Von depressiven Menschen schnell genervt sein
Ich habe inzwischen für mich herausgefunden, dass ich mit Personen, die depressiv sind, nicht umgehen kann. Mich stört es sehr, dass man dann immer ganz besonders Rücksicht nehmen muss und aufpassen muss, was man sagt. Denn manchmal fällt ein Satz oder ein Wort und der andere fasst das als etwas negatives, als Beleidigung oder Kritik auf, obwohl das gar nicht so gemeint war.
Zudem bin ich eigentlich auch ein fröhlicher Mensch und mache gerne Scherze, auch um andere aufzumuntern. Aber bei Depressiven funktioniert das ja oftmals nicht. Dann bekommt man noch vorgeworfen, man sei nicht ernsthaft genug oder man könne nicht ernsthaft mit mir sprechen.
Mich stört ebenfalls, dass man Depressive so mit Samthandschuhen anfassen muss. Man darf nichts kritisieren, muss sie immer loben, um sie zu motivieren und muss ganz viel Überredungskunst auspacken. Sich immer diese Selbstzweifel anzuhören und dieses Negative - ja man kann es schon Gejammer nennen. Immer ist alles schlecht und es geht auch alles schlecht.
Wenn ich dann von mir berichte, dann heißt es, mir würde ja alles in den Hintern geschoben und ich müsste mich ja um nichts kümmern und wie könnte es denn dann in meiner vorteilhaften Lebenssituation sein, dass ich auch mal über etwas meckere.
Also kurzum ist es mir inzwischen zu anstrengend, mich in der Kommunikation auf einen depressiven Menschen einzustellen. Ich hatte hier ja auch mal von jemandem berichtet, den ich online kennengelernt hatte und der depressiv ist. Inzwischen habe ich da den Kontakt abgebrochen, weil ohnehin immer nur Negatives kam und mich diese ganze Schwarzseherei auch heruntergezogen hat.
Ich finde, jeder sollte mit seinem Leben klar kommen und wenn das nicht der Fall ist, dann sollte man zumindest nicht andere Leute da mit hinein ziehen. es gibt doch Behandlungsmöglichkeiten, medikamentös oder man macht eine Therapie. Wenn das nicht hilft, tut es mir zwar leid, aber dann ist es eben so. Darunter muss man als Unbeteiligter ja nicht auch noch leiden.
Habt Ihr auch Depressive im Bekanntenkreis? Empfindet Ihr es als schwierig, mit den Leuten klarzukommen?
So langsam bekomme ich wirklich einen Hals. wenn ich das lese. Man kann sich doch nicht mal eben aussuchen, ob man depressiv ist oder nicht. Das ist eine körperliche Veranlagung die man hat und die dann eben ausbricht oder nicht. Behandeln kann man es, klar aber das ist keine Therapie, bei der man mal 5 Stunden hingeht und dann ist alles wieder gut. Das ist ein Prozess, der lange dauert, oftmals viele Jahrzehnte und man bekommt auch nicht immer wirklich eine Hilfe. Leider ist es auch so, dass man heute nur noch funktionieren muss und so bekommt man schnell mal Tabletten, die dann aber auch süchtig machen.
Mein Onkel war depressiv, meine Mutter ist es noch. Mein Onkel hat sich umgebracht, also er hatte es wirklich extrem stark. Man hat es ihm angemerkt, aber er war deswegen nicht weniger lustig. Er hatte eben einen ganz speziellen Humor und saß auch mal nur am Tisch und hat nichts gesagt. Ich kam damit immer super klar, da er auch niemanden einen Vorwurf gemacht hat. Ganz im Gegenteil, er hat immer gekämpft und auch oft den Kampf verloren, aber am nächsten Tag hat er wieder dagegen angekämpft. Er hat sich am Ende umgebracht, weil er nicht damit klar kam, dass er keine Tabletten mehr bekommen sollte, nachdem er jahrelang damit süchtig gemacht wurde. Von heute auf morgen sollte es nach zig Jahren der Einnahme nichts mehr geben, ohne Aufsicht ohne alles und das hat ihn heruntergezogen und das hat er nicht gepackt.
Meine Mutter hat auch Depressionen. Sie jammert mehr und damit komme ich auch schlechter klar. Ich suche dann aber das Gespräch und versuche sie abzulenken, Themen zu finden über die sie gerne redet und das klappt auch. Es gibt Tage, da kommt sie nicht hoch und das ist auch in Ordnung so. Depressionen zu haben ist eine fiese Sache und als faul oder Menschen mit Selbstmitleid kann man diese Menschen nicht bezeichnen. Auch wenn es nicht so erscheint sind es Kämpfer, weil sie jeden Tag die Motivation finden müssen etwas zu tun und selbst die kleinsten Dinge fallen sehr schwer.
Es ist wohl besser, dass du das mit den depressiven Personen sein lässt. Man muss da auch Verständnis für entwickeln können und wenn man dies nicht kann, kann man es eben nicht. Depressive sind aber keine schlechten Menschen und sind auch nicht mit Absicht so. Jeder hat mal depressive Phasen, aber das ist mit der Krankheit nicht gleich zu setzen. Ich komme mit kranken Menschen klar, weil ich sie verstehen will und dann auch so hinnehme wie sie sind.
Hier kann ich jetzt leider von niemandem berichten, der depressiv wäre und den ich kenne. Wenn man darunter tatsächlich die eigentlich ernst zu nehmende Depression meint, welche behandelt gehört. Ansonsten kenne ich schon auch Leute, welche relativ häufig schlecht gelaunt sind bzw. eher "weinerlich" sind und nur klagen können. Das kann man sich schon anhören - aber eine besondere Rücksicht müssen die nicht erfahren. Ebenso wie man über diese Personen weiß, dass sie eher "negativ" sind, wissen die ja auch, wenn andere eher zu scherzen aufgelegt sind. Jeder wird jeden so akzeptieren müssen, wie er oder sie ist!
Was würde denn passieren, wenn du keine "Rücksicht" (wie muss man sich sowas überhaupt vorstellen?) nehmen würdest? Und wie hast du herausgefunden, dass du bei bestimmten Personen besonders rücksichtsvoll sein musst? Immerhin muss es da ja ein entscheidendes Erlebnis gegeben haben. Ansonsten sollte man sein Verhalten anderen gegenüber an Hand anderer Kriterien bestimmen lassen.
Einen Vorwurf, man sei nicht "ernsthaft" genug, kann man sich ja machen lassen. Der einzige Gegenvorwurf wäre dann, dass sich ja - im privaten - jeder aussuchen kann, mit wem Kontakt zu halten ist. Wenn du dann zu wenig ernsthaft bist, soll die Person dich eben meiden!
Wenn du dann auch das Gefühl hast, zu viel "Überredungskunst" für alltägliches aufwenden zu müssen, dann kannst du - sofern es dir nicht wichtig ist - dies Überredung auch mal sein lassen und das "Nein" des anderen stehen lassen. Es zwingt dich niemand, andere zu ihrem Glück zu zwingen.
Ist zwar jeweils sicher immer furchtbar nett von dir, aber wenn es dich selbst nur nervt, gewinnt ja keiner was.
Das du den Kontakt abgebrochen hast, ist ja dann vermutlich nur die halbe Wahrheit. Denn wenn sich die andere Person auch nicht weiter bei dir meldet, ist auch von dieser Seite der Kontakt abgebrochen worden. Weiter musst du diesbzgl. dann auch nicht denken. Es kommt, wie es eben kommt.
So langsam bekomme ich wirklich einen Hals. wenn ich das lese. Man kann sich doch nicht mal eben aussuchen, ob man depressiv ist oder nicht. Das ist eine körperliche Veranlagung die man hat und die dann eben ausbricht oder nicht. Behandeln kann man es, klar aber das ist keine Therapie, bei der man mal 5 Stunden hingeht und dann ist alles wieder gut.
Ich habe ja auch nicht geschrieben, dass man sich diese Störung mit Absicht aussucht. Aber genauso wenig kann ich ja etwas dafür, dass andere depressiv sind. Wenn von mir dann aber besondere Rücksichtnahme verlang wird, dann werde ich ja in etwas hineingezogen, wofür ich nichts kann, worunter ich aber leiden muss. Das ist doch auch nicht fair.
Was würde denn passieren, wenn du keine "Rücksicht" (wie muss man sich sowas überhaupt vorstellen?) nehmen würdest? Und wie hast du herausgefunden, dass du bei bestimmten Personen besonders rücksichtsvoll sein musst? Immerhin muss es da ja ein entscheidendes Erlebnis gegeben haben. Ansonsten sollte man sein Verhalten anderen gegenüber an Hand anderer Kriterien bestimmen lassen.
Wenn wir etwas das beispiel der Person, die ich da online kennengelernt hatte, nehmen: Ich hatte manchmal berichtet, dass etwa was an meinem Auto kaputt gegangen ist oder mich auf Arbeit jemand genervt hat. Und da kam dann als Reaktion, dass ich solche Dinge nicht schreiben soll, weil es ihm schlecht geht und ihn das noch herunterzieht, wenn ich, obwohl ich ein besseres leben habe als er, auch noch etwas zu Meckern habe. Also musste ich mich fortan auf andere Themen beschränken.
Ein anderes Beispiel: Jemand schrieb mir, dass er Kopfschmerzen hat und ein komische kribbelndes Gefühl am Kopf. Das war jemand, der immer wieder irgendwelche körperlichen Symptome hat, wo es also eher in Richtung Psychosomatik ging. Und da habe ich aus Spaß geschrieben, ob er zu viel Süßigkeiten gegessen hat und das vom Zucker kommt. Da kam dann als Reaktion, ob ich wohl nie ernst sein könnte usw.
Genauso ist es, wenn man mit jemandem etwas unternehmen will und derjenige kurz vorher absagt, weil er sich - aus Gründen der Depression - jetzt sehr schlecht fühlt und seine Ruhe haben will. Da hat man sich schon gefreut auf die Unternehmung und sich darauf vorbereitet und dann wird es nichts.
Zudem komme ich mit dieser Antriebslosigkeit von Depressiven nicht klar, dass sie einfach nur da sitzen und die Wand anstarren, nur brockenhaft auf Fragen antworten usw. Das ist so frustrierend. Da habe ich manchmal das Bedürfnis gehabt, den anderen aufzuheitern, ihn zu motivieren usw., was aber immer gescheitert ist. Und das zieht einen am Ende ja selber herunter.
Das du den Kontakt abgebrochen hast, ist ja dann vermutlich nur die halbe Wahrheit. Denn wenn sich die andere Person auch nicht weiter bei dir meldet, ist auch von dieser Seite der Kontakt abgebrochen worden. Weiter musst du diesbzgl. dann auch nicht denken. Es kommt, wie es eben kommt.
Ja, stimmt schon. Der letzte Kontakt war so, dass ich fragte, wie es ihm geht, er meinte, es habe sich nichts geändert und danach haben ich einfach nicht mehr weiter geschrieben, weil ich mir dachte, dass es ohnehin nur ewig so weitergehen würde.
Ich kann es schon nachvollziehen, wenn man mit depressiven Personen nicht zurechtkommt. Ich denke, es ist auch etwas anderes, wenn es die eigene Mutter ist oder ein Bekannter aus dem Internet.
Mein ehemaliger Mitbewohner hatte mal einen Freund, der unter Depressionen litt. Ich habe mich mit ihm angefreundet und mir monatelang seine Probleme angehört. Aber irgendwann konnte ich auch nicht mehr. Ich kannte ihn ja wirklich nur so und konnte ihm auch gar nicht helfen. Ich konnte nur immer wieder meine Ratschläge wiederholen, aber geändert hat sich nichts. Das hat dann auch zu sehr an meinen Kräften gezerrt.
Ich habe dann den Kontakt abgebrochen. Wenn es ein langjähriger Freund oder sogar ein Familienmitglied gewesen wäre, hätte ich das nicht gemacht. Dann basiert die Beziehung zueinandern ja auf viel mehr. Aber wenn man jemanden nur auf der Basis kennenlernt, dass er Probleme hat und mit einem darüber reden will, ist das schon schwierig.
Man muss damit auch wirklich klarkommen können. Und das kann nun mal nicht jeder. Ich bin auch ein sehr positiver Mensch und konnte daher nie nachvollziehen, wie einen schon Kleinigkeiten so runterziehen können. Natürlich verstehe ich, dass es eine Krankheit ist und die betreffende Person das nicht einfach abschalten kann. Aber das Denken ist mir einfach zu fremd und daher kann ich demjenigen dann auch nicht helfen.
Ich verstehe es irgendwie schon, wenn man sagt, dass es einen noch mit belastet, wenn man mit jemandem Kontakt hat, der depressiv ist und einen selber dadurch noch herunter zieht. Im Bekanntenkreis habe ich keine depressiven Personen und ich denke, dass es mir wahrscheinlich auf die Dauer auch schwer fiele, mit diesen umzugehen. Aber bei Depressionen gibt es auch so viele unterschiedliche Arten und dann sind auch die einzelnen Fälle unterschiedlich, so dass ich es gar nicht sagen kann, wie ich damit klar käme. Aber es ist eben eine Krankheit, von der wir hier sprechen und nicht einfach eine Laune der entsprechenden Personen.
Ich kenne es hauptsächlich von Kunden mit Depressionen, wenn sie ihre Krankheit beschreiben. Das muss furchtbar sein, wenn man so gar keine Energie hat und auch keine Freude an allem empfinden kann. Natürlich gibt es Tabletten, aber nicht jedem helfen alle Tabletten gleich gut und außerdem sind die Tabletten eben nicht geeignet, die Krankheit zu heilen. Man kann eben nur besser damit zurecht kommen und muss immer die Tabletten nehmen. Genau das schafft aber nicht jeder und trotz der Therapie kann es zu Phasen kommen, in denen sich die Krankheit verschlimmert.
Ich denke auch, dass du am besten keinen Kontakt zu Menschen aufbauen solltest, die an Depressionen leiden. Ich finde es sehr hart, wenn du schreibst, dass diese Menschen mit dem Leben klarkommen sollten und andernfalls nicht andere Personen mit in ihre Probleme hinein ziehen sollen. Immerhin ging der Kontakt doch auch immer mit von dir aus und du hast versucht, zu helfen. Dazu hat dich doch keiner gezwungen und wenn du es gelassen hättest, wärest du auch nicht in die Probleme hinein gezogen worden.
Wenn du mit depressiven Personen nicht umgehen kannst dann lass es sein, es ist deine freie Entscheidung auf so Personen mit dieser Krankheit einzugehen oder es zu lassen. Du musst für dich selber wissen ob du das kannst oder nicht, und wie du es geschrieben hast kann du wohl nicht damit umgehen. Das ist kein Problem, du solltest nur nicht zu einer entsprechenden Ansprechperson für so einen Menschen werden. Denn mit dem abwenden von deiner Seite aus, machst du es im Extremfall schlimmer für den Betroffenen. Aber ich möchte dich auch bitte nicht so hart über diese Personen zu urteilen, denn es ist eine Krankheit die sich niemand mit Absicht aussucht. Dein Anfangspost war schon recht hart formuliert, deswegen bist du mit dem einen oder andere hier schon aneinander geraten.
Ich bin generell häufiger von Menschen genervt. Ein Grund kann tatsächlich sein, dass jemand für meinen Geschmack eine zu negative Einstellung hat und vielleicht auch eine behandlungsbedürftige Depression entwickelt hat, ohne diese wirklich angehen zu wollen. Auf der anderen Seite nerven mich allerdings auch Leute, die wirklich nicht ernst sein können und häufig den Kasper heraushängen lassen. Ich habe nicht viel für Kinder übrig und möchte auch nichts mit Erwachsenen zu tun haben, mit denen man nicht auf einer vernünftigen Basis kommunizieren kann, weil sie zu oberflächlich, zu wenig reflektiert oder einfach intellektuell nicht dazu in der Lage sind.
Ich habe auch jemanden in meinem engeren Umfeld, der viele Symptome einer Depression zeigt. Das ist ihm selbst auch bewusst. In den letzten Monaten fällt mir vermehrt auf, dass er in allem nur noch das Negative sieht. Was mich daran besonders stört, ist die Tatsache, dass er immer der Ansicht ist, dass er der Einzige ist, der Probleme hat und dass am besten alle anderen Rücksicht auf ihn zu nehmen haben. Ich kann gut verstehen, dass man von einem solchen Verhalten genervt ist – und zwar wirklich von dem Verhalten, nicht unbedingt von den Personen an sich. Ich bin davon auch genervt und reduziere schon die Anzahl der Kontakte.
Was mich richtig stört, sind Leute, die zwar seit lange Zeit dauernd schlecht drauf sind und dies auch immer kundtun, ohne auch jemals den Versuch zu unternehmen, etwas an der scheinbar ausweglosen Situation zu ändern. Natürlich sind die Wartelisten der Psychotherapeuten lang. Wenn man aber dort nicht einmal anruft und sich auf die Warteliste setzen lässt, wird es eben nie etwas. Ich habe auch schon Leute erlebt, bei denen ich sofort den Eindruck hatte, dass sie eigentlich ganz froh sind, dass sie sich in ihrer negativen Welt eingerichtet haben und die gar nichts mehr ändern wollen – zum einen aus Bequemlichkeit und zum anderen auch, weil sie auf diese Weise zumindest ein bisschen Aufmerksamkeit erhalten.
Letztendlich muss man sich, zumindest in der Freizeit, nicht mit Leuten abgeben, die einem nicht in den Kram passen. Daher würde ich dir raten, ganz einfach die Kontakte zu scheinbar depressiven Personen zu meiden. An sich können Depressionen durchaus interessant sein, in beruflicher Hinsicht. Aber in der Freizeit muss es eben auch nicht sein und ich verstehe schon, dass man sich davon dann auch genervt fühlt.
Wenn jemand immer mal wieder Verabredungen absagt, weil er sich gerade zu schlecht fühlt, buche ich das irgendwann auch als Unzuverlässigkeit ab. Auch so jemanden habe ich in der Vergangenheit schon kennengelernt – und es macht mich wahnsinnig, wenn sich jemand so verhält. Das macht man vielleicht ein- bis zweimal mit, vielleicht auch noch ein drittes Mal, aber danach wäre der Kontakt für mich komplett gestorben. Ich kann nichts mit unzuverlässigen Menschen anfangen, ganz gleich aus welchem Grund sie unzuverlässig sind. Außerdem hätte ich auch keine Lust auf jemanden, der sich selbst dauernd in den Mittelpunkt stellen will mit seinen Leiden, mir auf der anderen Seite aber kein Interesse entgegenbringt und mir dann auch noch erzählen will, ich hätte es ja so viel leichter. Solche Leute machen es sich verdammt einfach und da hört dann auch mein Verständnis auf, psychische Erkrankungen hin oder her.
Eine Depression ist sicher nichts schönes und wirklich eine ernste Krankheit, der man schon mit etwas Verständnis gegenüber treten sollte. Ich selbst hatte mal eine kurze Zeit mit einer depressiven Frau zu tun. Sie war bei uns Praktikantin. Bei ihr war es aber offenbar nicht ganz so schlimm, zumindest hatte ich den Eindruck. Mir wurde vorher gesagt, dass sie depressiv ist und ich bei ihrer Betreuung also etwas aufpassen sollte. Insgesamt war es aber ein guter Umgang mit ihr, weil sie auch mal gelächelt hat, wenn ich ein paar witzige Bemerkungen gemacht habe. Nach dem Praktikum habe ich sogar erfahren, dass sie sich bei unserer Chefin bedankt hat, weil ihr das Praktikum gut getan hat. Das fand ich dann selber auch toll, dass sie etwas Spaß daran hatte.
Später hatte ich auch mal mit einem richtig depressiven Menschen zu tun. Sie hatte mehrere Selbstmordversuche hinter sich und war auch in Behandlung. Auf jeden Fall hat man ihr das ganze jetzt nicht so sonderlich angesehen, weil sie doch immer mal Witze gemacht hat und recht oft am lachen war. Das ist dann wohl der Typ, der es nicht so offen zeigt. Mittlerweile habe ich überhaupt keinen Kontakt mehr zu ihr und weiß auch nicht, ob es ihr besser geht. Vor einem Jahr habe ich mal etwas von einem weiteren Selbstmordversuch gehört, aber das war es dann auch. Mit ihr kam ich also auch recht gut aus.
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