Wie schnell der Griff zu rezeptfreien Medikamenten?

vom 19.05.2012, 07:35 Uhr

Einige Medikamente sind frei verkäuflich, ich denke da an Aspirin oder auch Erkältungsmedikamente. Dadurch scheint ja manches Mal der Reit vorhanden zu sein, doch mal recht früh ein solches Medikament einzunehmen, obwohl es auch ausreichend andere Mittel gebe, zum Beispiel bei Kopfschmerzen, wenn sich zumindest die Ursache nicht herausfinden lässt, um diese zu beheben.

Wie schnell greift Ihr zu einem solchen frei verkäuflichen Medikament? Nehmt Ihr sie auch schon als Vorbeugung, beispielsweise, wenn gewisse Dinge darauf hindeuten, dass Ihr später Kopfschmerzen bekommt oder seid Ihr eher so wie ich und nehmt die Medikamente erst dann, wenn alles andere nichts gebracht hat und es auch nicht besser wird? Wie gesagt - es sollte nur um frei verkäufliche Medikamente gehen, die man Rezeptfrei in der Apotheke bekommt.

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» *steph* » Beiträge: 18439 » Talkpoints: 38,79 » Auszeichnung für 18000 Beiträge



Ich greife auch nicht sehr schnell zu Medikamenten, auch wenn sie frei verkäuflich sind. Bei Kopfschmerzen würde ich auch nie eine Tablette vorbeugend schlucken, weil ich vermute, irgendwann Probleme zu bekommen. Ich gehe dann erst mal raus an die frische Luft und wenn das nichts bringt, nehme ich eventuell auch mal eine Tablette ein. Ähnlich ist es bei mir auch bei allen anderen Arzneimitteln.

» Barbara Ann » Beiträge: 28946 » Talkpoints: 58,66 » Auszeichnung für 28000 Beiträge


Mittlerweile greife ich gar nicht mehr einfach so zu rezeptfreien Medikamenten. Wenn ich etwas habe, halte ich immer erst Rücksprache mit meinem Arzt oder nehme etwas, dass er mir schon mal verschrieben hat. Beispielsweise bei Kopfschmerzen habe ich früher, bevor ich regelmäßig Medikamente nahm, gerne mal zu Dolormin gegriffen bei Kopfschmerzen. Wenn ich erkältet war, gab es Aspirin Complex, weil es mir immer half. Heute darf ich Dolormin nicht mehr nehmen, da dieses Mittel über die Nieren abgebaut wird, ich habe aber von meinem Arzt ein Kopfschmerzmittel verschrieben bekommen, das ich dann nehmen darf. Aus dem Grund muss ich gar nicht mehr unbedingt auf rezeptfreie Medikamente zurück greifen und ich darf es teilweise auch nicht.

Früher aber, als ich mir keine Gedanken über meine gesundheitliche Verfassung oder die Folgen einer Medikamenteneinnahme machen musste, habe ich schon mal hier und da ein rezeptfreies Medikament genommen. Ich hatte ab und an Kopfschmerzen und dann nahm ich immer etwas Rezeptfreies ein. Jedoch habe ich es schon früher so gehandhabt, dass ich nur dann etwas nahm, wenn die Schmerzen wirklich nicht mehr auszuhalten waren. Heute mache ich es ähnlich, jedoch nehme ich dann eben etwas, das ich nehmen darf. Gerade Kopfschmerzen behandle ich aber auch gerne mal mit japanischem Heilpflanzenöl. Das bekommt man auch Rezeptfrei, jedoch ist es nicht zum einnehmen gedacht.

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» Vampirin » Beiträge: 5979 » Talkpoints: 30,32 » Auszeichnung für 5000 Beiträge



Ich arbeite zwar an der Quelle, aber bei mir kommt es auch recht selten vor, dass ich irgendwelche Tabletten einnehme. Da muss ich schon den Kopf unter dem Arm daher tragen, dass ich zu einer Kopfschmerztablette greife.

Anders schaut es aus, wenn ich eine richtige Erkältung habe, wo dann so allmählich ein trockener Husten aufzieht. Ist dieser dann richtig vorhanden und nervt er mich in der Nacht, so dass ich nicht mehr schlafen kann, dann nehme ich etwas ein. Dabei handelt es sich aber dann nicht um nicht verschreibungspflichtige Medikamente, sondern um Hustentropfen, die ich einmal von meinem Hausarzt verschrieben bekommen habe.

Ich würde auch nie vorbeugend irgendwelche Medikamente einnehmen, denn man weiß nie, wie sich etwas entwickelt und ob man die Medikamente gebraucht hätte oder nicht. Allerdings ist es auch so, dass gerade bei Kopfschmerzen man nicht allzu lange mit der Einnahme von Tabletten warten sollte, denn ansonsten wirken die Tabletten auch nicht mehr richtig und man quält sich den ganzen Tag mit Schmerzen.

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» Nettie » Beiträge: 7637 » Talkpoints: -2,59 » Auszeichnung für 7000 Beiträge



Ich persönlich empfinde es als sehr gut, dass es sowas (noch) gibt. Da ich an sehr sehr starken Kopfschmerzen/Migräne leide, verbrauche ich schon mal so 80-90 Tabletten im Monat. Klingt viel - weiß meine Ärztin aber. Witzigerweise, gibt es kein verschreibungspflichtiges Medikament was meine Schmerzen lindert. Nur ein einziges rezeptfreie Medikament hilft mir. Von daher gebe ich zu - ich greife sehr häufig zu solchen freien Mitteln. Ich habe auch teilweise gar nicht die Zeit dazu, mich ausgiebig mal auszuruhen & zur Ruhe zu kommen.

» Skrillexed » Beiträge: 9 » Talkpoints: 4,23 »


Ich persönlich nehme nur jeden Monat eine Tablette gegen Unterleibschmerzen ein. Ohne die würde ich aber auch sterben :D Allerdings wie gesagt nur eine, da nur der erste Tag schlimm ist. Bei Erkältung/Husten/Schnupfen nehme ich auch erst immer keine Medikamente, sondern einfache Hausmittel. Erst wenn die nicht helfen wird zum Medizinschrank gegriffen. Das liegt daran, dass ich angst habe, dass die Krankheitserreger irgendwann resistent gegen meine Medikamente werden. Zudem finde ich, dass man bei einigen Beschwerden oder Krankheiten genug Alternativen zu Medikamenten hat.

» HoneyCake » Beiträge: 31 » Talkpoints: 6,51 »


Ich greife eigentlich niemals freiwillig zu einem Medikament. Wen ich Medikamente einnehme, dann nur, wenn sie mir auch von einem Mediziner verordnet worden sind. Und da ich in der Regel auch nicht immer sofort zu einem Arzt gehe, sondern erst dann, wenn es mir richtig schlecht geht, brauche ich doch sehr lange bis ich überhaupt zu einem Medikament greife.

Ich finde, dass es gerade bei den kleineren Beschwerden wie eben Kopfschmerzen in einem normalen Maße oder auch Bauchweh bessere Alternativen gibt, als sich direkt eine Tablette zu nehmen. Ob diese nun griffbereit ist oder ob man sie erst aus der Apotheke holen muss. Altbewährte Hausmittel helfen mir immer sehr gut und über Jahrhunderte haben die Menschen sich sehr gut mit ihnen helfen können und sind nicht gleich zu einem Arzt gegangen, um Medikamente zu bekommen. Warum sollte ich dann immer direkt in die nächste Apotheke gehen?

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» olisykes91 » Beiträge: 5370 » Talkpoints: 24,75 » Auszeichnung für 5000 Beiträge



Freiwillig greife ich absolut nie zu einem Medikament, sei es rezeptfrei oder nicht. An sich habe ich einige rezeptfreie Medikamente hier liegen, die ich täglich nehme. Mein Antiallergikum ist frei verkäuflich und ich muss es nahezu täglich einnehmen, weil ich sonst den ganzen Tag einen dicken Kopf und rote Augen habe.

Wenn ich merke, dass sich eine Erkältung ankündigt, muss ich Maßnahmen ergreifen, weil es sonst ganz schnell auf meine Lungen überspringt. Hier habe ich eine Kombination aus rezeptfreien und rezeptpflichtigen Medikamenten, mit denen ich das Schlimmste abwenden kann.

Gegen Kopfschmerzen kann ich auch ohne Medikamente intervenieren. Bei mir kommen die Kopfschmerzen meistens dadurch, dass ich zu wenig trinke, deswegen brauche ich hier selten eine Schmerztablette. Auch wenn ich immer rezeptfreie Ibuprofen hier liegen habe, ich nehme sie extrem selten. Es kommt immer darauf an, was ich für Symptome habe.

» Wibbeldribbel » Beiträge: 12618 » Talkpoints: 5,12 » Auszeichnung für 12000 Beiträge


Das kommt ganz auf die Medikamente an. Ich bezweifel, dass Aspirin eine Vorbeuge-Wirkung hat. Wobei ich selbst aber auch keine Aspirin nehme, sondern wenn, eine stinknormale Schmerztablette. Bei Erkältungen habe ich beim letzten Mal zu Nasenspray, Inhalieren und Brust einreiben gegriffen. Was anderes lässt die Erkältung auch nicht schneller verschwinden. So ist das leider.

» musicality » Beiträge: 809 » Talkpoints: 1,77 » Auszeichnung für 500 Beiträge


Rezeptfreie Medikamente nehme ich, um eine Erkältung zu kurieren. Schmerzmedikamente lasse ich mir grundsätzlich vom Arzt aufschreiben. Freiverkäufliche würden auch nicht helfen bei mir. Aber ich kann durchaus verstehen, dass diejenigen, die unter bestimmten Schmerzen leiden und denen die rezeptfreien Medikamente auch helfen, diese schon zur Vorbeugung nehmen, um den Schmerzanfall erträglicher zu gestalten. Wenn die Anzeichen für kommende Kopfschmerzen vorhanden sind, bin ich dafür, sofort mit Tabletten dagegen anzugehen. Genommen werden die Tabletten später sowieso, warum nicht gleich. Sich mit Schmerzen herumzukriegen, bringt nichts.

» Cid » Beiträge: 20027 » Talkpoints: -1,03 » Auszeichnung für 20000 Beiträge


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