Meinungen zu Wolfsattacke an einer Frau in Hamburg
Zunächst dachte ich an einen verfrühten Aprilscherz, als ich erfuhr, dass eine Frau in Hamburg von einem Wolf angefallen und verletzt wurde. Die Polizei hatte auf Dutzende von Hinweisen aus der Bevölkerung nicht reagiert. Die Priorität niedrig eingestuft. Genauso, wie die Tausende von gerissenen Schafen und weiteren Nutztieren als hinzunehmende Bagatelle für die Viehzüchter eingestuft wird.
Anstatt die Wolfspopulation auf einem verträglichen Niveau zu halten, dürfen diese wilden Tiere mittlerweile sogar die Innenstädte unsicher machen, ohne, dass zur Schusswaffe gegriffen werden darf. Meine Meinung: In Deutschland stellt die Politik Tierschutz über Menschenschutz. Welche Meinung habt Ihr dazu?
Und wer bezahlt die Operation der verletzten Person und die Therapie für die eventuell einsetzende posttraumatische Belastungsstörung? "Selber schuld, man soll wilde Tiere nicht reizen", höre ich die Tierschützer schon die Schuld auf die verletzte Frau abwälzend sagen."Der Wolf hatte wahrscheinlich einen Adrenalinschub bekommen, als er im spiegelnden Glas einen vermeintlichen Konkurrenten erblickte. Und dann biss er wild zu."
Müssen wir Deutsche noch Unterricht in Tierpsychologie erhalten, bevor wir uns im öffentlichen Raum bewegen dürfen? Anstatt zu berichten, wie es der verletzten Frau geht, wird über den Wolf berichtet. Haben sich die Bewertungsmaßstäbe nicht ganz gewaltig verschoben? Würde mich freuen, Eure Meinungen darüber zu erfahren. Und was sollte die Politik jetzt unternehmen, damit sich solche "Begegnungen der dritten Art" zwischen Mensch und Tier nicht wiederholen.
Hat die Polizei in Hamburg durch ihre zögerliche Art der Sache Vorschub geleistet? Und in der Medienberichterstattung wurde händeringend versucht, die Angelegenheit herunterzuspielen, indem eine Jahreszahl des letzten Vorfalles dieser Art aus dem Archiv gekramt wurde. Dabei ist genau dieser Vorfall ein Alarmsignal, dass die Wolfspopulation ein für den Menschen höchst gefährliches aber von der Politik unterschätztes Niveau erreicht hat, dass Schusswaffengebrauch legalisiert werden sollte.
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