Spiralschneider - Worauf achten bei Kauf und Anwendung?

vom 17.03.2021, 00:40 Uhr

Wir tragen uns schon länger mit dem Gedanken. uns so einen Spiralschneider zuzulegen, mit dem man festes Gemüse in dünne Streifen schneiden kann. Wir sind mit der Entscheidung schon so weit gekommen, dass wir richtig lange gedrehte Streifen haben wollen. Wir wollen also keinen solchen Sparschäler, der gleich Spaghetti aus dem Gemüse schneidet.

Wir haben uns schon einige Modelle angesehen. Einige fallen aus unserer Auswahl heraus, weil man etwa nur eine bestimmte Größe von Gemüse schneiden kann. Bei anderen muss man wohl recht viel Kraft aufwenden, was nicht jedes Gemüse aushält. Ich denke da an dieses anspitzerähnliche Teil. Und da ich gegen Spülmittel allergisch bin, sollte das Teil in die Spülmaschine dürfen.

Worauf habt Ihr sonst noch so bei der Auswahl Eures Spiralschneiders geachtet? Könnt Ihr Euer Exemplar empfehlen? Habt Ihr überhaupt einen und welches Gemüse schneidet Ihr damit überhaupt bzw. am liebsten? Worauf muss man bei der Anwendung noch achten? Oder steht der Schneider bei Euch auch mal wieder nur herum und Ihr bereut den Kauf?

» SonjaB » Beiträge: 2352 » Talkpoints: 34,67 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Wir fanden die Idee eines Spiralschneiders für Spaghettigurken oder Karotten sehr witzig. Denn mit dem Sparschäler bekommst du eher Tagliatelle und keine Spaghetti raus. Daher habe ich mal so einen Spiralschneider bei Amazon bestellt, der aussieht wie eine verdrehte Sanduhr. Der erste Fehler war wohl hier schon an der Qualität bzw. am Preis zu sparen, das Ding hat um die 5 Euro gekostet, wenn ich mich recht erinnere.

Es sah dann erstmal ganz vernünftig aus und ich war schon sehr optimistisch, aber in der Umsetzung habe ich nicht ein Stück Gemüse aus dem Ding bekommen. Es ist schlichtweg nicht möglich. Es geht ja oben kegelförmig auseinander, jetzt stelle man sich eine Karotte vor, die man oben reinsteckt, sie hat quasi kaum Berührungspunkte mit den Seitenwänden, selbst wenn man sie schräg legt, was nichts bringt. Unten hat das Gerät nämlich keine Schneidewerkzeuge, sondern nur seitlich. Die Karotte war also ein totaler Fail, als nächstes kam die Gurke.

Extra vorher noch geschält ist die Gurke ja ein relativ weiches Gemüse, trotzdem bekam ich nicht einen Furz aus dem Gerät. Die Gurke passt zwar relativ gut rein, wenn man jedoch anfängt sie zu drehen, verkeilt sie sich total mit dem Gerät, der nötige Kraftaufwand hier etwas vernünftiges rauszukriegen liegt irgendwo zwischen Superman und Hulk. Auch mein Mann hat sich hier versucht und tatsächlich einige traurige Gurkenstücke rausgequetscht, die jedoch nichts mit Spaghetti zu tun hatten, es sah eher aus, wie etwas das im Mixer schiefgelaufen ist.

Wir wollten natürlich nicht so schnell aufgeben und haben noch einiges an Gemüse versucht, aber das Ergebnis war nicht der Rede wert. Seitdem steht das Ding bei uns tatsächlich irgendwo ganz hinten im untersten Schrank und ich wollte es schon längst wegschmeißen, bringe es aber nicht über`s Herz.

Wenn du dir also tatsächlich so ein Gerät zulegen willst, empfehle ich dir etwas mehr zu investieren, die Bewertungen aufmerksam durchzulesen oder dir das auf einem Markt mal vorführen zu lassen. Bei uns gab es früher immer einen Stand am Wochenmarkt bei dem sämtliche magische Küchengerätschaften angeboten wurden. Hier wurde auch vorgeführt oder man durfte selbst Hand anlegen.

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» Pikalina » Beiträge: 775 » Talkpoints: 75,87 » Auszeichnung für 500 Beiträge


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