Nachmittagstief-was dagegen tun, oder lieber Schläfchen?
Ihr habt es bestimmt auch schon mal erlebt, am Nachmittag fühlt man sich zu einer bestimmten Zeit einfach schlaff und müde. Auch wenn ich an diesem Tag nicht arbeiten muss geht es mir manchmal so. Ich könnte mich dann entweder hinlegen und ein Schläfchen halten oder etwas dagegen tun - an die frische Luft gehen, Obst essen, leichte Gymnastikübungen. Eventuell auch Kaffee trinken.
Doch was ist die beste Methode - sollte man dem Körper nachgeben und sich zur Ruhe legen (vorausgesetzt, man hat die Zeit dazu) oder lieber etwas dagegen tun? Ist Kaffee da überhaupt das richtige, oder hält das den Körper einfach nur künstlich wach? Was tut ihr in so einem Fall?
Der Körper gibt dir in den wenigsten Fällen ein falsches Signal. Und wenn du das Gefühl hast müde zu sein, dann braucht er meistens auch einfach wieder ein bisschen was an Energie oder eben Schlaf. Ich persönlich kenne das vor allem vom Frühdienst. Dann bin ich am Nachmittag richtig hundemüde. Selten auch, wenn ich frei habe oder am Wochenende. Theoretisch ist es das beste, wenn du wirklich schläfst.
Es wurde nachgewiesen, dass eine halbe Stunde dann wirklich das erholsamste ist. Du fühlst dich dann danach nicht noch müder und hast deine Batterie aber wieder aufgeladen. Man muss sich wirklich nur dazu zwingen sich zum einen wirklich nur eine halbe Stunde hinzulegen und nicht länger und eben auch dazu, sich überhaupt hinzulegen. Kaffee macht viele Menschen zwar wieder munter, unterdrückt die Müdigkeit aber natürlich nur, weil man ja nicht wirklich etwas dagegen macht. Außerdem haben dann viele Menschen das Problem, dass sie dann am Abend nicht mehr gut einschlafen können.
Sicherlich musst du einfach das richtige für dich finden. Ich habe, wenn ich am Nachmittag lang schlafe dann meistens das Problem, dass ich nicht wieder früh schlafen gehen kann und dann morgens natürlich wieder dementsprechend müde bin. Das Beste wäre wirklich die halbe Stunde am Nachmittag.
Wenn ich von der Arbeit komme, dann ist es halb 2 Mittags. Meistens gibt es zu Hause schon das Mittagessen, sodass ich erst einmal etwas esse. Danach bin ich eigentlich noch gar nicht müde. Wenn ich mich dann aber auf die Couch setze und den Fernseher an mache, dann lockt die Couch sehr zu einem kleinen Schläfchen ein.
Auch ich werde dann so gegen halb 4 leicht müde. Wenn ich nichts zu tun habe, dann lege ich mich etwas auf die Couch. Dann dauert es auch nicht lange, bis ich einschlafe. Wenn ich dann wieder wach werde, habe ich etwa eine Stunde geschlafen. Danach aber wieder hoch zu kommen, fällt mir etwas schwer. Nach dem Mittagsschlaf bin ich dann meistens noch müder und erschöpft, als zuvor. Daher suche ich mir eigentlich immer etwas, mit dem ich mich beschäftigen kann, dass bei mir keine Langeweile aufkommt. Das Problem ist dann meistens auch, dass ich dann abends nicht richtig einschlafen kann. Ich gehe dann in der Regel um 23 Uhr ins Bett. Bis ich dann aber einschlafe, vergeht meistens eine ganze Stunde.
Am Wochenende, wenn ich nichts vor habe, verbringe ich die Tage auch zu Hause auf der Couch. Dann wird einfach mal nichts getan und sich ausgeruht. Sonntags ist meistens ein kompletter Couch-Tag. Auch hier mache ich dann am Nachmittag ein kleines Schläfchen. Aber auch hierbei, bin ich danach irgendwie noch müder. Und auch im Bett kann ich dann nicht richtig einschlafen, wenn ich Montags wieder zur Arbeit muss. Wenn ich am Wochenende unterwegs bin, egal ob Freitag oder Samstag, dann ist der Tag danach manchmal ein kompletter Schlaftag
Dann muss ich den ganzen Schlaf wieder nach holen.
Irgendwo ist so ein kleines Schläfchen schon was Feines und man kann sich etwas ausruhen. Nur dann wieder auf die Beine zu kommen, fällt einfach schwer. Ich versuche es eigentlich immer mehr zu vermeiden, dass ich am Mittag oder Nachmittag ein Schläfchen halte. Man hat dann kaum noch etwas von dem Tag. Das finde ich dann immer recht schade und ärgere mich ein wenig, dass ich geschlafen habe. Es ist ja auch bewiesen, dass man seinen Mittagsschlaf nicht länger als eine halbe Stunde halten sollte. Eben aus dem Grund, dass man danach noch träger wird. Eine optimale Zeit, wäre 10 - 30 Minuten. Es reicht dabei auch völlig aus, wenn man einfach nur die Augen schließt und ein bisschen döst. Aber das bekomme ich irgendwie nie hin. ![]()
Man sollte schon, wann immer es möglich ist, auf seinen Körper hören und wenn er eben ein Nachmittagstief hat und eine Ruhephase verlangt, so sollte man nicht einfach darüber hin weggehen und schon darauf hören. Sich mit Mittelchen stets wach halten, ist nicht so das Optimum, obwohl ich sagen muss, dass ich mich mittags nur ungern hinlege und mich ausruhe. Denn es ist schon oft so, dass ich am Morgen etwas Schlaf nachhole und wenn ich dann mittags nochmal schlafe, wird es mir auch selbst etwas zu viel. Ich versuche mich dann ein wenig zu entspannen, aber eben, ohne ein weiteres Schläfchen zu halten.
Wenn man den ganzen Tag arbeitet, hat man ja auch keine Möglichkeit, sich noch einmal hin zulegen. Die Mittagspause ist nicht immer so, wie die Ruhephase benötigt und da versucht man es dann doch immer wieder, sich die Zeit zum Feierabend mit Trinken, frischer Luft und solchen Mitteln zu vertreiben. Das half mir immer ganz gut, ist aber kontraproduktiv und zu Hause sieht es ja auch wieder anders aus. Ich finde es eben in meiner Situation schon schwierig, aber es geht eben nicht mehr anders. Nur meide ich eben das nachmittägliche Schlafen definitiv, zumindest dann, wenn ich morgens bereits Schlaf nachgeholt habe.
Ich kämpfe mit diesem Nachmittagstief fast täglich auf der Arbeit. Eigentlich glaube ich, dass man dann wirklich die Augen zu machen sollte, aber das kann ich halt im Büro eher nicht. Zu diesem Zeitpunkt schmeckt mir Kaffee übrigens überhaupt nicht. Ich reiße dann das Fenster auf und versuche irgendeinen Grund zu finden, um herum zu laufen, zur Toilette gehen, Kopierpapier holen oder Akten von links nach rechts tragen.
Ich kenne diese Müdigkeit nur zu gut. Sie ereilt mich nach der Mittagspause auf der Arbeit oder auch am Wochenende. Auf der Arbeit kann ich kein Schläfchen machen, da keine Liegemöglichkeit vorhanden ist. Daher gehe ich dann Mittags immer raus, gehe immer eine runde um den Block. Frische Luft macht mich meistens wieder munter. Allerdings nur, wenn es nicht zu heiß draußen ist, denn sonst bin ich danach noch müder als vorher. Am Wochenende werde ich dann auch mittags müde, da ich nicht richtig ausschlafe, sondern auch so um acht aufstehe. Wenn ich mich aber mittags hin lege, bin ich meistens noch müde als vorher. Das liegt daran, dass ich dann in die Tiefschlafphase verfalle. Deswegen kämpfe ich dagegen an und danach geht es mir dann besser.
Was du da beschreibst ist absolut physiologisch. Jeder normale Mensch hat das. Das liegt am Hormonhaushalt. Es gibt am Tag zwei Zeiten, zu denen der Körper eigentlich ruhen möchte. Und das ist Nachts zwischen zwei und vier und Tagsüber zwischen eins und drei. Das derzeitige Arbeitssystem in Deutschland nimmt darauf leider keine Rücksicht. In anderen Ländern sind sie da schon weiter. Japan ist dabei ein gutes Beispiel. Dort gibt es Firmen, die ihren Mitarbeitern kleine Schlafkabinen zur Verfügung stellen, wo sie ihren Kurzschlaf halten können (sogenanntes Power napping).
Wichtig bei diesem Kurzschlaf ist, dass er nicht länger als 40 Minuten andauert. Ideal sind circa 20 Minuten. Die Länge ist deswegen entscheidend, weil man nach circa 40 Minuten in den Tiefschlaf fällt. Und wenn man daraus aufwacht, dann ist man meist noch geräderter als vorher. Kann man sich dieses Power-napping nicht einrichten, oder ist es einem einfach unmöglich, unter Zeitdruck einzuschlafen, dann gibt es noch einige andere Möglichkeiten, um der Mittagsmüdigkeit zu begegnen.
Eine ist sicher das Koffein. Also Kaffee, Mate-Tee oder Red Bull oder so ein Zeugs. Eine andere Option ist ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft, oder eine sportliche Betätigung. Was ich selbst noch nie ausprobiert habe, aber wo ich mir vorstellen könnte, dass es hilfreich ist, ist eine kalte Dusche. Sicher ist das nicht die angenehmste Variante, aber wirkungsvoll könnte sie schon sein...
Also ich habe bei mir festgestellt das die frische Luft das Beste ist. Wenn ich mich hinlege schlafe ich sofort ein und das dann nicht nur kurz. Auch wenn ich mich von meinem Mann wecken lasse bin ich hinterher so geschafft dass es überhaupt nicht mehr geht. Bei mir ist das Mittagsschläfchen also abgesagt. Bringt nichts.
Viel besser ist es für mich ein wenig spazieren zu gehen oder ein wenig im Garten zu arbeiten. Dazu viel trinken und das Nachmittagstief ist wie weggeblasen. Aber ich kenne auch einen Menschen der sich für fünf Minuten mit dem Kopf auf den Tisch legt, ein paar Minuten schläft und dann frisch und munter ist wie wenn er gerade erst nach ein paar Stunden Schlaf aufgestanden wäre. Das wäre hin und wieder auch ganz praktisch.
Ich kenne dieses Nachmittagstief auch, allerdings würde ich jetzt nicht unbedingt auf die Idee kommen mich hier schlafen zu legen. Wenn ich mir einen anderen Tag anschaue, dann schaffe ich meistens viel mehr, ich muss morgens aufstehen um zur Schule zu gehen, eine Orchesterprobe zu besuchen oder weiteres und wenn ich nach Hause komme bin ich auch nicht total kaputt und haue mich erstmal ins Bett, sondern mache noch andere Dinge, erledige etwas im Zimmer, lerne oder lese und so weiter.
Das selbe sage ich mir auch, wenn ich eines dieser Nachmittagstiefs habe, denn es kann doch wohl nicht sein, dass ich an einem Tag an dem ich ausgeschlafen habe und nirgendwo hin musste am Nachmittag müder bin, als an einem Tag wo ich schon morgens auf den Beinen bin. Das ergibt für mich keinen Sinn und deswegen versuche ich mich auch immer irgendwie zu motivieren und erledige vorerst Dinge, die mir Spaß machen, gehe Einkaufen oder ähnliches, einfach um zu vermeiden, dass ich mich hinlegen muss.
Meistens ist diese Situation bei mir aber auch Wetterbedingt, weil ich etwa im Herbst oder Winter bei kühleren Temperaturen diese Nachmittagstiefs in der Regel nicht habe, sondern eher bei schwüleren Temperaturen. Ein kleiner Spaziergang kann da auch helfen oder eine kalte oder lauwarme Dusche, wenn man gerade Zeit dazu hat. Mit Koffein und Schläfchen helfe ich mir da in der Regel nicht weiter.
Wenn dein Körper dir Schlappheit signalisiert, bedeutet es, dass er eine Pause braucht, um zu regenerieren. Du solltest in solchen Momenten nicht irgendwelche Aufputschmittel wie Kaffee in dich rein kippen, sondern deinem Körper einen Moment der Pause gönnen. Die beste Möglichkeit so eine Schwächephase zu überbrücken sind ein paar intensive Atemübungen mit einem Power Nap im Anschluss.
Power Naps werden vor allem im asiatischen Bereich oft durchgeführt, es handelt sich um einen 15 minütigen Spontanschlaf. Der Körper regeneriert in diesen 15 Minuten genug Energie, um weitere Stunden durchzuhalten. Man muss es zwar erst einmal erlernen, auf Knopfdruck einzuschlafen, aber wenn man diese Technik beherrscht und vorher sogar noch ein paar kurze Atemübungen macht, ist es ein sehr effektives Mittel auch ohne Kaffee genug Kraft und Konzentration für weitere Stunden der Arbeit zu haben - ganz ohne sich künstlich aufzuputschen.
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