Weisheitszähne - Erfahrungen
Mein Zahnarzt meinte, dass meine Weisheitszähne im Laufe des nächsten Jahres womöglich herausgezogen werden müssen. Falls sie nicht ganz herauskommen, meinte er, dass man die auch dann mit einem Schnitt herausnehmen kann. Habt ihr eure Weisheitszähne noch oder habt ihr euch die auch schon ziehen lassen? Ich glaub nämlich, dass das ziemlich weh tun wird. Was habt ihr für Erfahrungen mit dem Entfernen von Weisheitszähnen?
Ich habe bereits 2 Weisheitszähne heraus operiert bekommen. Das beste an der Sache waren die 2-3 Tage Krankschreibung aber der Rest ist wirklich alles andere als lustig. Die Betäubung hat bei mir beide mal nicht richtig gewirkt und ich hatte während er wie blöd an dem Zahn zog tierische Schmerzen. Zum Glück geht es recht schnell und somit ist es auszuhalten. Vielleicht sogar fast besser auszuhalten als eine zweite Betäubungsspritze, die ja im Mund auch alles andere als angenehm ist.
Danach hat man eben erst mal eine dicke Backe, kann evtl nicht richtig reden und man ernährt sich von Babygläschen und Hühnersuppe. Ich empfand es jedenfalls beide Male als Folter wenn man Hunger hat aber nur so flüssigen Kram zu sich nehmen kann. Aber zum Glück heilt es recht schnell und nach 3 Tagen konnte ich wieder halbwegs feste Nahrung zu mir nehmen. Aber für eine Scheibe Toast hab ich dann schon mal 30min gebraucht.
Aber wie auch immer, was sein muss das muss eben sein! Und es ist natürlich auch bei jedem anders, die einen sind nach 2 Tagen wieder fit und andere klagen nach 1 Woche noch über Schmerzen. Vielleicht gibt es auch die Sorte die von Anfang an ohne Schmerzen lebt und normal essen kann, davon habe ich aber leider noch nicht gehört, zumindest nicht wenn der Zahn richtig raus geschnitten werden muss.
Bei mir waren nur drei der vier Weisheitszähne überhaupt angelegt und die sind auch alle draußen. Erst habe ich mir einen ziehen lassen und dann die andere Seite mit den verbliebenen zwei Zähnen komplett. Ich habe keine Krankschreibung gehabt und das wäre auch zu viel gewesen. Allerdings muss man einfach dazu sagen, dass man Schmerzempfinden nicht beschreiben kann und davon mal abgesehen empfindet jeder Mensch ohnehin gewisse Schmerzen anderes. Es nützt dir also herzlich wenig, wenn dir der eine sagt, dass es ein Kinderspiel war und der nächste lag 3 tage mit einer dicken Backe im Bett.
Außerdem ist das auch nicht bei jedem gleich kompliziert oder einfach. Bei dem einen ist der Zahn richtig im Kiefer und muss wirklich herausoperiert werden und beim nächsten ist es wirklich eher ein Ziehen des Zahnes. Der eine Zahn war wirklich ein Spaziergang. Ich hatte mir vorsorglich ein paar Suppen besorgt, aber die brauchte ich nicht wirklich. Als die komplette Seite gezogen wurde, sah es ein bisschen anders aus. Aber das lag einfach daran, dass ich eben die komplette Seite nicht nutzen konnte und so war das Kauen schon schwerer. Das hat aber auch nicht lange gedauert, musste aber schon öfter gespült werden.
Ich denke im Nachhinein ist es nicht schlecht, wenn man sich die Zähne komplett, bzw. immer zwei auf einmal ziehen lässt. Sonst hätte ich da nochmal antanzen müssen und das wäre allein vom Weg her mühseliger gewesen. Und einen Tag Suppe schadet ja den wenigsten.
Ich habe nicht alle Weisheitszähne herausgenommen bekommen. Oben habe ich immer noch zwei, auch wenn der Zahnarzt schon angekündigt hat, dass es sein kann, dass auch meine letzten beiden Weisheitszähne irgendwann rausmüssen, aber noch ist es nicht so weit. Bisher muss ich jedoch sagen, dass ich es immer gut überstanden habe. Suppen brauchte ich bisher keine, ich konnte nach wenigen Stunden schon normal essen. Das Schlimmste an der gesamten Prozedur war nur, wenn die Betäubung nachgelassen hat.
Bei mir wurden bisher drei von vier Weisheitszähnen entfernt. Diese drei kamen leicht zum Vorschein und hätten bei weiterem Wachstum meine Backenzähne irgendwie in Mitleidenschaft gezogen. Also hat mein Zahnarzt empfohlen, die heraus zu nehmen. Zum Glück saßen sie aber so gut, dass man nicht operieren musste. Es konnte gewartet werden, bis sie weit genug sichtbar waren, um dann mit einer Art Hebel den Zahn auszuhebeln. Das wurde unter Betäubung gemacht, ich hatte anschließend ein wenig Schmerzen, aber das war es dann auch schon. Die Zähne wurden auch in einem Abstand von mehreren Jahren entfernt, also nicht alle auf einmal, sondern immer dann, wenn einer kam, wurde dieser entfernt. Das hat das ganze auch noch angenehmer für mich gemacht.
Bislang sind bei mir drei von den vier Weisheitszähnen entfernt worden. Der vierte Weisheitszahn wird bei mir noch im Mund verbleiben, da man mir einen Backenzahn hat entfernen müssen und dieser letzte Weisheitszahn kann den entfernten Backenzahn auch sehr gut ersetzen. Solange der Weisheitszahn also gesund und zu retten ist, wird dieser nicht mehr entfernt werden, somit kann ich Dir nur von drei entfernten Weisheitszähnen meinerseits berichten.
Zwei der Weisheitszähne wurden bereits noch in meiner alten Wohngegend entfernt, und dies hatte meine damalige Zahnärztin selbst übernommen. Es war unangenehm, sicherlich, aber da ich eine örtliche Betäubung erhielt und auch nach der Entfernung gekühlt hatte, hielt es sich alles bei mir in Grenzen. Auch während der Entfernung habe ich durch die Betäubung nicht so viel gespürt, das einzige unangenehme dabei war das Knacken und andere Geräusche. Meine Weisheitszähne hatten dazu noch eine recht gute Stellung, von der sie relativ gut zu entfernen waren. Ich habe sie sogar noch ganz am Stück mit nach Hause bekommen.
Der dritte Weisheitszahn wurde nach meinem Umzug entfernt und war etwas komplizierter. Mein Zahnarzt war sich unsicher, ob er es selbst hinbekommen würde, aber ich hatte ihn darum gebeten, ansonsten hätte ich einen Kieferchirurgen aufsuchen müssen. Aber auch bei meinem Zahnarzt und diesem Weisheitszahn hatte ich trotz einer eher ungünstigen Lage keine Probleme gehabt und damit war ich dann auch relativ schnell fertig. Hier konnte man mir den Zahn allerdings nicht mitgeben, da er in Einzelteile entfernt wurde, wie, weiß ich nicht mehr. Aber auch hier waren die Geräusche das Schlimmste von allen.
Mein Partner hingegen hat just in diesem Jahr seinen ersten Weisheitszahn gezogen bekommen und das war dann schon etwas komplizierter. Bei ihm konnte es sein Zahnarzt nicht selbst machen, so dass ich ihn zu einem Spezialisten gebracht hatte. Er hatte so an sich auch keine Probleme gehabt, aber immerhin war er danach noch ein paar Tage arbeitsunfähig und das Zahnfleisch musste bei ihm erst wieder zuwachsen, was bei mir nicht so das Problem war.
Wenn man einen fähigen Zahnarzt oder Kieferchirurgen an der Hand hat, ist solch eine Weisheitszahnoperation nur halb so schlimm. Wichtig ist halt, dass man sich an die Anweisungen des Arztes hält, und beispielsweise bei der Wundheilung keine Milchprodukte zu sich nimmt. Vorher muss man nicht so viel beachten, aber ich denke, wenn man vom Kopf her einfach freier an die Sache herangeht, ist es wirklich halb so schlimm. Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit, sich eine Vollnarkose setzen zu lasen, aber ehrlich - davor hätte ich persönlich mehr Angst, als bei einer bewussten Entfernung des Weisheitszahns. So etwas mag aber bei Angstpatienten wohl eher in Frage kommen, aber wenn man nun keine Angst im Allgemeinem vor dem Zahnarzt hat, dann verzichte lieber darauf.
Ich habe alle vier Weisheitszähne, schon seit Jahren. Sie sind aber nicht vollständig durchgebrochen, sondern sehen so halbfertig aus, d.h. Sie wachsen bei mir sehr langsam und stückchenweise. Mein früherer Zahnarzt sagte mir, die müssten nicht unbedingt entfernt werden; mein jetziger ist aber der Meinung, die müssten raus.
Auf dem Röntgenbild sahen sie halbwegs gerade aus und außer dass es etwas weh tut, wenn sie wieder ein Stück wachsen, habe ich keine Beschwerden. Deswegen bleiben die auch drin, da kann der Zahnarzt reden wie er will, es sind meine Zähne und ich hab keine Lust, mir die ziehen zu lassen.
Ich habe auch seit Jahren keine Weisheitszähne mehr und ich muss sagen, dass ich bei der OP bzw. danach keine Probleme hatte. Aber das ist bei jedem unterschiedlich. Mir wurden drei Weisheitszähne entfernt. Natürlich hat man hinterher dicke Backen und auch etwas Schmerzen, aber die lassen sich aushalten, in meinem Fall sogar ohne Schmerzmittel, obwohl ich welche bekommen hatte. Mir sind allerdings auch Fälle bekannt, wo die Betroffenen hinterher große Schmerzen hatten und das über mehrere Wochen. In der Regel ist so eine Weisheitszahn-OP jedoch unproblematisch.
Mir wurden meine Weisheitszähne auch erst dieses Jahr gezogen und es war wirklich nötig das die raus gezogen wurden, denn ich haben mir beim essen auf mein Zahnfleisch gebissen weil es schon angeschwollen war.
hätte ich sie nicht ziehen lassen wären sie schief aus dem Kiefer gewachsen, was nicht gerade eine tolle Vorstellung für mich war, also habe ich sie kurzerhand ziehen lassen.
Mir wurden als erstes 2 Zähne auf der rechten Seite gezogen, unten und oben. Dies lief wie folgt ab: Ich habe eine Lokale Betäubung in Form einer Spritze ins Zahnfleisch erhalten und dann wurde um den Zahn herum das Zahnfleisch abgelöst. Dann, wenn der Zahn locker ist wird er mit einer Zange herausgezogen. Die Wunde wird mit dem Zahnfleisch was sich ursprünglich um den Zahn schloss zu genäht, so das du dort kein offenes Loch hast was zu Infektionen führen könnte.
Durch die Betäubung habe ich zunächst keine Schmerzen empfunden und wollte mir erst keine Schmerztabletten kaufen, doch ich war froh das ich es doch getan habe denn Kurz nachdem ich Zuhause war, kam der Schmerz mit Brutaler Wucht! Mein ganzer Kopf hat geschmerzt und ich war den tränen wirklich nahe! Meine unverbindliche Empfehlung deshalb: Sorgt dafür das Schmerztabletten in der Nähe sind, sonst kann man das wirklich nicht aushalten - meiner Meinung nach.
Zwei Wochen später wurden mir die Fäden Gezogen und dann war die andere Seite an der Reihe. Dies lief genauso ab wie bei der rechten Seite. Und nach 3 Wochen waren die Schmerzen dann fast komplett weg und alles war wieder in Ordnung. Das erste worauf ich mich gefreut habe, war erst einmal wieder richtig schön essen zu gehen ohne darauf zu achten das nichts in eine Wunde kommt.
Mir wurden alle vier Weisheitszähne auf einen Schlag gezogen, und mir ging es hinterher wirklich dreckig. Zum einen war das ganze Gesicht geschwollen und das Sprechen, Kauen und Schlucken hat weh getan, dass ich die nächsten zwei Wochen nur von Suppe und Wasser gelebt habe. Sprechen ging auch nicht wirklich und wegen der nähte sollte ich es auch vermeiden schwere Gegenstände zu heben, da durch das Bücken die Nähte aufgehen könnten. Deswegen war ich aufgrund dieser Zahnoperation hinterher noch 2,5 Wochen krank geschrieben. Zu den Beschwerden kamen noch ständige Kopfschmerzen und Schwindelgefühl, dass ich sowieso kaum aus dem Bett hochgekommen bin.
Bei meiner ersten Zahnoperation war es mir selbst unmöglich eine Schmerztablette einzunehmen, da ich den Mund gar nicht öffnen könnte und habe deswegen meine Schmerzmittel i.v. vom Hausarzt bekommen. Dabei musste ich mich dann nach seinen Öffnungszeiten richten, und wenn es Nachts weh getan hat dann musste ich bis zum folgenden Morgen warten.
Hinterher sind zwei Weisheitszähne wieder nachgewachsen, nachdem diese offenbar nicht komplett entfernt worden sind. Das waren bei mir die beiden oberen, die dann nochmals gezogen worden sind und dieses mal restlos entfernt wurden. Da ging es mir bei weitem nicht so schlecht, dass ich mich nicht einmal habe krank schreiben lassen und ich schon am nächsten Tag wieder feste Nahrung essen konnte.
Aus den Erzählungen von Bekannten habe ich vernommen, dass die unteren Weisheitszähne wohl schlimmer sein sollen vom Empfinden her und sich die meisten hinterher damit gequält haben. Die oberen wurden hingegen als nicht so schlimm empfunden. Ich denke dabei kommt es immer darauf an, wie viele man auf einmal gezogen bekommt, was für eine Narkose man bekommt (oder möchte) und wie man auf die Schmerzmittel reagiert. Denn dort hat auch jeder ein unterschiedliches Empfinden und beim einen schlägt es besser an als beim anderen.
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