Wie schnell der Griff zu rezeptfreien Medikamenten?
Ich nehme nur im Notfall Medikamente, außer meinen blutdrucksenkenden Mitteln, die ich regelmäßig nehmen muss. Ich denke, dass man sich sonst an die Wirkung der Medikamente gewöhnt und sie nicht mehr so viel nützen. Ich habe allerdings für Notfälle bestimmte Mittel im Haus, wie zum Beispiel Paracetamol, aber das habe ich in den letzten fünf Jahren erst einmal gebraucht, als ich nachts starke Magenschmerzen hatte.
Für Reisen habe ich Immodium Akut. Ansonsten habe ich noch meine Salbe gegen Herpes, aber sonst nichts. Ich kenne Kinder, die schon Kopfschmerztabletten nehmen, und zwar fast regelmäßig. Ich glaube, wenn mein Kind regelmäßig Kopfschmerzen hätte und der Arzt nichts feststellt, würde ich einmal die Lebensumstände des Kindes untersuchen, ob es nicht zu viel Stress hat, und eventuell sogar die Schule wechseln.
Ich muss sagen, dass ich leider recht schnell zu rezeptfreien Schmerzmitteln, Aspirin und auch anderen Medikamenten greife, sogar dann, wenn ich an sich weiß, dass etwas kommen wird, aber noch keine Symptome vorhanden sind. Ich weiß, dass das mitunter schädlich sein kann, aber ich habe es mir mehr oder weniger so angewöhnt und teilweise meine ich aber auch, dass es meinen Alltag erleichtert. So ist das beispielsweise bei Kopfschmerzen so, dass ich weiß, dass mir nichts anderes hilft, als ein Schmerzmittel. Es wird zu unterschiedlichen Dingen geraden wie Wärmekissen, Massagen, einem Nickerchen oder einem heißen Bad, aber wenn das alles nichts bringt, was soll ich denn dann machen?
Es ist an sich auch nicht so, dass ich das nicht ausprobiert hätte, nur weiß ich eben, dass es nicht wirkt und da ich teilweise auch sehr starke Kopfschmerzen habe und mich damit quäle, auch während dieser Zeit dann nichts vernünftiges machen kann, nehme ich die Tabletten, weil ich weiß, dass es mir dann besser geht und ich auch wieder klar denken und etwas machen kann. Bei leichten Kopfschmerzen mache ich das aber auch schon, einfach weil ich nicht warten möchte, dass sie heftiger werden oder auch, weil die Kopfschmerzen mich auch hier wieder an gewissen Dingen hindern.
Auch bei Unterleibsschmerzen neige ich dazu, Schmerzmittel einzunehmen, obwohl ich noch nichts spüre. Ich hatte vor der Einnahme der Pille sehr starke Unterleibsschmerzen und als ich dann die Pille genommen habe, ist es etwas besser geworden, leider aber nicht so, wie es sein sollte. An sich kann ich daher immer noch sagen, dass ich bei den Zwischenblutungen Unterleibsschmerzen habe und dem möchte ich entgegen wirken. Fangen die Schmerzen einmal an, ist das wirklich keine sonderlich angenehme Situation und hinzu komm dann in vielen Fällen auch noch ein Schwindelgefühl.
Wartet man bis zu diesem Zeitpunkt, bevor man die Schmerztablette nimmt, dann ist es eigentlich schon mehr oder weniger zu spät, weil die Schmerztablette auch eine Weile braucht, bis sie wirkt und die Zeit wartet und leidet man dann. Ich kann dann auch nichts machen, sondern liege zusammengerollt im Bett oder auf der Couch. Wenn ich weiß, dass ich an dem Tag arbeiten muss oder in der Schule bin, aber auch wenn ich einfach nur zu Hause bin, ist für mich klar, dass ich nicht so lange warte. Ich nehme dann sofort die Tabletten zum Frühstück, zwei Stück und dann gegen Mittag nehme ich nochmal zwei und habe dann den Tag über keine Schmerzen.
Am zweiten Tag habe ich dann weniger Schmerzen, hier nehme ich morgens aber auch je nach Gefühlslage ein bis zwei Schmerztabletten, damit die Schmerzen nicht auftreten. Ich habe es auch schon eine Zeit lang mit homöopathischen Mitteln versucht, allerdings waren die Schmerzen dafür einfach zu stark und sie haben nichts gebracht. Ibuprofen verschafft einem eben auch sehr schnell Erleichterung und daher nehme ich diese Mittel auch recht schnell und bereitwillig.
Ein schlechtes Gewissen habe ich deswegen aber nicht. Ich weiß eben einfach, dass ich manchmal nicht die Zeit oder Möglichkeit habe, anders gegen die Schmerzen vorzugehen (wenn man arbeitet oder in der Schule ist, kann man schlecht eine Wärmeflasche verwenden oder sich Tee kochen) und auch ist es so, dass man während dieser Schmerzen stark eingeschränkt ist. Damit dies nicht geschieht, nehme ich dann eben die Schmerzmittel. An sich weiß ich aber auch, dass die Blutungen nur einmal im Monat auftreten, dass sind 6 Tabletten im Monat.
Die Kopfschmerzen habe ich nicht jeden Monat, sondern nur Phasenweise und dann vielleicht mal mehrere Tage hintereinander. An sich würde ich daher nicht sagen, dass ich zu häufig zu Schmerzmitteln greife. Vielleicht gibt es Menschen, die die Schmerzen dann lieber aushalten wollen, als Tabletten zu nehmen, aber ich sehe darin keinen Sinn, es geht ja auch um die Lebensqualität. Bei Erkrankungen wie aber einer Erkältung nehme ich außer Kopfschmerztabletten und Nasenspray meistens nichts anderes mehr, sondern trinke nur Tee und verordne mir Bettruhe.
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