"Projekt Freifunk" kostenlos ins Netz - aber auch sicher?
Hier in Paderborn gibt es das
Projekt Freifunk. Das heißt, wer in dem Gebiet wohnt oder sich aufhält, wo dieses Projekt bereits freigeschaltet ist, der ganz völlig kostenlos und stets ohne irgendeinen W-lan-Code das W-lan nutzen.
Ich wohne in einem Gewerbegebiet und könnte, wenn ich wollte dieses Projekt nutzen und umsonst das Internet nutzen. Es ist aber oft sehr langsam, weil hier auch sehr viel Publikumsverkehr ist, welches es nutzt. Ich bin da sehr skeptisch und habe es bisher nur einmal probiert, ob es klappt. Im "Notfall" kann man es bestimmt nutzen. Aber wie sieht es mit der Datensicherung aus? Kann es sein, dass man dann auch leichter in die Computer der Nutzer von "Freifunk" kommt oder sind meine Daten sicher?
Nutzt ihr so ein Projekt? Gibt es das bei euch? Habt ihr, wenn man es dauerhaft nutzen würde Angst, dass eure Daten nicht sicher sind?
Freifunk gibt es seit einigen Jahren auch schon in meiner Heimatstadt, allerdings nur in einigen Bereichen der Innenstadt. Ich nutze es immer wieder gerne, wenn ich zum Beispiel mit jemandem verabredet bin und die andere Person sich verspätet. Dann kann ich in der Zwischenzeit meine Whatsapp Nachrichten checken, ohne die MBs meiner Flatrate zu verbrauchen. Das sind nämlich nur mickrige 300 MB im Monat und ich freue mich über jede Gelegenheit, mich irgendwo ins Wlan einloggen zu können.
Wie sicher oder unsicher ist, kann ich nicht wirklich sagen. Mein Freund ist dafür um einiges IT affiner als ich und meinte, er würde sich nicht in freies Wlan in der Innenstadt einloggen. Den Grund hat er mir nicht genannt, aber scheinbar sind die Daten nicht zu 100% sicher. Na ja, man muss ja kein Online Banking betreiben im Freifunk, aber dass da was passieren wird, kann ich mir nicht vorstellen.
Da es in meinem Wohnort auch ein paar "Freifunker" gibt, hatte ich mich im Internet zu dem Thema informiert. Die Daten der einzelnen Freifunk-Benutzer sind relativ sicher, da der Freifunker den Router mit einer speziellen Firmware modifizieren muss, sodass die Daten der PC`s oder Handys theoretisch nicht ausgelesen werden kann.
Zudem beinhaltet die modifizierte Software des Routers eine VPN-Verbindung (Virtual Private Network: deutsch „virtuelles privates Netzwerk") zu einen Server in Berlin, sodass man nicht haftet, wenn jemand etwas illegales Runterlädt (sog. Störerhaftung). Außerdem sind Torrent Downloads durch den Server blockiert.
Dieser Server wird von dem Verein: Verein Freie Netzwerke e.V. betreiben. Dort landen auch die Mahnungen, falls jemand etwas illegales Runterlädt. Aus diesen Gründen hatte ich mir überlegt, auch an diesem Projekt teilzunehmen, doch ich habe mich dagegen entschieden, da ich doch angst habe, eine Mahnung zu bekommen.
Ein ähnliches Projekt gibt es bei mir in der Stadt von Unitymedia, doch leider hatte ich noch keine Gelegenheit, dieses auszuprobieren.
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