Habt ihr ein Horrortattoo und wie ist es dazu gekommen?

vom 23.09.2018, 21:52 Uhr

Es gibt ja diverse Sendungen im Fernsehen, wo man wirkliche Horrortattoos sieht. Auch kenne ich eine Frau, die ein ganz fürchterliches Tattoo hat und es auch noch nicht fertig ist. Jedenfalls kann man nicht erkennen, dass das Tattoo einmal ein Hund sein sollte. Sie hat es damals vor 30 Jahren in einem kleinen Studio machen lassen in einem Urlaubsort.

Auch bin ich in einer Zeit aufgewachsen, wo man in der Schule mit einer Nadel, Tinte und einem Faden sich selbst Tattoos gestochen hat. Nicht schön, aber man hatte ein Tattoo, welches auch gehalten hat. Ich habe zum Glück nie den Mut dazu gehabt.

Habt ihr ein Horrortattoo und wie ist es zu diesem Horror gekommen? Wie ist die Geschichte eures Horrortattoos?

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» Diamante » Beiträge: 40682 » Talkpoints: 7,83 » Auszeichnung für 40000 Beiträge



Naja, kommt es nicht irgendwo auch darauf an, wie man "Horrortattoo" definiert? Eine Kollegin von mir hat sich einen Drachen auf den Oberarm tätowieren lassen. Sie ist total begeistert davon und liebt das Motiv abgöttisch. Ich persönlich bin aber der Ansicht, dass es total schlecht gemacht und umgesetzt worden ist. Das Tattoo wirkt überhaupt nicht schön, sondern eher laienhaft und sehr primitiv. Ich würde das Teil schon als "Horror" bezeichnen, weiß aber, dass sie anderer Ansicht ist. Vielleicht kommt es auch darauf an, ob man schon eine emotionale Bindung zu dem Tattoo aufgebaut hat.

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» Täubchen » Beiträge: 25967 » Talkpoints: 0,42 » Auszeichnung für 25000 Beiträge


Selbst habe ich kein Tattoo, weder besonders schön noch schrecklich horrorartig, aber ein Bekannter von mir hatte wirklich so ein ganz grausiges Ding am Arm prangen. Irgendwann im Rahmen einer Jugendsünde und eines fragwürdigen Lebenswandels kam ihm die Idee während eines Wochenendes voller Party und mit noch mehr Alkohol sich von einem Bekannten, der zufällig professioneller Tätowierer war, ein Tattoo stechen zu lassen.

Es sah wie ein Unfall mit der Tätowiermaschine aus, hässliche und qualitativ schlechte Farben in Rot und Türkis, die Jahre später schmuddelig verblasst waren, ein komisch kitschiges Motiv mit irgendwelchen Zeichen und Figuren und dann noch an diversen Stellen schlecht gestochen und sogar überstochen. Man sollte sich halt nicht im Vollsuff tätowieren lassen, noch viel weniger, wenn der Tätowierer mindestens genauso betrunken ist wie man selbst.

Soweit ich weiß, wurde das Tattoo aber auch irgendwann später professionell nachbearbeitet, aber ich habe keine Kenntnisse darüber, wie gelungen das Endergebnis gewesen sein wird. Bei dem Ausgangsmaterial steht aber zu befürchten, dass es sicher nur mäßig geworden sein kann, denn aus meiner Sicht war da nicht mehr viel zu retten.

» Verbena » Beiträge: 2987 » Talkpoints: 5,39 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Ich gehöre wohl noch zu den wenigen Menschen, die noch kein Tattoo haben. Mich schreckt es auch oft ab, wenn ich missglückte Tätowierungen im Fernsehen oder so sehe. Da denke ich mir, dass ich froh sein kann, keine Tätowierung zu haben. Viele gehen damit sicherlich zu leichtfertig um. In einem Urlaubsort würde ich mich zum Beispiel niemals tätowieren lassen. Manche informieren sich vorher auch anscheinend nicht, welcher Tätowierer sein Handwerk versteht und zu wem man da am besten geht. Aber natürlich liegt es auch immer im Auge des Betrachters, ob er ein Tattoo als Horror empfindet oder eben ganz toll findet.

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» Nelchen » Beiträge: 28893 » Talkpoints: 0,37 » Auszeichnung für 28000 Beiträge



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