Ich suche momentan Kaninchen für eine Gruppenerweiterung. Vor einiger Zeit bin ich auf ein kastriertes Weibchen gestoßen, das in einer Pflegestelle ganz in meiner Nähe lebt. Vor der Vermittlung sollte das Tier noch mal zum Tierarzt zwecks Allgemeinuntersuchung und Kotproben auswerten. Ich habe schließlich noch andere Tiere und möchte nicht, dass etwas eingeschleppt wird. Aus dem Grund habe ich mir die ganze Zeit auch kein eigenen Bild vom Zustand (sowohl Tier und Umgebung) gemacht. Bei der Kotuntersuchung kam raus, dass das Kaninchen Kokzidien und Hefen hat.
Ohne mich großartige darüber zu informieren, habe ich mich dann mit der Pflegestelle darauf geeinigt, dass sie das Kaninchen gesund pflegt, danach noch 2 Wochen bei sich behält und erneut untersuchen lässt. Das alles hat auch super funktioniert. Die Dame hat sich erholt, die Böbbels waren wieder normal und sie schien (laut Aussage der Pflegestelle) wieder völlig fit zu sein. Ich dachte, dass nach der Behandlung alles wieder gut sein würde und habe voller Vorfreude die Frist abgewartet. Leider ergaben die Untersuchungsergebnisse am Tag vor der Abholung jedoch, dass sie wieder mit Kokzidien befallen ist.
 | :: Sonty :: Beiträge 1663:: 286.95 Talkpoints |
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Für mich ist das alles noch Neuland bzw musste ich mich nie so richtig damit beschäftigen. Ist es etwa doch so, dass die Parasiten immer wieder kommen bzw zeigt dies, dass das Kaninchen für die Ausbreitung dieser besondes anfällig ist? Quasi gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe? Manchmal denke ich auch darüber nach, ob es vielleicht auch nur an mangelnder Hygiene in der Pflegestelle liegen könnte. Das ist reine Spekulation denn ich weiß nicht wie es dort aussieht. Wäre schön wenn sich jemand der Ahnung hat dazu äußern würde.
Meine Kanickel nutzen ihr Katzenklo und laufen sonst auf Fliesen, Teppich und Hanfmatten. Sie halten sich also nicht ewig in ihrem eigenen Geschäft auf und es wird auch kein Revier mit Kötteln abgesteckt. Das Klo wird regelmäßig gesäubert und mit Apfelessig ausgewischt. Wir hatten nie Probleme mit Parasiten oder ähnlichem. Ich bin kurz davor von dieser Vermittlung abzuspringen. Ich weiß nicht was ich glauben soll und möchte auf keinen Fall ein ständig krankes Tier integrieren und somit dem Rest schaden. Sie passt aber so gut zu dieser Gruppe und es wäre schade, wenn sie weiterhin alleine hocken müsste.
Wie riskant wäre es also das Mädel doch aufzunehmen, getrennt von den anderen aufzupeppeln und dann einzugliedern? Ist die "Erkrankung", wenn man sie richtig behandelt entgültig weg oder muss man davon ausgehen, dass ein Kaninchen, das schon mal nur wenige Wochen später wieder befallen gewesen ist, immer wieder Probleme damit haben wird? Und angenommen Kaninchen sind eine Art Kokzidienträger - Würden die oben genannten Reinigungsmaßnahmen reichen, damit es nicht zum Befall der ganzen Gruppe kommt?
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:: Sonty
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