Lässt sich Dankbarkeit antrainieren?
Für viele Menschen ist "Danke" nur eine Art Floskel, aber andere Menschen sind wirklich dankbar, wenn sie dieses Wort im Alltag verwenden. Lässt sich echte Dankbarkeit eigentlich trainieren? Oder hat Dankbarkeit eher was mit der inneren Lebenseinstellung zu tun? Welche Beobachtungen und Erfahrungen habt ihr in dieser Hinsicht gemacht und warum? Wenn sich Dankbarkeit antrainieren lässt, durch welche Methoden soll das besonders funktionieren? Oder ist dies eurer Meinung nach grundsätzlich nicht möglich?
In diversen populärwissenschaftlichen Ratgebern, die wissenschaftliche Erkenntnisse volksnah aufbereiten, habe ich schon öfter gelesen, dass Dankbarkeit (egal, wem oder was gegenüber) förderlich für Gesundheit und Wohlbefinden sein soll. Es ist ja eigentlich auch eine Binsenweisheit: Wenn man sich bewusst vor Augen führt, wofür man an sich dankbar sein kann, lernt man die positiven Dinge im Leben mehr zu schätzen und nimmt sie auch häufiger wahr, anstelle sich nur darauf zu konzentrieren, was mal wieder schief läuft.
Und dass man diese Haltung trainieren kann, glaube ich eigentlich schon. Beispielsweise wird immer wieder dazu geraten, sich beispielsweise einmal täglich oder wöchentlich zu überlegen, wofür man gerade in seinem Leben dankbar sein könnte und dies schriftlich festzuhalten. Das kann die Gesundheit sein, die Tatsache, dass das Wetter schön ist oder dass der Bus nicht so voll war - irgendein Alltagskram eben.
Wenn man diese Übung länger durchhält, soll man ein positiveres Gemüt mit allen damit verknüpften Vorteilen bekommen können. Dabei geht es auch gar nicht darum, einer bestimmten Person oder dem Schicksal oder dem Allmächtigen dankbar zu sein, sondern einfach nur um eine wertschätzende Haltung auch den kleinen positiven Erfahrungen gegenüber. Und so eine Haltung kann man meiner Meinung nach sehr wohl trainieren.
Ich selber habe mir auch schon überlegt, mich mit diesem Thema näher zu befassen. Aber generell finde ich, dass ich an dieser "Freu dich, dass du die Beine aus dem Bett schwingen kannst"-Haltung im Alltag oft schon relativ nahe dran bin. Und zu viel Optimierungszwang, immer noch "dankbarer" zu werden, macht einem eher das Leben schwer.
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