Befolgt ihr regelmäßig motivierende Morgenrituale?

vom 14.01.2019, 18:13 Uhr

Beim Dschungelcamp machen einige Kandidaten den sogenannten "Miricalmorning", den Bastian Yotta ins Leben gerufen hat und jeden Morgen mit den Kandidaten im Camp macht, die Lust darauf haben. Die Sprüche und Gesten sollen motivierend wirken und den Kandidaten Kraft geben. Einige machen dabei auch begeistert mit und andere aus dem Camp finden es lächerlich.

Ich habe schon morgens Yoga gemacht, um einfach entspannter und frischer in den Tag zu starten. Das hat je nach Programm auch gut funktioniert. Allerdings glaube ich da eher nicht als solche Gesten und Sprüche wie die von Bastian Yotta.

Habt ihr auch solche motivierenden Morgenrituale, die ihr regelmäßig durchführt? Meint ihr, dass solche Motivationsübungen durchaus hilfreich sein können und wirklich Kraft geben? Wie sehen eure Rituale da aus? Nehmt ihr das ernst oder ist das so gar nichts für euch?

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» Nelchen » Beiträge: 32251 » Talkpoints: -0,12 » Auszeichnung für 32000 Beiträge



Frage für die Leute, die kein Dschungelcamp schauen - wie muss man sich das vorstellen? Was für Sprüchen und Gesten? Irgendwelche Kalendersprüche der Marke "Carpe Diem"?

Sport am Morgen ist schon super, im Urlaub mache ich das. Ich könnte mir auch vorstellen, dass man nach dem Schlafen von einer Runde Yoga Dehnübungen profitieren kann. Aber in der Realität bin ich kein Frühaufsteher und da ich berufstätig bin, und zwar nicht in der Nachtschicht, müsste ich für Sport eben früher aufstehen.

Ich müsste mich schon vor dem Sport motivieren um überhaupt aus dem Bett zu steigen, vor allem im Winter, wenn es draußen noch Dunkel ist. Ich glaube nicht, dass der Sport selber da noch viel Motivation bringen würde.

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» Cloudy24 » Beiträge: 23338 » Talkpoints: 100,05 » Auszeichnung für 23000 Beiträge


Der morgendliche Sportmensch bin ich auch nicht. Das finde ich dann am Morgen eher weniger motivierend in den Tag zu starten und da bleibe ich auch lieber noch etwas liegen. Wenn ich mich mal am Morgen motivieren muss, weil ich schon irgendwie mies aufwache, mache ich mir Musik an. Mit der Lieblingsmusik starte ich dann durchaus viel besser in den Tag und auch sehr viel beschwingter. Andere Sachen funktionieren alle nicht so gut, aber Musik finde ich passend. Da muss sicherlich auch jeder sein Ding finden.

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» Ramones » Beiträge: 40163 » Talkpoints: 41,68 » Auszeichnung für 40000 Beiträge



Die einzigen "Rituale" - wobei ich Rituale anders definiere - die ich am Morgen praktiziere und die ich als motivierend empfinde, sind die Erfüllung meiner Grundbedürfnisse. Wenn meine Grundbedürfnisse wie Essen, Badezimmer, Hygiene und Me-Time erfüllt sind, dann brauche ich keinen extra Sport oder was auch immer, um aus den Federn zu kommen. Allerspätestens wenn ich Hunger habe oder auf die Toilette muss bin ich doch von selbst motiviert genug, um aus den Federn zu hüpfen.

Ich verstehe den Sinn und das Diskussionspotential dieses Beitrags nicht. Soll man einfach liegen bleiben und ins Bett machen, weil man keine Lust hat, aufzustehen und kein richtiges Ritual zum Aufstehen hat oder was?

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» Täubchen » Beiträge: 33313 » Talkpoints: 0,01 » Auszeichnung für 33000 Beiträge



Die ganze Fernsehwelt, die Dschungel schauen machen sich über diesen Menschen lustig und Nelchen, du glaubst doch nicht, dass so was einen normalen Menschen motiviert, der nicht "gurumäßig" angeschlagen ist.

Cloudy24 hat geschrieben:Frage für die Leute, die kein Dschungelcamp schauen - wie muss man sich das vorstellen? Was für Sprüchen und Gesten? Irgendwelche Kalendersprüche der Marke "Carpe Diem"?.

Die genauen Sprüche habe ich mir nicht gemerkt. Da kann Nelchen bestimmt weiterhelfen. Aber es geht darum, dass die Bewohner (erst alle 12, dann nur noch 10 und mittlerweile nur noch 5) im Kreis stehen und so Sprüche alla "Tschacke, wie schaffen das" nur noch ein wenig ausführlicher schreien.

Und wenn mit solchen Morgenritualen der Morgen gut beginnen soll, dann beginne ich ihn lieber mit Zähne putzen und frühstücken. Nein Nelchen solche Morgenrituale brauche ich nicht.

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» Diamante » Beiträge: 41833 » Talkpoints: 41,98 » Auszeichnung für 41000 Beiträge


Morgenrituale, wie du sie beschreibst, habe ich nicht. Ich habe einmal versucht, vor dem Aufstehen eine Art Bettgymnastik, zu der es ein YouTube Video gab, durchzuführen. Aber das hat mir nicht so gut gefallen und meine morgendliche Stimmung nicht unbedingt verbessert.

Kleinere Rituale gibt es natürlich, wie etwa eine Tasse Kaffee trinken, die Börsenkurse anschauen und andere Kleinigkeiten, die ich immer in derselben Reihenfolge erledige. Aber laute Tschakka-Tschakka-Schreie, Quigong oder Yoga-Übungen gehören nicht dazu.

» anlupa » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »


Meine Morgenrituale bestehen nur aus Basishandlungen, wie z.B. Toilette, Duschen, Anziehen, Tasche packen und aufbrechen. Ich mag aber beispielsweise weder Radio oder Musik hören, noch Gymnastik oder Sport machen. Für solche Aktivitäten ist bei mir der Feierabend vorgesehen, denn dann bin ich wesentlich motivierter als am Morgen.

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» lascar » Beiträge: 1590 » Talkpoints: 368,98 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Ich kann mir darunter auch nichts vorstellen. Meine "Motivation", wenn man sie denn so nennen will, besteht darin, dass ich Güter und Dienstleistungen erwerben möchte, die meinen Lebensunterhalt sichern und dafür einer aushäusigen Erwerbsarbeit nach den Gesetzen des konservativen Spätkapitalismus nachgehen muss, weil ich sonst irgendwann auf der Wolldecke vor dem Sozialamt lande. Das ist mir Motivation genug, um in den Tag zu starten.

Generell kann ich mit diesem Hipster-Quatsch nicht viel anfangen, weil auf diese Art in meinen Augen nur Zeit verschwendet wird. Ich trinke lieber Kaffee und lese ein bisschen, als mir vor dem Badezimmerspiegel "positive Affirmationen" vorzusagen, und für Sport aller Art bin ich morgens auch noch viel zu steif und zu zerknittert. Von lustlos ganz zu schweigen. Außerdem muss ich meinen Zug kriegen, und der nimmt genauso wenig Rücksicht darauf, ob ich meine Rituale durchgeführt habe wie mein Chef, der mich halbwegs pünktlich am Schreibtisch sehen möchte.

» Gerbera » Beiträge: 8118 » Talkpoints: 0,91 » Auszeichnung für 8000 Beiträge


Ich habe eigentlich kein motivierendes Morgenritual, das ich regelmäßig machen würde. Sicher gönne ich mir morgens schon mal meine Dusche und auch mein Kaffee motiviert mich schon irgendwie dazu, frisch in den Tag zu starten. Aber als Rituale würde ich das alles nicht sehen wollen. Die brauche ich auch nicht, um in den Tag zu starten.

» Barbara Ann » Beiträge: 27916 » Talkpoints: 65,96 » Auszeichnung für 27000 Beiträge


Ich kann mir das nicht so genau vorstellen. Morgens bin ich einfach dehydriert und angeschlagen, so dass es mich nach dem kleinen Geschäft direkt an den Wasserhahn zieht und ich auch erstmal einen halben Liter Wasser trinken muss. Sonst geht bei mir gar nichts und ich würde es mit Kopfschmerzen und Übelkeit zu tun bekommen. Später kommt dann Kaffee dazu.

Ich kenne diese motivierenden Morgenrituale nicht und abgedroschene Sprüche helfen mir auch nicht dabei, produktiver, fitter und besser gelaunt in den Tag zu starten. Ich kenne Bastian Yotta nicht, aber was ist "Miricalmorning"? Soll das eigentlich Miracle (Wunder) heißen und ist das ein beabsichtigter Schreibfehler, der irgendwie dazu gehört?

Bei meiner Googlerecherche bin ich auf Selbsthilfeliteratur namens The Miracle Morning gestoßen. Hat es etwas damit zu tun oder stehe ich auf dem Schlauch? Der Autor von dieser Literatur heißt aber auch nicht Bastian Yotta, also gehe ich davon aus, dass Bastian Yotta und sein Morgenritual im Dschungelcamp wohl eher eine Werbeaktion ist und er quasi die Werbefigur für dieses Buch ist?

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» soulofsorrow » Beiträge: 8937 » Talkpoints: 57,05 » Auszeichnung für 8000 Beiträge


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