Verbringt ihr gern und viel Freizeit in der Natur?
Ich bin sehr gerne in der Natur, am liebsten im Wald. Wann immer es geht, setze ich mich aufs Fahrrad und mache eine Radtour direkt am Wasser entlang. Wir haben hier gleich in der unmittelbaren Nähe einen Kanal, an dem ein Radweg langführt, so dass es sich regelrecht anbietet. Auf der einen Seite von diesem Kanal hat man sogar richtig viel Schatten, so dass man es dort auch im Sommer noch gut aushält.
Für mich ist die Natur meine "Tankstelle", um meine Akkus wieder aufzuladen und den Kopf frei zu kriegen. Nach einer Stunde Aufenthalt in der Natur merke ich schon, dass es mir richtig gut geht und mich befreit und energiegeladen fühle. Diesen Effekt dürfte man in einer lauten Großstadt mit vielen Menschen wohl eher nicht haben.
Ich glaube sogar, dass es bei mir schon zu einer Art Sucht geworden ist, Zeit in der Natur zu verbringen. Man hat Bewegung und frische Luft und zudem ist es auch noch gesund und stärkt das Immunsystem. Wenn ich mal wetterbedingt längere Zeit nicht draußen war, merke ich schon, dass ich schlechte Laune bekomme und mir etwas fehlt. Ich habe die Aufenthalte in der Natur während der "Zwangspause" in der Corona-Zeit für mich entdeckt und möchte sie auch jetzt nicht mehr missen.
Auf der einen Seite mag ich Natur total, egal ob Wald, Seen oder Berge. Ich gehe schon echt gerne wandern, einfach mal so ein bisschen durch den Wald einen Berg erklimmen und die Aussicht genießen. Die Ruhe ist schon echt schön und gerade beim Wandern hab ich immer das Gefühl man trifft nur nette Menschen. Das schlimmste was passieren kann ist da irgendwie, dass da jemand entgegen kommt, der einfach nicht grüßt und vorbei geht. Das klingt jetzt irgendwie bescheuert, aber was schlimmeres hab ich eigentlich noch nie erlebt. Kein blöden Blicke, kein Gemecker oder sonst etwas.
Und sogar das ist ja eigentlich nur die Ausnahme. Meistens ist es ja eher so, dass fast alle freundlich grüßen, manche fangen auch kleine Gespräche an und sind dabei immer gut gelaunt. Das plus die Natur lädt dann schon die Akkus auf und lässt einen einfach wieder runter kommen und den Stress des Alltags vergessen.
Was manchmal aber etwas schwierig ist, ist es für mich ein Ziel zu finden. Also einfach planlos durch die Gegend ist manchmal etwas schwierig sich dann zu überwinden jetzt irgendwo hinzufahren. Da hilft es schon, wenn man weiß, ok ich will mir jetzt die Burg angucken oder auf den Berg hoch oder jemand ist dabei und sagt wir gehen jetzt mal den Weg entlang. Da brauch ich dann doch schon manchmal so einen Anstupser, der mir da hilft. Zumal ich für gute Wanderziele schon eine bis anderthalb Stunden irgendwo hinfahren muss. Da überlegt man es sich dann schon, ob man jetzt für eine Stunde wandern, sich die Zeit ins Auto setzt. Da würde ich mir manchmal schon wünschen woanders zu wohnen, wo das etwas kürzer wäre.
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