Pro und Kontra bei Reisespielen?

vom 28.10.2018, 17:01 Uhr

Ich muss ehrlich sagen, dass ich es meistens bereue, wenn ich meiner Tochter ein neues Spiel kaufe. Meistens hält die Begeisterung nicht sehr lange an und wenn sie das Spiel dann nicht mehr möchte, bekomme ich auch bei diversen Flohmarktapps das Spiel dann nicht einmal mehr um ein Drittel des Kaufpreises los. Da reut mich einfach das Geld.

Nun ist für mich die Alternative, ihr Reisespiele zu kaufen. Diese erhält man meistens um fünf Euro oder nicht sehr viel teurer und man kann damit genau so spielen, wie beim "großen" Spiel. Oft sind diese Reisespiele sogar noch praktischer, weil man sie überall mitnehmen kann. Reisespiele eben. Allerdings muss ich schon sagen, dass bei manchen Spielen die Qualität eben zu wünschen übrig lässt. Das ist der einzige Nachteil.

Habt ihr euren Kindern auch schon Reisespiele gekauft, weil euch das große Spiel zu teuer war und ihr gewusst habt, dass das Spiel nur einmal gespielt wird und dann in einer Ecke landet?

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» nordseekrabbe » Beiträge: 8574 » Talkpoints: 67,56 » Auszeichnung für 8000 Beiträge



Wer sagt denn, dass Reisespiele nur einmal gespielt werden und dann in der Ecke liegen? Ich hatte als Kind einige Reisespiele und die kamen bei uns sehr oft zum Einsatz und wurden bis zu einem gewissen Alter auch nie langweilig. Mir erschließt sich nicht, was das mit den Reisespielen an sich zu tun hat. Eine mangelnde Qualität habe ich auch nicht feststellen können.

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» Täubchen » Beiträge: 33313 » Talkpoints: 0,01 » Auszeichnung für 33000 Beiträge


@Täubchen: Ich verwende die Spiele nicht sehr oft, da meine Tochter keine Geduld zum Spielen hat. Natürlich könnte man die Spiele auch öfter spielen. Allerdings beim Spiel "Wer war's" welches ich mir kürzlich als Reisespiel angeschafft habe, lässt die Qualität zu wünschen übrig. Die Karten sind aus dünnem, instabilen Karton. Aber das ist nur eines von vielen Beispielen.

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» nordseekrabbe » Beiträge: 8574 » Talkpoints: 67,56 » Auszeichnung für 8000 Beiträge



Ich finde es eigentlich ganz praktisch und habe es als Kind geliebt. Gerade 4 gewinnt oder so kann man ja nochmal spielen und diverse Brettspielklassiker gibt es auch in einer schönen Magnetbox. Das kann man dann zu Hause auch nochmal spielen und so viel Platz nimmt das ja auch nicht weg. Wenn deine Tochter keine Geduld dazu hat, dann übt eben weiter zusammen und dann wird sie es wohl lernen. Das ist ja auch eine wichtige Lektion und so etwas kann ja auch durchaus Spaß machen. Ich finde eigentlich keinen Punkt, der dagegen spricht.

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» Ramones » Beiträge: 40390 » Talkpoints: 14,92 » Auszeichnung für 40000 Beiträge



Ich hatte als Kind ein magnetisches „Mensch-Ärgere-Dich-Nicht“, das wirklich förmlich tot gespielt wurde. Es war auf jeder Reise mit dabei und wurde auch zuhause fleißig genutzt, da es ja wenig Sinn macht, das gleiche Spiel nochmal in der Brettversion zu kaufen, wenn man schon ein funktionsfähiges Exemplar besitzt. Der Kauf hat sich also auf alle Fälle gelohnt. Außerdem war ein Uno-Kartenset unser Dauerbegleiter im Urlaub. Zwar ist das kein richtiges Reisespiel, lässt sich aber auch kompakt verpacken und leicht transportieren.

Manch andere Reiseversionen von Spielen finde ich aber weniger gelungen, da entweder die Spielfelder und Figuren winzig klein sind, was gerade bei jüngeren Kindern ein Problem werden kann, oder weil häufig hochwertigere Materialien wie Holz durch billige Plastikteile ersetzt werden, die sich weniger angenehm handhaben und schneller kaputtgehen. Man versucht natürlich, den benötigten Raum und die Produktionskosten zu minimieren, um die Spiele dann auch günstiger anbieten zu können; aber das hat auch nur Wert, wenn sie nicht schon nach wenigen Einsätzen erste Mängel aufweisen.

» MaximumEntropy » Beiträge: 6365 » Talkpoints: 855,54 » Auszeichnung für 6000 Beiträge


Ich bin kein so großer Fan von den Reisespielvarianten. Klar, sie sind kleiner und somit handlicher. Aber gerade das Argument mit der Qualität habe ich auch schon festgestellt. Bei manchen Spielen ist das Miniaturformat auch einfach total unpraktisch.

Am ehesten kaufe ich noch diverse Kartenspiele. Die kann man dann auch in Originalgröße kaufen, da sie nicht ganz so teuer sind und trotzdem geeignet für jegliche Mitnahme. Sonstige Spiele leihen wir uns in der städtischen Bücherei aus. Das ist bei uns hier kostenlos und man kann das Spiel bis zu 3 Monate ausleihen. Das reicht bei uns völlig aus.

Gekaufte Spiele, die nicht mehr benötigt werden, versuche ich schon gar nicht mehr zu verkaufen. Oft bekommt man wirklich so gut wie nichts mehr dafür. Aus diesem Grund verschenke ich sie lieber an Einrichtungen / Organisationen, die sie wirklich gut brauchen können. Das ist bei uns z.B. ein Mutter/Kind-Haus und die Kinderstation im Krankenhaus. Die freuen sich immer wie Bolle, wenn wir da ne Tüte mit Spielen vorbeibringen.

» EngelmitHerz » Beiträge: 221 » Talkpoints: 6,45 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Wir haben auch schon öfters zu Reisespielen zurück gegriffen, weil sie zum einen günstiger sind als die großen Editionen davon und sie sind praktischerweise viel kleiner und sparen somit platz im Koffer.

An sich sind wir im großen und ganzen mit dem mini Modell zufrieden, allerdings ist es schon bei manchen so, dass sie alleine vom Aufbau schon recht klein sind und das spielen mit mehreren Spielern dann meiner Meinung nach schon schwieriger wird.

Aus Erfahrung habe ich leider auch schon mitbekommen, dass meine Kinder zu Hause dann aber lieber zu den anderen Spielen greifen und diese dann mehr oder weniger in der Ecke in Vergessenheit geraten.

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» alkalie1 » Beiträge: 5517 » Talkpoints: 23,17 » Auszeichnung für 5000 Beiträge



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