Mögliche Krankheiten selbst im Medizin-Lexikon nachschlagen?

vom 09.09.2015, 10:24 Uhr

Meine Eltern haben ein richtig dickes Medizin-Lexikon zu Hause, wobei da recht viel über den menschlichen Körper und auch über irgendwelche Krankheiten drin steht. Wann immer meine Eltern irgendwelche Symptome haben, wird das Medizin-Lexikon herausgeholt und dann nachgeschlagen, um was es sich dabei handeln könnte. Sie sind sich dann immer sehr sicher mit ihrer Selbstdiagnose.

Ich finde so ein Lexikon ehrlich gesagt noch blöder, als Krankheiten im Internet nachzuschlagen. Im Internet kann man nach verschiedenen Artikeln und Bildern schauen, was das Ganze präziser macht. Zudem kann man vergleichen, was auf verschiedenen Seiten steht, während so ein Lexikon einem ja nur einen kleinen Abschnitt bietet. Allerdings ist natürlich beides nicht ideal und man sollte natürlich lieber zum Arzt gehen, wenn man etwas hat.

Schlagt ihr mögliche Krankheiten immer gleich im Medizin-Lexikon nach? Besitzt ihr so etwas überhaupt und würdet ihr euch das anschaffen?

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» Prinzessin_90 » Beiträge: 28318 » Talkpoints: 97,08 » Auszeichnung für 28000 Beiträge



In einem guten medizinischen Lexikon befinden sich auch Bilder. Ich habe mehrere solche Bücher zu Hause und ich finde es jedoch blödsinnig, Wehwehchen dort nachzuschlagen, besonders weil es teilweise echt schwierig sein kann. Ich habe die Bücher noch aus meiner Zeit im medizinischen Bereich, zum Beispiel steht bei mir noch die Pschyrembel-Reihe.

Aber ich muss zugeben, dass ich schon echt lange nichts mehr darin nachgeschlagen habe, das letzte Mal war jedoch nur, um eine konkrete Erkrankung zu recherchieren, die bei mir diagnostiziert wurde. Ein gutes medizinisches Lexikon bietet dir teilweise mehr als ein Google-Artikel, nur halt teilweise im Fachjargon. Aber ich muss gestehen, dass ich das Nachsuchen potentieller Erkrankungen in Büchern und im Internet als kritisch ansehe.

» Wibbeldribbel » Beiträge: 10058 » Talkpoints: 72,68 » Auszeichnung für 10000 Beiträge


Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum es so blödsinnig sein soll, in Lexika seine Wehwehchen nachzuschlagen. Wo ist da der Unterschied zu den Menschen, die ihre Wehwehchen im Internet nachschlagen? Es gibt auch gute medizinische Lexika, die ebenfalls sehr gute und präzise Bilder haben, sodass man sich ein Bild von der Beschreibung machen kann. Natürlich ist ein Buch nicht so aktuell wie zum Beispiel das Internet und es gibt ständig neue Auflagen und neue medizinische Erkenntnisse. Aber selbst im Internet machen sich die wenigsten Menschen die Mühe, das Datum der Veröffentlichung genauer anzusehen und glauben auch Informationen und halten sie für aktuell, die eigentlich schon längst überholt sind.

Ich habe ebenfalls diverse Bücher aus dem Berich Medizin zu Hause und finde sie sehr nützlich, wenn es darum geht, Zusammenhänge zu erfassen und zu erkennen. Wenn ich mal was nachlese oder recherchiere, dann tue ich das nie, weil ich selbst Beschwerden habe, sondern weil ich durch Beobachtung von anderen menschen Theorien über gewisse Zusammenhänge aufgestellt habe, die ich durch Recherche dann verifizieren oder falsifizieren möchte.

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» Täubchen » Beiträge: 16366 » Talkpoints: 1,19 » Auszeichnung für 16000 Beiträge



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