich ganz alleine. Ich war zu der Zeit noch nicht volljährig, aber immerhin schon ein Jugendlicher. Wegen eines Hörsturzes war ich für ein paar Tage im Krankenhaus untergebracht und ich lag dort auf der Kinderstation. Ich vermute, dass zu der Zeit nur kleinere Kinder auf der Station waren. Normalerweise wird dann ja auch geschaut, dass Kleinkinder nicht unbedingt mit älteren zusammengelegt werden. So hatte ich zum Glück mein eigenes Zimmer und musste mich nicht mit irgendwelchen Mitpatienten beschäftigen.
Bei meinem zweiten Krankenhausaufenthalt musste ich mir das Zimmer zumindest zeitweise mit einem anderen Patienten teilen. Dieser war aber eigentlich ganz umgänglich und hat mich weitgehend in Ruhe gelassen. Wenn er dann doch mal etwas zu erzählen hatte, war das auch ganz lustig. Er war auch schon älter und überhaupt nicht aufdringlich. Gestört hat es mich nur, dass ich nachts sein Atmen und teilweise auch Schnarchen hören konnte. Ich kann bei so etwas nicht schlafen und daher war das dann natürlich nicht so schön.
Bei meinem letzten Krankenhausaufenthalt war ich insgesamt sechs Tage im Krankenhaus und am dritten Tag kam ein weiterer Patient auf das Zimmer, das ich bis dahin alleine bewohnt hatte. Ich fand diesen jungen Mann wirklich ziemlich unsympathisch und irgendwie prollig. Wir haben nur sehr wenig miteinander gesprochen und es wäre mir natürlich lieber gewesen, wenn er nicht da gewesen wäre. Aber letztendlich ging die Zeit auch herum und ich habe lieber gelesen oder im Internet geschaut, als mich mit ihm zu unterhalten.
Ich denke auch, dass man sich jetzt nicht unbedingt gut verstehen muss, nur weil man ein Zimmer teilt. Ich bin auch nicht unbedingt kontaktfreudig, zumindest nicht, wenn der Kontakt für mich überhaupt nicht interessant ist. Mit anderen Leuten, die zum Beispiel das gleiche Hobby ausüben, komme ich ganz gut ins Gespräch und da finde ich den Austausch dann auch spannend. Wenn es nur darum geht, sich im Krankenhaus über irgendwelche alltäglichen Dinge zu unterhalten, um bloß nicht schweigend nebeneinander zu liegen, ist das nicht mein Fall. Ich habe bisher auch noch niemanden im Krankenhaus kennen gelernt, mit dem ich nach dem Krankenhausaufenthalt noch in Kontakt geblieben bin.
Ich war bis jetzt dreimal im Krankenhaus und zweimal in einer privaten Klinik. An die ersten beiden Male im Krankenhaus kann ich mich kaum mehr erinnern, weil ich noch ein Kind war. Da habe ich natürlich schon mit den anderen Kindern gespielt, aber das ist ja was ganz anderes, wenn man noch klein ist.
Das letzte Mal, als ich vier Tage im Krankenhaus lag, musste ich mir ein Zimmer mit einer anderen Frau teilen. Sie war damals viel älter als ich und wir haben nicht sehr viel miteinander gesprochen. Ich bin am ersten Tag operiert worden und habe dann meistens durchgeschlafen. Der Frau ging es auch nicht wirklich gut, nachdem sie operiert wurde. So kam einfach nie ein Gespräch zustande. Am letzten Tag haben sie dann noch ein anderes Mädchen zu uns auf das Zimmer gelegt, aber auch mit ihr gab es keinerlei Kommunikation.
Ich muss sagen, dass es mir eigentlich ziemlich egal ist, ob es Unterhaltungen gibt oder nicht. Ich würde es nicht schlimm finden, wenn mir die Person, mit der ich das Zimmer teilen muss, irgendetwas erzählt. Von meiner Seite aus muss es aber kein Gespräch geben. Ich bin sowieso nicht der Mensch, der es schön findet, wenn man das Zimmer mit einer fremden Person teilen muss - vor allem wenn man selber krank ist oder es einem nicht so gut geht. Das ist einfach ein Zustand, indem ich keinen sehen möchte. Die beiden letzten Male hatte ich ein Einzelzimmer für mich, als ich in einer privaten Klinik war. Das hat mir um einiges besser gefallen.
Ich durfte ja in den letzten Jahren mehrere Wochen in psychiatrischen Kliniken verbringen. Vielleicht ist da der Ablauf auch generell anders und man kommt anders mit Mitpatienten in Kontakt. Zumindest scheint mir das hier so oder ich bin einfach offener und kontaktfreudiger als manche User hier.
Hier haben wir in der Regel Zwei- Bett- Zimmer. Wobei durchaus auch geschaut wird, dass man Patienten zusammen legt, die irgendwie zusammen passen. Zum Beispiel vom Alter her. Zumindest wenn das die Belegung zulässt. Was allerdings nicht immer von Vorteil sein muss. Also das passende zusammen auf ein Zimmer legen.
Hier wird in der Psychiatrie viel gemeinsam gemacht. Alle Mahlzeiten werden im Gemeinschaftsraum zusammen eingenommen, die Therapien finden zum Teil gemeinsam statt und auch sonst gibt es Gesprächsrunden, die für jeden Patienten verpflichtend sind. So kommt man automatisch in Kontakt. Wobei man natürlich den nähesten Kontakt zum Zimmermitbewohner hat.
Hier wird Wert darauf gelegt, dass die Patienten die Station nicht alleine verlassen. Zumindest am Anfang nicht. Da muss man mindestens zu Zweit die Station verlassen. Heikel ist das für Raucher, die sich halt immer eine Begleitung suchen müssen. Allerdings entstehen die meisten Kontakte unter den Rauchern. Das funktioniert einmal automatisch, aber in meinen Augen auch erzwungen. Klar sucht man die Raucherplätze dann gemeinsam auf. Aber dann unterhält man sich automatisch irgendwann. Ich habe es bisher vielleicht bei zwei Patienten erlebt, die zwar jemand als Begleitung suchten, aber stur und vor allem wortlos ihre Zigarette rauchten und wir dann wieder auf die Station zurück gingen.
An Zimmernachbarn hatte ich bisher fast alles gehabt. Von Leuten die kein Wort reden, bis zu denen, die den ganzen Tag am reden sind. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Da ich Raucherin bin, ist es mir immer ganz dienlich gewesen, wenn meine Mitbewohner ebenfalls Raucherinnen waren und man so nicht erst ewig jemand suchen musste. Und da ich mich relativ viel im Zimmer aufhalten, sind mir Mitpatienten am liebsten, die nicht die ganze Besuchszeit das Zimmer mit Besuch voll haben.
Gesprächsthemen findet man nicht immer. Schwierig wird es vor allem, wenn der Altersunterschied zu groß ist oder die Sprachbarriere zu hoch ist. Ich hatte mehrfach Zimmernachbarinnen, die kaum deutsch konnten. Was natürlich schade war. Nervig empfand ich allerdings die türkische Mitbewohnerin, die zwar halbwegs in meinem Alter war, aber den ganzen Tag nur telefonierte und Musik höre. Seit dem hasse ich türkischen Hip Hop, was aber eher an der schlechten Qualität des Handys lag. Die Gespräche am Handy konnte ich nicht wirklich mitverfolgen, weil sie eben auf türkisch geführt wurden, aber sie waren immens laut, die meine Zimmernachbarin nur in ihrer Muttersprache ins Handy brüllte und das über Stunden hinweg. Hier hätte ich mir ein wenig Rücksicht gewünscht, denn die Gespräche hörten auch nicht auf, wenn man sich mal zur Entspannung ins Bett legte.
Sehr schöne, aber auch traurige Erinnerungen, habe ich an deine Zimmernachbarin, die meine Großmutter hätte sein können. Jede Abend bevor sie ins Bett ging, stellte sie sich vor. Wir sprachen ein paar Worte, die an sich jeden Abend die selben waren. Immer wenn ich sagte, ich wohne in Stadt X, sagte sie, Ach das sei ja schön, da habe sie früher auch gewohnt. Ach ja Stadt X war Standort der Klinik. Sie schien sich wirklich nicht an mich zu erinnern, was aufgrund ihrer Erkrankung klar war. Und wir spielten das jeden Abend durch und es wurde an sich zu einem netten Ablauf. Als ich entlassen wurde und sie das mitbekam, fing sie an zu heulen, weil sie so traurig war, weil ich ging. Das hat mich wirklich berührt, weil sie ja irgendwie gespeichert haben muss, dass ich ein netter Mensch bin.
Ich war in meiner Kindheit und Jugend wirklich häufig im Krankenhaus und ich erinnere mich nur an zwei Gelegenheiten, bei denen ich wirklich Einzelzimmer hatte. Ansonsten war in meinem Zimmer immer noch ein anderer Patient und das hat mich eigentlich erstmal wenig begeistert, denn ich wollte keinen Kontakt zu anderen und meine Operationen waren allesamt keine einfachen, sondern recht langwierig und kompliziert, sodass ich schon vor Antritt der jeweiligen Fahrt ins Krankenhaus wusste, dass ich mich nach der Operation noch für lange Zeit ziemlich unwohl fühlen würde und sicherlich auch mit Schmerzen rechnen muss.
Als ich dann festgestellt habe, dass ein Patient auf mein Zimmer gelegt wird, war ich auch jedes Mal nicht erfreut, aber es hat sich dann doch in jedem Fall ein näherer Kontakt ergeben und ich kann nicht behaupten, dass ich irgendwann jemanden auf meinem Zimmer gehabt hätte, mit dem ich nicht klargekommen wäre. In drei Fällen habe ich meine Bettnachbarn auch nach meiner Entlassung aus dem Krankenhaus bei sich zu Hause besucht und zu einer meiner Mitpatientinnen hatte ich jahrelang eine recht innige Freundschaft, die wirklich toll war. Leider hat sich das mittlerweile alles etwas verlaufen und wir haben keinen Kontakt mehr.
Schon damals wurde mir während des jeweiligen Krankenhausaufenthaltes recht schnell klar, dass es durchaus angenehm ist, wenn man einen „Leidensgenossen“ bei sich im Zimmer hat, sofern einem diese Person nicht gewaltig auf die Nerven geht. Insofern war ich auch immer ganz froh, dass es sich um Kinder oder Jugendliche desselben Geschlechts handelte, die etwa in meinem Alter waren und mit denen es schon aus diesem Grund recht viele Gemeinsamkeiten gab. Wir haben damals viel gespielt, uns die Süßigkeiten geteilt, die wir von unseren Eltern und Familien mitgebracht bekommen haben und all das, also hatte das Ganze wirklich in jedem Fall etwas Bereicherndes für mich. Trotzdem war ich jedes Mal zunächst wieder dagegen, dass jemand mit mir das Zimmer teilt, weil ich vermutlich jedes Mal eine schlechte Erwartung gehegt habe, die dann glücklicherweise aber kein einziges Mal erfüllt wurde.
Ich war nun noch nicht sonderlich oft im Krankenhaus. Als Erwachsene war es genau einmal, nämlich zur Geburt meines Sohnes. Anfangs hatte ich noch eine andere Mutter bei mir im Zimmer. Ich würde nicht sagen, dass ich den Kontakt gemieden habe. Direkt gesucht aber auch nicht. Wir haben uns ein wenig unterhalten, wobei die Initiative eher von ihr ausging. Sie war ganz nett, aber auch wesentlich älter als ich. Da sie bereits ihr drittes Kind bekommen hatte, konnte sie mir den einen oder anderen Tipp geben, aber vom Kinderthema abgesehen hatten wir keine gemeinsame Basis. Sie wurde dann auch gleich einen Tag nach meiner Ankunft entlassen und die restliche Zeit hatte ich das Zimmer für mich alleine.
Wenn man Glück hat und einen Mitpatienten bekommt, mit dem man wirklich auf einer Wellenlänge liegt, dann können aus so einer Situation sicherlich sogar Freundschaften entstehen, aber wahrscheinlich hat man dieses Glück doch eher selten.
Als Kind war ich auch ein einziges Mal für ein paar Tage im Krankenhaus. ich war damals noch im Kindergartenalter und meine Mutter war dabei, sodass ich es wohl vorgezogen habe, mich mit ihr zu beschäftigen. Auf meinem Zimmer waren noch 2 Jungs, mit denen ich aber keinerlei Kontakt aufgenommen hatte. Die waren aber, wenn ich mich richtig erinnere, noch sehr klein, auf jeden Fall haben sie in Gitterbetten geschlafen, während ich ein normales hatte. Wirklich gut erinnern kann ich mich an diesen Krankenhausaufenthalt nicht, aber es ist ja jetzt auch schon über 20 Jahre her,
Also ich persönlich finde es ja schon schlimm, überhaupt im Krankenhaus längerfristig verhaftet zu sein. Wenn ich dann noch mit jemandem mein Zimmer teilen muss, unterschreibe ich glaube ich nächstes Mal einfach, dass ich nach Hause gehen darf, denn das artete immer aus. Ich hatte bis jetzt immer solche Mitpatienten, die ununterbrochen gelabert haben und so richtig einen auf "ich gehöre jetzt zu dir" gemacht haben und so ein Mensch bin ich nicht.
Deshalb versuche ich persönlich, meiner Mitpatientin nicht näher zu kommen. Klar kann man einmal miteinander sprechen und auch über die Krankheitsgeschichte, allerdings finde ich es nicht sehr ratsam, hier gleich einen auf beste Freunde zu machen. Das müsste schon ein außergewöhnliches Treffen zwischen mir und einer besonderen Person sein, dass ich da anders reagieren würde.
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