Wenn die AfD in die schulische Erziehung eingreift

vom 10.06.2018, 14:19 Uhr

Die Hamburger AfD Fraktion hat nun angeregt, einen anonymen Online-Kummerkasten für Probleme mit Lehrkräften, einzuführen. Momentan aber beschweren sich AfD Politiker aus Bremen, dass ein Lehrer mit seinen Schülern kritisch über die Arbeit der Partei spricht. Nachlesen kann man das hier.

Ob sich eine solche Internetplattform wirklich als hilfreich zeigen wird, bezweifle ich ja. Bewertungsportale für Lehrer gab es ja schon mal und die haben nicht wirklich was Gute bewirkt. Das die AfD aber verbieten möchte, dass im Unterricht kritisch über sie gesprochen wird, halte ich für falsch. Im Unterricht wird sich ja auch über andere Dinge kritisch unterhalten, mit Sicherheit auch über die momentane Politik.

In wie weit sollte die Politik in den Schulunterricht eingreifen können? In wie weit sollte es einzelnen Parteien gestattet sein, Unterricht nach ihren Wünschen zu gestalten?

» Fugasi » Beiträge: 1872 » Talkpoints: 0,20 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Ob AfD oder andere Parteien, diese sollten sich aus der Schule heraushalten. Ich finde nicht, dass man Kinder überhaupt irgendwie indoktrinieren sollte und auch dass sich Kinder eine eigene Meinung bilden können. Man staunt oft, wie kritisch, aber auch tolerant, Kinder sein können. Dennoch muss man doch zeigen, wo es Grenzen gibt, damit ein gutes Auskommen miteinander möglich ist und dass man sich nicht zu sehr selbst ins Abseits schiebt, weil man anderen unangenehm auffällt.

» celles » Beiträge: 7591 » Talkpoints: 35,09 » Auszeichnung für 7000 Beiträge


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