Besondere Förderung für schwache Schüler
Es sind jetzt in den meisten Bundesländern Sommerferien und das neue Schuljahr beginnt nach dem Ende der Ferien mit guten Vorsätzen. Zu diesen positiven Aspekten zählt dann auch die besondere Förderung lernschwacher Schüler. Bringt es in der Praxis wirklich die erwünschten Vorteile oder ertappen wir uns nur dabei in Schönrederei?
Wenn man beispielsweise die guten Schüler durch spezielle Förderprogramme mehr unterstützt, kann sich hierbei der Nutzen noch stärker auswirken. Hier kann man beispielsweise sogar Talente entdecken und auch speziell fördern. Im Endeffekt kommt es doch dann allen zugute, wenn man auf die sogenannten Leistungsträger bauen kann. Man sollte daher auch in lernstarke Schüler genügend investieren, damit diese sich umfassend entwickeln können.
karlchen66 hat geschrieben:Man sollte daher auch in lernstarke Schüler genügend investieren, damit diese sich umfassend entwickeln können.
Das vor allem schwache Schüler gefördert und die leistungsstärkeren im Regen stehen ist ja so nichts Neues, siehe die fast völlig fehlenden Begabtenschulen oder Programme in Deutschland. Und sicher wäre der Nutzen dahinter groß, aber da beißt sich die Katze in den Schwanz: Wofür gute Schüler weiter unterstützen, wenn diese am Ende sowieso wieder durch den Durchschnitt (bzw. fehlende Einrichtungen und Möglichkeiten für sie) gebremst werden?
Nur wird das in Deutschland wohl noch lange vor sich hindümpeln, da man hier sozalromantisch erst einmal den Bodensatz auf Durchschnittsniveau heben möchte und nicht diejenigen "die es sowieso schon können", völlig ignorierend, dass Förderung nach oben und unten wichtig ist. Aber irgendwo ist es auch ein erklärtes (sozialpolitisches) Ziel, eben nicht zu "spalten", um stärkere Schüler nicht von schwächeren abzugrenzen, sondern einen homogenen Einheitsbrei zu schaffen wo jeder gleich schlecht & gut ist. Das sieht man ja auch an der sinnfreien Forderung nach mehr Gesamtschulen statt Spezialschulen (für besondere Leistungsträger).
Die jetzige Bildungspolitik wird sich mindestens in 10 Jahren als ein großer Nachteil entwickeln. Dann wird man auf gewissen Gebieten einfach keine Leistungsträger mehr haben. Wenn man beispielsweise sehr gute Schüler sträflich vernachlässigt, wird sich dieses Verhalten in jedem Fall rächen.
Dann sind die guten Schüler nach einer gewissen Zeit auch nur noch Mittelmaß. Das sollte endlich einmal allen verantwortlichen Personen einen Denkanstoss geben. Damit Deutschland in der Weltspitze führend bleibt, bedarf es auch hochqualifizierter Fachkräfte. Und diese müssen sich eben auch entwickeln können.
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