Nennt ihr dem Arzt immer die Krankheit, die ihr vermutet?

vom 26.11.2013, 23:41 Uhr

Ich schaue auch schon mal vor einem Arztbesuch im Internet oder auch in Fachliteratur nach, was bestimmte Symptome bedeuten könnten. Das finde ich als Vorbereitung auch nicht schlecht, weil einen dann eine eventuelle Diagnose des Arztes nicht unvorbereitet trifft. Aber trotzdem würde ich nie dem Arzt direkt die vermutete Diagnose nennen. Dabei gibt es wirklich sehr viele Ärzte, die sich dann in ihrer Ehre gekränkt fühlen, was ich auch ein Stück weit verstehen kann. Es ist nun mal den Ärzten vorbehalten, Diagnosen zu stellen und dann ist es nicht so toll, wenn ein Patient direkt mit einer fertigen Diagnose in die Praxis marschiert kommt.

Darum würde ich bei einem Arztbesuch immer erst mal den Ball flach halten und einfach die Symptome aufzählen und den Arzt untersuchen lassen. Sicher ist es nett gemeint, wenn du dem Arzt die Arbeit abnehmen möchtest, aber genau dafür ist er doch da. Außerdem kann man im Internet auch nicht allein aufgrund der Symptome immer die richtige Diagnose stellen und dann finde ich es schon besser, wenn ein Arzt ganz unvoreingenommen untersucht und nicht die Diagnose des Patienten schon im Hinterkopf hat.

» Barbara Ann » Beiträge: 28946 » Talkpoints: 58,66 » Auszeichnung für 28000 Beiträge



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