Protestieren gegen den Klimawandel nutzlos?

vom 08.04.2019, 12:13 Uhr

Seit einiger Zeit hört und liest man immer wieder in den Medien, dass Schüler Freitags die Schule schwänzen, um für bzw. gegen den Klimawandel zu protestieren. Sie wollen damit die Regierung dazu anhalten mehr für den Klimaschutz zu tun, bzw. ihre Versprechen einzuhalten, die auf den vergangenen Klimakonferenzen vereinbart wurden. Die Auswirkungen des Klimawandels bekommen wir inzwischen überall zu spüren, und wer das nicht erkennt, der rennt meines Erachtens nach blind durch diese Welt. Gerade der letzte Sommer hat gezeigt, wie die Natur auf den Klimawandel reagiert.

So ist selbst hier in Deutschland, wo das Wasser im Überfluss zu bekommen ist, örtlich schon zum Teil sehr knapp geworden, zumindest für unsere Verhältnisse. Das hat sich auch in der Wirtschaft und in unserem täglichen Leben bemerkbar gemacht. So war der Treibstoff in der Zeit recht teuer und zum Teil auch für einige Tage nicht zu bekommen. Der Grund dafür waren die Pegelstände der Flüsse, die durch die lange Trockenheit drastisch an Pegel verloren hatten und somit die Binnenschifffahrt nur sehr eingeschränkt stattfinden konnte. Dadurch wurden auch die Treibstofflieferungen ins Inland stark beeinträchtigt.

Nun gehen die Schüler, angefeuert durch die 16-jährige Aktivistin Greta Thunberg, jeden Freitag auf die Straße, um dafür zu protestieren, mehr und schneller etwas gegen den Klimawandel zu tun. Die Forderung die sie heute stellen, ist eine Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad. Die Frage ist, ob das überhaupt noch realistisch ist?

Ich will nicht damit sagen, dass wir es lassen können, da es eh nichts mehr bringen wird. Denn solange nicht mal irgendwo ein Anfang gemacht wird, wird das alles nur tot geredet. Aber wir in Deutschland, sind nun mal nur ein sehr kleiner Teil der Welt und selbst auf ganz Europa bezogen, sind wir immer noch recht klein. Ich finde der Rest ist das Problem. Natürlich müssen wir als Vorreiter damit anfangen, aber wir müssen auch die Länder mit ins Boot holen, die grade einen industriellen Boom erleben, wie China oder Indien, die gnadenlos und ohne Rücksicht auf Verluste ihre Industrie betreiben.

Ich denke, man hätte damit schon beginnen sollen etwas gegen die Erderwärmung zu tun, als die ersten Wissenschaftler davor gewarnt haben. Ich will nicht damit sagen, dass es jetzt zu spät ist etwas dagegen zu tun, es ist nur um ein Vielfaches schwerer geworden, effektiv etwas bewirken zu können. Der Wasserspiegel zum Beispiel, steigt jedes Jahr bereits um 3.6 mm an und nicht nur dass der Meerespiegel immer weiter steigt, es geht auch immer schneller.

Denn jedes Jahr kommen zu den 3,6 mm nochmal 0,01 mm dazu. Natürlich hört sich das erstmal nicht viel an, aber ich bin auch davon überzeugt, dass auch das immer schneller gehen wird und irgendwann dann jedes Jahr auch 0,5 mm zusätzlich oben draufkommen. Was denkt Ihr über den Klimawandel und die Frage, ob er sich noch in gewissen Grenzen halten lässt?

» Kodi » Beiträge: 327 » Talkpoints: 44,89 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Das Thema ist doch nun schon einige Male behandelt worden und wie willst du denn gegen den Klimawandel protestieren? Gut, du kannst dich wie der legendäre Don Quijote an die Windmühlenflügel hängen und mit dem Schwert deinem Protest gegen den Klimawandel Ausdruck verleihen, aber ein Effekt wird wohl ausbleiben. Und wer oder was sagt dir denn, dass die "Erderwärmung" in 100, 200 oder 3000 Jahren, nicht in die andere Richtung geht? Denn solche Zeiträume sollte man sich schon mal betrachten, ehe man solche Weltuntergangsszenarien verbreitet.

» Herr Krawuttke » Beiträge: 317 » Talkpoints: 15,23 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Natürlich ist es nutzlos gegen den Klimawandel zu protestieren, weil sich Tatsachen nun mal überhaupt nicht um die Meinung von Demonstranten kümmern. Du kannst höchstens gegen die Klimapolitik demonstrieren oder gegen den Braunkohleabbau oder Ähnliches.

Das "aber die anderen!" Argument finde ich in dem Bezug immer reichlich albern. Hat für mich was von Kindergarten, wenn man irgendwas nicht machen wollte und dann auf andere Kinder gezeigt hat, die das auch nicht machen mussten. Nur ist man im Kindergarten halt noch nicht in der Lage zu verstehen, warum es Sinn macht etwas zu tun und zwar völlig unabhängig von den anderen Kindern.

Das "aber China!" Argument ist eh veraltet, weil gerade dieses Land seine Industrie seit einigen Jahren ziemlich radikal umbaut um umweltfreundlicher zu werden. Ich habe vor Kurzem Bilder der größten Solaranlage der Welt gesehen und ja, die steht in China.

Und wer oder was sagt dir denn, dass die "Erderwärmung" in 100, 200 oder 3000 Jahren, nicht in die andere Richtung geht?

Zum Beispiel fast alle Wissenschaftler, die sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben und die davon wesentlich mehr verstehen als der Laie. Das sollte eigentlich ausreichen um die Erderwärmung als Realität zu betrachten und nicht als etwas, das man nicht ernst nehmen möchte, weil es das Leben vielleicht ein bisschen unbequemer machen könnte.

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» Cloudy24 » Beiträge: 22731 » Talkpoints: 58,72 » Auszeichnung für 22000 Beiträge



Herr Krawuttke hat geschrieben:Und wer oder was sagt dir denn, dass die "Erderwärmung" in 100, 200 oder 3000 Jahren, nicht in die andere Richtung geht? Denn solche Zeiträume sollte man sich schon mal betrachten, ehe man solche Weltuntergangsszenarien verbreitet.

Nun du magst recht haben, dass es der Erde sicherlich recht egal sein wird, ob sie sich in den nächsten paar Jahrzehnten erwärmt oder nicht. Die Erde wird das überstehen und sozusagen in 10.000 Jahren nur müde darüber lächeln, dass es zwischendurch mal etwas wärmer war. Die Frage ist aber, ob die Bewohner der Erde darüber genauso müde lächeln können. Nur wenige Grad mehr vernichten unzählige Lebensräume durch steigende Meeresspiegel. Ein wenig mehr Dürre im Sommer und wir können nicht mehr genug Nahrung für alle Menschen produzieren. Für uns Europäer mag das ein Luxusproblem sein, da wir höchstwahrscheinlich noch recht lange einfach mehr Geld für unsere Lebensmittel bezahlen können als Menschen in der dritten Welt.

Die Erde wird sich verändern, wenn wir nichts gegen den Klimawandel tun. Die Frage dabei ist aber eben nicht, ob die Erde einen Klimawandel übersteht. Diese Frage ist ja gelinde gesagt schwachsinnig, da sie das schon mehrmals problemlos geschafft hat. Viel entscheidender ist ja eher die Frage, ob wir als Menschheit einen Klimawandel überstehen können und uns im Zweifel an neue Klimabedingungen soweit anpassen können, dass wir trotzdem recht problemlos weiterleben können und ob es zum Beispiel wirklich sinnvoll ist Küstenstädte entweder für sehr viel Geld vor Überschwemmungen zu schützen oder sie einfach aufzugeben und woanders neu zu bauen, statt unsere aktuelle Lebensweise mal etwas zu überdenken.

Und ich finde schon auch wenn die plakative Überschrift suggeriert, das man den Klimawandel mit Protesten nicht aufhalten kann, sind diese Proteste schon ein wichtiges Zeichen. Sie zeigen eben, dass dies vor allem für die junge Generation schon ein zentrales Problem ist mit dem man sich beschäftigen muss. Zumal gerade Jugendliche und Kinder ja ganz anders an das Thema herangehen. Die scheren sich nicht darum, dass durch Einstellung der Kohleförderung oder E-Mobilität hunderttausende Arbeitsplätze verloren gehen. Ob das alles Sinn macht sei mal dahingestellt. Aber sie bringen eben eine völlig unvoreingenommene Sichtweise mit, die unsere Politiker so nicht mehr haben. Von denen traut sich doch keiner in seinem Wahlkreis zu erklären, dass er jetzt dafür gesorgt hat, dass da 1000 Menschen ihre Arbeit verlieren, selbst wenn es absolut richtig ist.

» Klehmchen » Beiträge: 4387 » Talkpoints: 597,83 » Auszeichnung für 4000 Beiträge



An sich ist der Klimawandel nicht von der Hand zu weisen. Aber je mehr man sich in dies Thema einliest, umso mehr muss man davon ausgehen, dass der Mensch weder etwas mit dem Klimawandel zu tun hat, noch irgendeinen Einfluss nehmen kann. Es gibt auch kein "normales" Klima. Das Klima unterliegt seit Beginn der Erdgeschichte einem stetigen Wandel, so gab es neben Eiszeiten schon immer auch Phasen, in denen es bedeutend wärmer war, als heute. Das Klima und das Wetter ändern zu wollen hat schon ziemlich größenwahnsinnige Tendenzen.

Basis für einen vermeintlichen Temperaturanstieg sind die Messwerte aus vorindustrieller Zeit, welche etwa ab 1850 zuverlässig einsetzen. Damals belief sich der globale Mittelwert auf ziemlich genau 15°. 2016 und 2017 belief er sich aber nur auf 14,8°, ist also gefallen - eine Tatsache, die Klimaforscher in der Regel in Erklärungsnot bringt, ebenso wie z.B. die Tatsache, dass das Eis in der Arktis konsequent zunimmt.

Es wurde ja auch behauptet, dass 2016 der höchste jemals gemessenen Mittelwert vorlag - dies gelang nur, indem man sich einfach auf Messwerte ab 1900 beschränkte. Wissenschaftler, die dagegen halten, werden mundtot gemacht. Davon abgesehen sind sämtliche bekannten Werte weit davon entfernt, von natürlichen Schwankungen abzuweichen.

Eine weitere Frage ist, was Deutschland überhaupt tun kann und soll. Deutschlands Anteil an der Co2 Produktion beläuft sich global auf gerade einmal 1,8 %, der Europas 10. Wer ein wenig in Physik bewandert ist, weiß, dass dies höchstens einen Einfluss auf die Temperatur von wenigen hundertstel Grad hat, auch wenn wir ihn auf 0 reduzieren. Deswegen alle Kohlekraftwerke abzuschaffen und hysterisch den Straßenverkehr zu bekämpfen ist völlig absurd und irrational, wir lösen hier gar nichts. Ob Co2 überhaupt irgendeinen Einfluss hat ist ohnehin noch ohne Beweis.

In erster Linie ist dies eine ideologische Diskussion, nahezu pseudoreligiös, in der Sachlichkeit weitestgehend unerwünscht ist. Man muss auch sehen, dass es eine regelrechte Klimawandel-Industrie gibt, die sich mit dem ganzen Hype dumm und dämlich verdient. Wenn ein Forscher Gelder braucht, muss er nur irgendetwas mit Klimawandel beantragen und die Kohle fließt. Diese Klimawandel-Lobbyisten haben natürlich überhaupt kein Interesse an natürlichen Ursachen des Klimawandels und müssen dies schon aus existentiellen Gründen ablehnen. Bei der ganzen Angelegenheit geht es um eine Menge, nur nicht um die Umwelt.

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» Paulie » Beiträge: 257 » Talkpoints: 14,84 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Ich finde die Formulierung unglücklich gewählt, weil man ja schlecht gegen den Klimawandel demonstrieren kann. Der Klimawandel kommt so oder so und ist kein Mensch, den man theoretisch argumentativ umstimmen und überzeugen kann. Gegen die Klimapolitik kann man dagegen sehr gut protestieren und demonstrieren, da diese von Politikern gemacht wird und die kann man unter Umständen überzeugen und unter Druck setzen, eine andere Politik zu machen.

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» Täubchen » Beiträge: 31919 » Talkpoints: 0,32 » Auszeichnung für 31000 Beiträge


Ja natürlich ist die Überschrift etwas schlecht gewählt, aber die Redundanz,weswegen dann schon mal Berichte wieder gelöscht werden, macht es dann hier und da nicht immer einfach einen geeigneten Titel für einen Bericht zu finden. Egal. Ich habe ja nun auch schon den einen oder anderen Bericht hier geschrieben, aber selten hat einer so krasse Resonanz gebracht, wie dieser hier. Daher versuche ich auch noch mal meinen Senf dazuzugeben.

Ich denke, ich fange mal am Anfang an. Was das Klima der Erde angeht, gab es immer wärmere aber auch kältere Phasen, wie die, in der wir jetzt leben. Man weiß auch dass die Meeresspiegel schön höher als heute gestanden haben, aber auch wesentlich niedriger. Alles mehr oder weniger belegbar. Alles was man uns heute erzählt, dass Abschmelzen der Polkappen, die Erderwärmung, der Klimawandel, all dies müssen wir von den Wissenschaftlern als gegeben hinnehmen, da wir es eben nur sehr schlecht selber kontrollieren können.

Ich kann mich nicht mal eben in ein Flugzeug setzen, über die Arktis fliegen um festzustellen, ob die Polkappen nun abgeschmolzen sind oder nicht. Da muss ich mich einfach auf den Wahrheitsgehalt der Wissenschaft verlassen. Natürlich kann ich das versuchen zu hinterfragen, andere Quellen nutzen, sofern es möglich ist, aber wer sagt mir dann, dass diese Quellen vertraulich sind. Von daher hat es schon irgendwo etwas religiöses. Man glaubt an die Ergebnisse der Wissenschaft ohne sie kontrollieren zu können.

Was die Industrie in China angeht, kann ich auch nur das sagen, was ich weiß. Es mag sein, das dort ein Wandel stattfindet. Ich weiß aber auch, dass man Jahrelang mit Schwerindustrie die Luft verpestet hat. Ich selber war nie dort, aber ich weiß von einem guten Freund, wie es dort ausgesehen hat. Die hatten die ersten Wochen in China, richtige Probleme mit der Atmung, weil die Luft dort so schlecht wahr. Es mag ja auch sein, dass China viel für grüne Energie macht. Dass für die Produktion von Solarzellen aber auch Tonnen von hoch giftiger Chemie benötigt, weiß kaum jemand. Die grüne Energie ist also gar nicht so grün wie man denkt.

Ich selber habe in einem Industriezweig gearbeitet, die Brennstoffzellen-Blockheizkraftwerke hergestellt hat. Auch wenn diese kleinen BHKW´s grüne Energie hergestellt haben, war eine ganze Reihe an Chemikalien dafür notwendig, diese Geräte herzustellen. Und auch während des Betriebs sind die BHKW´s nicht absolut grün, zumindest was die Wartung angeht. Ebenso finde ich, dass die E-Mobilität ebenso ein großer Schwindel ist. In meinen Augen verlagert man damit das Problem nur. Die Batterien für so ein E-Auto müssen auch hergestellt werden, dafür benötigt man sehr viel Energie und auch eine Menge Chemie. Und wenn man sein E-Auto nicht grade direkt mit eine Solarzelle oder einen Windkraftrad auflädt, dann wird der Strom auch in erster Linie von RWE und Co geliefert. Was das tolle E-Auto dann auch wieder recht dreckig werden lässt.

Es gibt genug Erfindungen die sehr innovativ sind und die Möglichkeit beinhalten Ressourcen zu sparen, aber werden von der Industrie bewusst zurückgehalten, weil sich damit ja kein Geld verdienen lässt. Um nur ein Beispiel zu nennen. Es gab mal einen Erfinder, der einen Ölfilter erfunden hat, mit dem man die Intervalle für einen Ölwechsel am Auto, drastisch reduzieren kann. Kam aber nie auf den Markt, weil sich damit eben kein Geld verdienen lässt. Ich denke, dass es noch eine ganz Reihe ähnlicher Dinge gibt, die nicht unterstützt werden, weil sich damit nichts verdienen lässt. So gibt es auch das Gerücht, dass man Krebs längst wirksamer bekämpfen könnte als uns suggeriert wird, aber damit lässt sich ja auch kein Geld verdienen. Da ist es besser Patienten auf lange Zeit mit teuren Medikamenten zu versorgen. Aber ich schweife ab.

Natürlich muss man gegen die Klimapolitik demonstrieren und nicht gegen den Klimawandel, denn der kommt. Wie er aussehen wird und wie viel meine Generation noch davon miterleben wird, da kann man nur spekulieren. Genau wie es jetzt so aussieht, als würde sich das Klima verschlimmern, kann es genauso gut sein, dass das in ein paar Jahren wieder völlig anders aussieht. Dass die Erde das überstehen wird, steht außer Frage, dafür weiß man einfach zu gut, dass die Erde schon andere Katastrophen überstanden hat.

Da sieht es bei uns Menschen schon ganz anders aus. Was ich aber gut fand, war die Aussage, wie hoch unsere Beteiligung an der CO2-Belastung in der Welt ist. Denn das unterstützt ein wenig meine Aussage, dass es nicht unbedingt von Erfolg gekrönt ist, wenn wir alleine dagegen ankämpfen. Das hat dann auch nichts mit kindischem Verhalten zu tun, wie ja so schön erwähnt wurde, sondern man muss das global sehen. Es geht nicht darum ob ich den Sandkasten mit der grünen oder roten Schaufel durchpflüge, sondern darum ein globales Problem in den Griff zu bekommen.

Und das funktioniert nun man nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Das hat nichts damit zu tun, dass wenn die das nicht machen, dann müssen wir auch nicht, sondern es geht darum, die die das nicht machen, davon zu überzeugen das es wichtig ist, weil das Projekt sonst nicht funktionieren kann.

» Kodi » Beiträge: 327 » Talkpoints: 44,89 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Es gab immer schon Klimawandel. In den 1970er Jahren gab es auch sehr trockene und heiße Sommer und da wurde auch von Klimawandel gesprochen. Auch harte Winter gab es wo meterhoch der Schnee auch in Mitteldeutschland lag. Da wurde gleich von Eiszeit gesprochen und dass sich die Erde wandelt und der Untergang nicht weit ist.

Klar wird es das "ewige Eis" nicht mehr unbedingt ewig geben. Aber das würde auch passieren, wenn es nie Dieselfahrzeuge gegeben hätte. Die Menschheit erfindet, es kommt haufenweise in den Handel und dann merkt die Menschheit, dass es doch Scheiße war und der Umwelt schadet. Das wird mit den Elektroautos genauso passieren. Wenn die Menschheit merkt, dass die Akkus die Umwelt kaputt machen in der Herstellung und auch in der Entsorgung, werden auch diese Autos verboten werden.

Protestieren nutzt da überhaupt nichts und solange die Menschheit nur protestiert und selbst nichts macht außer Schilder hoch zu halten und Schule zu schwänzen passiert gar nichts. Denn kaum einer dieser Protestierenden kommt zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Sie werden fast alle mit dem tollen Auto gebracht, welches die Umwelt kaputt macht. Die Protestierenden wollen fast alle in den Urlaub und ich glaube nicht, dass diese Schüler, die gegen den Klimawandel protestieren im Urlaub eine Fahrradtour machen. Stellt euch in den Ferien mal auf die vielen Flugplätze und schaut, wie viele Schüler, die Freitag noch demonstrierten in den Flieger steigen.

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» Diamante » Beiträge: 41653 » Talkpoints: 92,26 » Auszeichnung für 41000 Beiträge


Die Frage ist halt, was wir tun sollen, wenn reines Protestieren nicht zu Veränderungen führt. Ich persönlich finde es schon gut, sich Gedanken zu machen über die menschengemachten Umwelteinflüsse, wozu nicht nur der CO2-Ausstoß zählt, sondern auch viele andere Faktoren, wie z.B. die zunehmende Versiegelung der natürlichen Landflächen, Abholzung der Wälder und Umwandlung in Plantagen, der ganze Plastikmüll, und so weiter. Ich denke schon, dass wir neue Konzepte brauchen und nicht einfach so weiter machen können wie bisher.

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» lascar » Beiträge: 1418 » Talkpoints: 336,65 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


Ich kann den Beitrag von Diamante nur unterschrieben! Das Protestieren hat keinen Sinn, wenn sich diese Personen nicht selbst ändern. Und genau da, sollte ein JEDER ansetzen. Ein jeder sollte versuchen so umweltbewusst wie es geht zu leben. Es ist eben nicht immer machbar, aber manchmal ist es einfacher als man denkt.

Sicherlich muss auch die Regierung etwas ändern, nur denke ich dass sie oft in der Zwickmühle sind. Wichtiger wäre es Firmen, die wirklich umweltfreundlich produzieren, hervorzuheben und genau diese Produkte zu kaufen.

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» Kruemmel » Beiträge: 1273 » Talkpoints: 61,33 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


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