Besser, in Secondhandshop nach Gewicht der Teile zu zahlen?
Ich kenne es eigentlich nur so, dass man in Secondhandshops für jedes Teil einzeln bezahlen muss. Normalerweise haben die ganzen Kleidungsstücke auch Preissschilder dran, so dass man direkt sehen kann, wie viel sie kosten. Allerdings habe ich im Fernsehen auch schon von Secondhandshops gehört, bei denen man nach Gewicht bezahlt.
Da man zwischendurch nicht wiegen darf, sondern erst an der Kasse, bleibt es bis zum Schluss eine Überraschung, wie viel man bezahlt. Diese kann natürlich positiv oder negativ ausfallen. Wäre so ein Secondhandshop, bei dem man nach Gewicht bezahlt etwas für euch oder würde es euch nerven, nicht zu wissen, bei welchem Betrag ihr seid?
Man weiß ja in etwa, was Kleidungsstücke wiegen, ansonsten könnte man auch im Internet nachschauen, da gibt es genug Antworten, weil das Gewicht beim Färben von Kleidungsstücken für das Farbergebnis wichtig ist.
Bei uns gibt es so ein Geschäft, aber da ist absolut nichts sortiert. Ich habe da mal Ledersachen gekauft, weil ich das Leder für ein Projekt gebraucht habe und mit recyceltem Leder natürlich wesentlich günstiger und umweltfreundlicher weg gekommen bin.
Ich habe für meine Sachen schon relativ lange suchen müssen und ich habe ja nur auf Material und Farbe geachtet. Ich könnte mir nicht vorstellen in den Kleiderbergen nach Sachen zu suchen, die mir dann auch noch passen sollen. Aber wer die Zeit investieren will findet unter Umständen schon tolle Sachen für wenig Geld.
Ich kenne diese Secondhandshops, wo man die Ware nach Kilopreis bezahlen muss, aus der Realität und nicht aus dem Fernsehen. Für mich ist dieses Konzept total normal und da wo ich herkomme, ist das sehr weit verbreitet. Nun wohne ich knapp 400 km von zu Hause weg und hier gibt es keine Kilopreise, sondern nur Stückpreise. Das war für mich schon eine Umstellung.
Ich habe viele solcher Läden in Paris gesehen, allerdings waren es dann auch meistens keine schöne Sachen, die da im Laden hingen. Generell kann man es schon einigermaßen gut einschätzen wie viel Dinge wiegen, wenn man sich damit ein bisschen bewusster beschäftigt und so neu ist das Konzept nicht, aber man braucht eben auch keine super teuren Klamotten erwarten, die man dann zu Schleuderpreisen bekommt.
Ich zahle lieber einzelne Teile, da da für mich die Qualität einfach besser ist. Wobei man natürlich auch Glück haben kann und es hier in Deutschland schon ganz anders laufen kann mit der Qualität.
Ein solcher Laden in meiner Umgebung verkauft gebrauchte Bücher zum Kilopreis. Das ist insofern ganz praktisch, als dass sich in dem Ramschladen vom uralten ausgeleierten Wälzer bis hin zum topaktuellen Bestsellertitel wirklich alles findet, was eben zufällig gerade abgegeben wurde. Mit etwas Glück kann man also ein Buch, das eigentlich im Laden noch einen sehr stolzen Preis kostet, für einen Apfel und ein Ei ergattern. Das ist mir mittlerweile auch schon mehrfach gelungen, weshalb ich dieses Konzept ganz praktisch finde. Insbesondere Taschenbücher wiegen nun auch nicht die Welt, und damit kann man sich vor einem langen Urlaub oder ähnlichen Anlässen wunderbar eindecken, wenn man dort einkaufen geht.
Bei den meisten anderen Waren würde ich aber die Zahlung pro Artikel bevorzugen, insbesondere bei Kleidung und ähnlichem. Das sind für mich Sachen, die ich nicht im Überfluss einkaufe, bloß weil sie billig sind, sondern wo ich auf Qualität und Komfort Wert lege. Wenn es dann eben ein paar Euro teurer wird, bin ich bereit, diesen Preis zu zahlen, solange ich am Ende auch zufrieden mit meinem Einkauf bin.
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