Im Job immer was Neues lernen wollen?

vom 30.12.2018, 09:45 Uhr

Ich habe festgestellt, dass ich ein Mensch bin, der sich im Job bei zu viel Routine einfach nur noch langweilt. Ich lerne gerne Neues und bin sehr wissensdurstig. Daher ist es mir sehr wichtig, dass ich die Chance habe, im Job mein Wissen permanent zu erweitern. Wie ist das bei euch? Müsst ihr im Job immer etwas Neues lernen oder ist euch das gar nicht so wichtig? Wann fängt ein Job für euch an, langweilig zu werden?

Benutzeravatar

» Täubchen » Beiträge: 31020 » Talkpoints: 0,14 » Auszeichnung für 31000 Beiträge



Ich habe eigentlich einen Job mit einem geregelten Tagesablauf und relativ routinierten Aufgaben, die täglich anfallen. Dennoch kommen immer wieder unvorhergesehene Sachen dazwischen und die Aufgaben an sich sind auch jedes Mal sehr individuell, von daher kann ich schon sagen, dass mein Job auch sehr abwechslungsreich ist. Ich habe in der Vergangenheit auch viele neue Themenbereiche von Kollegen übernommen oder mich einarbeiten lassen, um als Urlaubs- oder Krankheitsvertretung einspringen zu können.

Ich finde es hat nur Vorteile, wenn man bereit ist, immer etwas Neues dazuzulernen. Man erweitert sein Know-how, was sich auch im Lebenslauf gut macht und einen außerdem flexibler einsetzbar macht. Und man versteht eben auch besser die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Arbeitsschritten. Ein Job, in dem ich jeden Tag stupide meine selbe Arbeit erledige und das auch noch in 30 Jahren könnte ich mir nicht vorstellen.

Benutzeravatar

» Pointer » Beiträge: 1774 » Talkpoints: 20,77 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


Komplett stagnieren und bis zur Rente immer die gleichen Aufgaben abspulen möchte ich in meinem Job auch nicht. Deswegen achte ich schon darauf, die eine oder andere Fortbildung mitzunehmen, Veränderungen halbwegs offen entgegenzutreten und auch mal über den Tellerrand hinweg zu schauen. Aber andererseits empfinde ich es auch als ganz angenehm, nicht ständig herausgefordert zu werden, sondern sich auch mal ein paar Wochen oder Monate auf den Routineaufgaben auszuruhen, die gerade mein etwas trockener Verwaltungsjob so mit sich bringt.

Ich mag meinen Job zwar, identifiziere mich aber nicht übermäßig mit ihm und mache auch mein Selbstwertgefühl nur sehr bedingt davon abhängig, wie viele Akten ich mal wieder geschubst habe. Für mich ist meine Arbeit ein Mittel zum Zweck, nämlich zum Geldverdienen, welches ich dann für Dinge ausgebe, die meine Lebensqualität ermöglichen. Deswegen macht es mir auch nicht allzu viel aus, nicht immer vorne mit dabei zu sein, wenn es etwas Neues gibt und mein Gehalt auch mal dafür einzustecken, dass ich vor allem anwesend bin und keine Katastrophen verursache.

» Gerbera » Beiträge: 7638 » Talkpoints: 0,05 » Auszeichnung für 7000 Beiträge



Ich finde es bei meinem Job auch gerade gut, dass eben nicht jeder Tag gleich ist und man auch viele neue Dinge schon im Job selber lernt. Außerdem sind in meinem Job auch viele Fortbildungen möglich, die ebenfalls sehr gut sind, um nicht immer die gleichen Abläufe zu haben und eben immer wieder neue Dinge zu lernen. Ich könnte mir auch nicht vorstellen, einen eintönigen Job über lange Zeit zu machen, wenn man dabei nichts neues lernen kann.

» Barbara Ann » Beiträge: 26688 » Talkpoints: 14,50 » Auszeichnung für 26000 Beiträge



Ich bin ebenfalls ein sehr wissensdurstiger Mensch, der sich gern mit ganz unterschiedlichen Themenkreisen befasst. Am liebsten würde ich ständig neue Dinge lernen und jede Woche irgendwelche Kurse und Workshops besuchen. Leider ist meine Arbeit sehr monothematisch, und Schulungen werden nur ausnahmsweise genehmigt, weil es kaum berufliche Gründe gibt, Neues zu lernen. Erst recht nichts, was einen über den Tellerrand rausblicken lassen würde. Aus diesem Grund besuche ich regelmäßig in meiner Freizeit Kurse zu verschiedenen Themen, und ich lese ständig Fach- und Sachbücher, um meine große Neugier zu befriedigen.

Benutzeravatar

» lascar » Beiträge: 1252 » Talkpoints: 296,37 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


In meinem Job gibt es relativ wenige Routineaufgaben und das sind dann meistens solche Sachen wie Morgens als erstes ins Postfach schauen. Aber das bedeutet doch nicht automatisch, dass ich ständig irgendwas neues lernen muss. Ich kann mit meinem vorhandenen Wissen bzw. meinen vorhandenen Fähigkeiten problemlos fast alle anfallenden Projekte übernehmen.

Wobei man wahrscheinlich aber schon bei jedem Projekt irgendwas lernt. Nicht im Sinne von Fortbildung oder ähnlichem, aber man lernt welche Herangehensweisen besser funktionieren, wie es gar nicht geht oder wie man die Arbeit im Team besser organisieren kann.

Benutzeravatar

» Cloudy24 » Beiträge: 22401 » Talkpoints: 225,62 » Auszeichnung für 22000 Beiträge


Zurück zu Beruf & Bildung

Ähnliche Themen

Weitere interessante Themen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

^