Discount-Zertifikat auf HeidelbergCement
Kleiner Rückblick: Es sah für HeidelbergCement nicht so gut aus, denn der Großaktionär (Merckle-Gruppe) geriet im Zuge der Wirtschaftskrise in Schwierigkeiten. Ein Teil des 12 Milliarden Euro Schuldenberges musste auch noch refinanziert werden. Die Wirtschaftskrise gab HeidelbergCement dann noch einen zusätzlichen Stoß, das operative Geschäft brach ein. Es gab sogar einige Medien die von einer Insolvenz ausgingen. Doch Schritt für Schritt verbesserte sich die Lage von HeidelbergCement.
Doch der wohl Entscheidenstee Schritt für das Unternehmen gelang es vor einem Monat. HeidelbergCement einigte sich mit seiner Gläubigerbank auf einen Refinanzierungsbetrag von 8,7 Milliarden Euro. Dieser neue Kreditvertrag läuft dann bis Ende 2011. Bis zu diesem Datum hat sich das Unternehmen vorgenommen, nicht-strategische Unternehmensteile zu verkaufen und die Schulden zurückzuzahlen.
Nun gibt es für HeidelbergCement fast nur noch gute Nachrichten. Die operativen Aussichten verbessern sich nun auch Schritt für Schritt. Der Rückgang in den Monaten April nd Mai hat sich, im Vergleich zum ersten Quartal deutlich abgeschwächt. In Asien und Afrika fragen deutlich mehr nach. Nun erhofft sich HeidelbergCement auch noch deutliche Zeichen von den globalen Konjunkturpaketen.
Doch einige Unsicherheiten gibt es hier auch noch, denn man weiß noch nicht, was mit den Aktien der Merckle-Gruppe passiert. Ludwig Merckle reduzierte den Anteil auf unter 75,00 Prozent und die HypoVereinsbank stieg mit 6,40 Prozent bei dem Unternehmen ein.
Momentan kann man sehr gut mit einem Discount-Zertifikat an der Entwicklung von HeidelbergCement teilhaben. Hierfür empfiehlt sich vor allem das Zertifikat mit der WKN DB5KYV. Man bekommt das Zertifikat 25,30 Prozent günstiger als den Basiswert und ein Cap ist bei 28,00 Euro eingezogen. Wenn die Aktie von HeidelbergCement in elf Monaten über dem Preis von 37,58 Euro notiert, dann kann man mit diesem Discount-Zertifikat eine maximal Rendite von 36,90 Prozent erwirtschaften.
Das schlimmste ist für HeidelbergCement überstanden, aber dennoch spielt die Unsicherheit hier immer noch mit. Sicherheitshalber sollte man einen Stopp bei 18,00 Euro setzen, um die Verluste zu begrenzen.
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