Wie die Faschisten in den 30ern in Deutschland an die Macht

vom 13.02.2011, 15:14 Uhr

Ich habe neulich einen sehr interessanten Bericht darüber gesehen, wie die Faschisten vor dem 2.Weltkrieg an die Macht kamen. Faschismus ist ein Sammelbegriff für rechtsradikale Bewegung, die durch den italienischen Diktator Mussolini geprägt wurde. Der Faschismus nahm vor allem in den 20ern und 30ern in weiten Teilen Europas zu. Vor allem in den Ländern wie Deutschland, Spanien, Portugal und eben auch Italien. Der Faschismus kennzeichnete sich vor allem an dem Führerprinzip, also daran, dass jedes Land einen Diktator bräuchte. Faschisten waren gegen ein Parlament (Antiparlamentarismus) und gegen Sozialismus und Kommunismus.

Diese Gruppe kam nun mal in den 30ern in Deutschland ziemlich brutal an die Macht und endete im 2.Weltkrieg. Sie besetzten Schlüsselpositionen, also alle wichtigen Positionen egal in welchen Bereichen wurden Faschisten. Sie erschufen neue Wahlgesetzte. Ihre Gegner (jeder der nicht faschistisch dachte, vor allem waren Sozialisten und Kommunisten betroffen) wurden brutal ausgeschaltet, durch Folter, Erpressung, Gewalt und auch durch Mord.

Die Faschisten bildetet eine Einheit, was bei anderen Parteien in Deutschland nicht der Fall war, außerdem waren sie zudem zahlenmäßig überlegen und kamen so an die Macht alles nicht faschistische zu verbieten, es wurde also auch die Pressefreiheit eingeschränkt, in dem Mann Zeitungen kontrollierte. Zudem betrieben sie ordentlich ein Feindbild Aufbau, also erschufen sie so zu sagen einen Sündenbock, der für alles Leid verantwortlich war, was in diesem Fall vor allem die Juden und slawische Völker betraf. Die Faschisten versprachen auch, dass sie für all die ganzen Probleme, die die Sündenböcke machten eine Lösung hätten, bzw. dass ihr Führer die Lösung für alle Probleme wüsste, also stellten sie ihren Führer buchstäblich als Helden da.

Zudem folgte die Gleichschaltung, also alle Ämter (egal ob Polizei, Post, Militär, Bank, Politik oder sonstiges) wurden durch Faschisten ersetzt, so dass sie in allen Bereichen die Macht hatten. Außerdem hatten die Faschisten ein eigenes bewaffnetes Milizsystem. Außenpolitisch erlangten sie durch die Gleichschaltung auch immer mehr Macht und kontrollierten somit das ganze Land und alle Kolonien. Dazu lieferten die Faschisten ein Glaubensbekenntnis zur ihren Überzeugungen nur das beste für ihr Land zu tun ab und überzeugten das Volk mit ihren übersteigertem Nationalsozialismus.

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» aannii » Beiträge: 697 » Talkpoints: 11,36 » Auszeichnung für 500 Beiträge



In der Vergangenheit sind mitunter sehr traurige und - im Nachhinein - wenig nachvollziehbare Dinge passiert, auf die man nicht immer unbedingt stolz ist. Aber ich denke, dass man die Geschichte zum Anlass nehmen sollte, aus den Fehlern der Vorväter in der Vergangenheit zu lernen und dafür zu sorgen, dass sich die Ereignisse nicht wiederholen. Bleibt zu hoffen, dass die Menschen daraus gelernt haben und dass in Zukunft keine Faschisten mehr an die Macht kommen können. Aber wie realistisch so ein Wunsch und so eine Hoffnung ist, steht auf einem anderen Blatt.

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» Täubchen » Beiträge: 33313 » Talkpoints: -0,26 » Auszeichnung für 33000 Beiträge


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