Lieferkosten von Möbelmärkten online viel günstiger

vom 28.02.2017, 20:06 Uhr

Wir sind mal wieder bei den Lieferkosten teuer ausgestiegen. Bei einer Möbelkette hatten wir im Laden 69 Euro für die Lieferung bezahlt. Diese Summe galt aber nur bei Käufen bis 300 Euro. Unsere Sitzbank hatte 299 Euro gekostet und danach wäre es schon 105 Euro teuer gewesen. Bei 7000 Euro wären das schon 500 Euro an Kosten gewesen und online kostet die Lieferung bis 7000 Euro Warenwert immer 34,90 Euro! Ich habe das auch im Geschäft erwähnt, aber der Mitarbeiter hatte keine Ahnung von den anderen Lieferkosten.

Wodurch erklären sich derartig große Unterschiede bis zu fast 460 Euro bei Kauf im Geschäft oder online? Die Ware ist meistens im Geschäft eh nicht sofort mitnehmbar und muss bestellt werden? Am Arbeitsaufwand kann es nicht liegen oder habe ich etwas übersehen? :scep:

» celles » Beiträge: 8280 » Talkpoints: 2,63 » Auszeichnung für 8000 Beiträge



Es gibt einige Shops, die deine Bestellung direkt zum Hersteller senden und dieser verlangt eventuell weniger Kosten. Ich gehe jetzt davon aus, dass du nicht beim Schreiner direkt kaufst.

Im Laden braucht es Personal, welches deine Bestellung bearbeitet und die Auslieferung koordiniert. Auch braucht es noch Personal im Lager, welche die bestellten Möbel sortieren müssen, dazu kommen auch noch die Kosten für die Ladenfläche, den Strom und das Wasser.

Wird das Möbel direkt beim Hersteller bestellt, kann man so diese Kosten umgehen, da es direkt von der Fabrik geliefert wird. So würde ich mir das vorstellen. Oder aber die Shops senken die Preise im Internet, weil man die Preise innert Sekunden vergleichen kann und den Shop wechseln kann.

» Bascolo » Beiträge: 3563 » Talkpoints: 31,91 » Auszeichnung für 3000 Beiträge


Je nach Warenwert muss das ganze unter der Lieferung dann auch anders versichert sein, was es teurer macht. Ebenfalls ist davon auszugehen, dass jemand der für 7000 Euro einkauft, dann auch mehr Sachen hat und man nicht mit dem LKW von A nach B und C fahren muss, sondern dieser mit einer Ladung dann auch beladen ist und nur diesen einen Kunden anfahren muss und damit weniger Lieferstrecke und Verbrauchskosten wie Sprit hat.

Große Dinge werden darüber hinaus Online gerne mit einer Spedition verschickt. Ist es klein, dann kann man das auch als Beiladung einem LKW mitgeben der gerade Obst fährt und dann halt noch ein Sofa mit dabei hat. Größere Sachen werden gezielt geliefert und auch dafür nur ein LKW Angemietet, damit die Kunden aber durch die Lieferungskosten dann nicht abgeschreckt werden, bildet man die Quersumme und legt es auf alle um, die wenig haben zahlen dann mehr, die mehr haben zahlen weniger.

Denn sie haben dem Geschäft auch mehr Umsatz beschert und das muss "belohnt" werden. Sorgt für ein gutes Gefühl und desto wahrscheinlicher ist es dann auch, dass dieser Kunde dort nochmals bestellt als wenn er sich über Lieferungskosten von 1000 Euro aufregt, wenn er eine Küche für 8000 Euro schon gekauft hat.

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» Sorae » Beiträge: 19435 » Talkpoints: 1,29 » Auszeichnung für 19000 Beiträge



Na das stimmt nicht ganz, man kann sich das oft auch von einer regionalen Filiale kostenlos liefern lassen, wenn man einen Mindestwarenwert hat. Online bezahlt man oft sogar noch mehr für die Anlieferung und auch die Ware, Servicezuschlag nennt sich das manchmal auch. Wenn dann schaue ich selbst in einem Laden in der Nähe und lasse mir das bringen oder nehme es gleich selbst mit.

» Nebula » Beiträge: 3017 » Talkpoints: 0,98 » Auszeichnung für 3000 Beiträge



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