Klimaschutz ein unkalkulierbares finanzielles Risiko?

vom 11.09.2019, 16:31 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat neulich in einer Bundestagsrede die Abgeordneten schon darauf eingeschworen, dass der Klimaschutz die größte Herausforderung der nächsten Jahre, aber zudem auch sehr teuer wird. Genau beziffern kann die finanziellen Aufwendungen dafür, natürlich niemand, aber Experten meinen schon, dass es in die Billiarden gehen wird. Angesichts solcher Summen, da muss man sich ja doch schon fragen, wer und wie das denn überhaupt finanziert werden soll. Glaubt ihr, dass der Klimaschutz auch ein sehr großes finanzielles Risiko darstellt und die Mittel dafür überhaupt bereitgestellt werden können?

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» mikado* » Beiträge: 2894 » Talkpoints: 881,92 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Ich glaube ich habe dir das schon mal gesagt, aber ich sage dir das gerne noch einmal, weil du es anscheinend immer noch nicht verstehst - es gibt keine Alternativen zum Klimaschutz. Das ist der einzige Planet, den wir haben, wenn wir wollen, dass die Menschheit hier auch in Zukunft noch gut leben kann müssen wir handeln. Und zwar jetzt, nicht irgendwann später.

Du redest hier von einem "unkalkulierbaren finanziellen Risiko" als würde es um die Frage gehen ob man bei einem Konzern einsteigen oder irgendwelche Aktien kaufen soll, oder es nicht doch lieber lassen sollte.

Und weißt du, wenn irgendwelche Banken "Not leiden" oder wenn irgendwelche Förderprogramme aufgelegt werden, die der Wirtschaft zugute kommen, dann sind die finanziellen Mittel plötzlich da. Warum sollte also kein Geld da sein wenn es um Maßnahmen geht, die der Menschheit Zugute kommen und nicht der Wirtschaft?

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» Cloudy24 » Beiträge: 23475 » Talkpoints: 131,03 » Auszeichnung für 23000 Beiträge


Cloudy24 hat geschrieben:Ich glaube ich habe dir das schon mal gesagt, aber ich sage dir das gerne noch einmal, weil du es anscheinend immer noch nicht verstehst - es gibt keine Alternativen zum Klimaschutz ...

Ja, das ist ja ganz toll, aber bitte lasse doch auch mal etwas gegenteilige Meinungen zu und zwinge doch bitte nicht deine Meinung anderen auf. Und wie gesagt, wir unterhalten uns hier nicht um ein paar Milliarden, sondern um Billiarden Euro und da würde mich schon mal näher interessieren, wie das gestemmt und wo das Geld herkommen soll? Hättest du da vielleicht eine idee? :think:

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» mikado* » Beiträge: 2894 » Talkpoints: 881,92 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



2015 wurde uns doch erzählt, dass wir die Flüchtlinge zur Bewältigung des demographischen Wandels brauchen. Und jetzt hört man nichts mehr davon. 2016 gab es eine UN-Studie, wonach 86 Prozent aller Flüchtlinge einen höheren Bildungsabschluss hätten. In Wahrheit waren es nur 10 Prozent und 70 Prozent hatten keinen Pass.

In Erwartung helfender Hände hat man von 2016 bis 2020 238 Milliarden Euro eingeplant. Danach sollte Schluss sein. Jetzt zahlen wir munter weiter. Das wird letztlich auch in die Billionen gehen. Soll es uns in der Klimapolitik ebenso ergehen?

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» Juri1877 » Beiträge: 6438 » Talkpoints: 54,93 » Auszeichnung für 6000 Beiträge



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