Games Convention Online 2010 - nur für Fachbesucher
Die Games Convention Online, die letztes Jahr ihr Debüt als Nachfolge der nach Köln abgewanderten größten Spielemesse Europas gefeiert hat, wird in diesem Jahr keine Publikumsmesse dienen, sondern sich vollständig auf die anreisenden Fachbesucher konzentieren. Das bedeutet: Ist man nicht in die Online-Spieleentwicklung oder in die Presse involviert, für den bleibt das Leipziger Messegelände verschlossen.
Diesen Umstand bedauere zwar die Messeplanerin Silvana Kürschner, jedoch gebe es keine Möglichkeit, die Spielemesse für Online- und Browsergames für alle Besucher zu öffnen. Aus zwei sehr konkreten Gründen. Zuerst wäre da die Tatsache, dass sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger Firmen und Entwickler angemeldet haben, und so die Messehallen, die bereits letztes Jahr kaum gefüllt waren, diesmal noch leerer sein werden. Somit fehlt der Messe auch einiges an Einnahmen, die die Firmen durch Standmieten eingebracht hätten. Durch die gesunkenen Einnahmen muss Geld eingespart werden, sodass die diesjährige Messe statt bisher vier Tagen nun nur drei Tagen geöffnet sein wird.
Gleichzeitig ist diese Nachricht eine Reaktion auf die schlechten Besucherzahlen der vorausgegangenen Messe. Statt erhoffter 70.000 Besucher wollten 2009 nur etwas über 41.000 Besucher die neusten Entwicklungen und Trends des Online- und Browsergaming in der Leipziger Messe sehen. Zwar hatte man bereits Pläne, wie man die Games Convention Online 2010 für die Besucher interessanter machen könnte, aber durch diese jüngst gefällte Entscheidung ist dies jetzt hinfällig. Die Games Convention Online soll in diesem Jahr bereits vom 8. bis zum 10. Juli ihre Pforten öffnen, also mehr als einen Monat wie die ehemalige Leipziger Messe für Computer- und Videospiele, die seit ihrem Umzug an die rheinische Stadt Köln „GamesCom“ heißt.
Diese Entwicklung (weniger Besucherzahlen) kann ich aus zwei guten Gründen nachvollziehen:
1. Der Games Convention (ob Online oder GamesCom) fehlt es in gewisser Weise an Attraktivität, denn die Wartezeiten, um etwas zu sehen zu bekommen, was man nicht schon aus dem Internet kennt, sind einfach enorm. Spiele anspielen geht auch nur begrenzt (wenn überhaupt) und von Werbegeschenken und Gewinnspielen allein lässt sich über kurz oder lang auch keiner mehr locken.
2. Wieso sollte man die Veranstaltungen splitten, wieso gibt es zwei? Wenn man sie zusammen legen würde, dann wäre das Angebot für das Publikum größer und damit auch der Anreiz, die Messe zu besuchen. Abgesehen davon muss man nicht an zwei verschiedenen Terminen Urlaub nehmen und Eintritt zahlen. Deshalb mein Vorschlag: Zusammenlegen - Platz genug hat es auf dem Kölner Messegelände.
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