Durch eingeschränktes Asylrecht weniger US-Migranten?

vom 13.06.2018, 04:57 Uhr

Laut Medienberichten beschränkt die US-Regierung die Voraussetzungen für Asylanträge von Menschen als Lateinamerika. Dies teilte Justizminister Jeff Sessions mit. Damit soll die Zahl der Asylanträge von Familien aus Mittelamerika verringert werden. Was meint ihr dazu? Meint ihr, dass man damit tatsächlich weniger Migranten und Asylanträge haben wird? Oder bleibt die Attraktivität der USA als Migrationsland ungebrochen und die Menschen werden trotzdem erfolgreich die Grenze passieren können?

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» Täubchen » Beiträge: 22888 » Talkpoints: 0,28 » Auszeichnung für 22000 Beiträge



Was hätte denn das Asylrecht mit der Möglichkeit der Einwanderung gemein? Gerade die USA sind bzgl. der Einwanderung eigentlich sehr gut organisiert und du kannst gerne versuchen (sogar mit einem deutschen Pass!) in die USA einzureisen, ohne die notwendigen Formalitäten erledigt zu haben. Ich würde behaupten, dass Du keine Chance haben dürftest, ins Land zu kommen. Weder direkt per Flugzeug in die USA noch über Kanada. Und ein Versuch über Mexiko (Gründe Grenze und das Nutzen von Schleusern) ist auch wirklich so riskant, dass das den Versuch nicht Wert wäre.

Wenn die USA die Asylbestimmungen ändern, dann hat das keine Auswirkung auf die "Migration" in die USA, weil die diesbezügliche Prozedur (z.B. via Green Card) davon unberührt bleibt. Allerdings weiß ich auch nicht, wie viele Asylanträge im Moment aus Lateinamerika in den USA gestellt werden. Zumal mir aus keinem lateinamerikanischen Land (außer Kuba) Gründe bekannt wären, welche für ein erfolgreiches Verfahren sprechen würden.

» derpunkt » Beiträge: 9828 » Talkpoints: 354,53 » Auszeichnung für 9000 Beiträge


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