In der Berufsschule noch Hausaufgabenheft führen?

vom 20.11.2017, 10:50 Uhr

Ich befinde mich aktuell in der Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin und bin aktuell wieder im Schulturnus. Natürlich bekommen wir dann über die Tage hinweg auch Hausaufgaben auf und verschiedene Arbeiten sowie Leistungskontrollen werden angekündigt. Viele aus meiner Klasse benutzen dafür noch ein Hausaufgabenheft, so wie man es damals in der Grundschule sowie Realschule oder sogar auf dem Gymnasium gemacht hat.

Ich selbst gehöre zu den wenigen, die sich die Sachen nicht in einem Hausaufgabenheft oder Kalender notieren, sondern entweder schlichtergreifend auf das Deckblatt vom Block schreiben oder im Handy speichern. Mir selbst ist es einfach zu doof auf Dauer ein Hausaufgabenheft zu führen, alleine schon, weil es dann noch ein Heft mehr ist, an das ich denken muss und das ich einstecken muss. Dafür, dass ich es so selten nutze, ist mir das Geld auch einfach zu schade.

Wie ist es bei euch? Benutzt ihr in der Berufsschule noch ein Hausaufgabenheft? Denkt ihr, dass es sich da noch genau so lohnt wie in der Schule oder denkt ihr auch, dass man es nicht mehr „braucht“?

» Hufeisen » Beiträge: 5198 » Talkpoints: 74,52 » Auszeichnung für 5000 Beiträge



Ich habe nie eine Ausbildung gemacht, aber mein Eindruck ist, dass so ein Hausaufgabenheft dort überflüssig wäre. Denn normalerweise beziehen sich Hausaufgabenhefte auf das gesamte Schuljahr und normalerweise hat man ja von Montag bis Freitag Unterricht und dann eben durchgängig bis auf die Ferienzeiten. In der Berufsschule hat man aber meist 2 Tage pro Woche Unterricht (so war das zumindest bei den Leuten aus meinem Umfeld, die verschiedene Ausbildungen gemacht haben) oder eben Blockunterricht. In beiden Fällen wird ja nicht jeder Tag in so einem Heft ausgefüllt, sodass viele Seiten leer bleiben werden. Ich halte ein Hausaufgabenheft daher für überflüssig.

Ich habe in der Uni auch kein Hausaufgabenheft geführt. Ich habe mir den Unterricht meist so legen können, dass ich nicht jeden Tag zur Uni musste. Ich hatte schließlich noch parallel zu arbeiten und musste das irgendwie unter einen Hut kriegen. Ich habe da einen einfachen Terminkalender benutzt, wo ich dann alles eingetragen habe, also auch Prüfungstermine, Anmeldefristen, Hausaufgaben, Termine beim Arzt oder beim Dozenten und Notizen für die Arbeit. Da hat sich das in der Kombination sehr gelohnt. Nur ein Hausaufgabenheft, wo nichts anderes drin steht, hätte sich nicht gelohnt, daher habe ich auf die Anschaffung verzichtet.

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» Täubchen » Beiträge: 33313 » Talkpoints: 0,01 » Auszeichnung für 33000 Beiträge


Ich habe auch in der Berufsschule ein Hausaufgabenheft geführt. Ich bin sowieso ein Fan von Taschenkalendern und fand das Hausaufgabenheft ganz praktisch. Auch wenn ich Blockunterricht hatte, habe ich mir notwendige Hausaufgaben dort hinein geschrieben. Auf dem Deckblatt des Schreibblockes würden mir die Hausaufgaben verloren gehen und ich würde sie vergessen.

Ich benutze aber undatierte Hausaufgabenhefte, sprich das sind kleine Büchlein, in denen man das jeweilige Datum noch per Hand eintragen muss. So konnte ich Hausaufgaben immer problemlos auf einen bestimmten Tag eintragen und nachschlagen. Das hat bei mir ganz gut funktioniert und würde ich jetzt noch eine Ausbildung machen, dann würde ich wahrscheinlich den gleichen Weg gehen.

» Wibbeldribbel » Beiträge: 10886 » Talkpoints: 54,70 » Auszeichnung für 10000 Beiträge



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