Fondssparpläne ohne Ausgabeaufschlag
Wenn man mit Geldanlagen noch einigermaßen Rendite erwirtschaften möchte, dann werden einem ja oftmals Fondssparpläne empfohlen. Die haben aber den Nachteil, dass diese oftmals oder fast immer mit einem Ausgabeaufschlag von 5% oder mehr behaftet sind. Das ist natürlich immer sehr ärgerlich und ehe man diese Abzüge wieder raushat, da vergehen ja schon mal 2 Jahre oder noch mehr. Gibt es denn aber nicht auch Fondssparpläne ohne Ausgabeaufschlag oder irgendwelche Möglichkeiten diese Extrakosten zu umgehen?
Ausgabeaufschläge werden ja für die Vertriebskosten aktiver Fondssparpläne erhoben. Sie variieren von Fonds zu Fonds. Aktienfonds z.B. kosten zwischen vier und sechs Prozent Verkaufsgebühr, Rentenfonds zwischen zwei und drei Prozent und Immobilienfonds meist um die fünf Prozent. Käufer von Geldmarkt- und Indexfonds zahlen aber in der Regel keinen Ausgabeaufschlag.
Natürlich gibt es alle möglichen Arten von Fondssparplänen auch ohne Verkaufsaufschlag. Dadurch verbessert sich die Gewinnchance. Bei dieser Art von Geldanlage startet dann ohne jegliche Abzüge und kann von Anfang an positive Resultate erzielen. Es wären teilweise sogar üppige Rabatte gewährt, um Anlegern die Kaufentscheidung zu erleichtern.
Die Erwerbskosten der Fonds lassen sich vor allem beim Onlinekauf sparen. Direktbanken bieten hier viele Fondssparpläne mit verbilligtem Ausgabeaufschlag an, teilweise entfällt diese Gebühr sogar komplett.
Eine andere Möglichkeit zum Fondskauf ohne Ausgabeaufschlag sind übrigens Fondsvermittler. Sie bieten fast das gesamte Fondsspektrum ohne Aufpreis. Tausende von Fonds sind dort zum Nulltarif erhältlich. Geld wird durch die jährlichen Bestandsprovisionen der Fondsgesellschaften gewonnen.
Aber Vorsicht: Bei vielen Banken sind Fondssparpläne, auf die es Rabatt gibt, nur solange ohne Aufschlag, wie sie in den entsprechenden Sonderlisten ausgewiesen sind. Wird ein Fonds mal ausgetauscht, so verschwindet natürlich auch sein Preisnachlass.
Für den Abschluss eines Fondssparplan sollte man unbedingt wissen, wie hoch die Sparrate mindestens sein und wie oft man einzahlen sollte, damit der Kauf als Sparplan zählt. Nur so kann man sicher sein, ob die Bank den Preisnachlass gewährt. Nur bei sehr wenigen Banken kann man z.B. alle zwölf Monate Geld als Sparplan anlegen.
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