Schon mal was von „Wellnepp“ gehört? Der ist nämlich gar nicht so unüblich – denn mit dem zunehmenden Run auf Wellness ist auch der Wellness-Betrug sprunghaft angestiegen.
Auf Folgendes sollte man beim Buchen des Wellness Urlaubs achten:
- das Hotel sollte das Gütesiegel des Deutschen Wellnessverbandes haben
- Internetforen mit Bewertungen und kritische Reiseführer (Bsp. Relax-Guide) hinzuziehen
- Telefonisch nach gewissen Einzelheiten des Wellnessprogramms fragen – kann das Personal keine Antwort geben, ist das ein schlechtes Zeichen, denn gutes Wellness-Personal besteht aus Fachkräften und Therapeuten (Wellness-Trainer = ausgebildet in einem Wochenendseminar)
- Auf ein Zimmer sollten je ca. 7 qm² Wellnessbereich kommen, der Wellnessbereich soll modern mit Fitnessraum, Anwendungsbereich, Beautyabteilung und Badelandschaft ausgestattet sein
- Nichtraucherzimmer müssen ausreichend vorhanden sein
- Das Wellness Angebot sollte jeden Tag, also 7 Tage die Woche, verfügbar sein
- Gesundes Essen sollte angeboten werden
- Preise erfragen: die Kosten für Wellnessbehandlungen wie zum Beispiel Massagen sollten nicht mehr als 1 Euro pro Minute der Behandlung kosten
- Ausreichend vorhandene Ruhezonen
- Hotel sollte den Schwerpunkt Wellness haben – wird der „Wellness-Faktor“ im Prospekt nur beiläufig erwähnt, ist das meist kein gutes Zeichen
Achtung auch vor zu blumiger Sprache des Prospektes: viele „Therapien“ haben zum Beispiel gar keine Wirkung auf den Organismus – dazu gehört das so genannte „Sauerstoffbad“, die „Schokoladentherapie“ oder auch die „Pfirsich-Popo-Kur“. Auch ein „Zitronenbad mit vielen wichtigen Vitaminen für die Haut“ kann man sich sparen.
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:: Cala
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