Beipackzettel von Medikamenten ordentlich abheften?

vom 06.09.2013, 21:20 Uhr

Ich finde das nicht nur übertrieben, sondern schon ziemlich krank in der Birne. Wahrscheinlich ist sie auf dem besten Weg zur eingebildeten Kranken. Wenn ich ein Medikament nicht vertrage, dann weiß ich das für die Ewigkeit. Dazu brauche ich keinen Aktenordner. Ich werfe die Beipackzettel eigentlich immer sehr schnell in dem Mülleimer. Wenn ich Bock habe irgendeinen Mist abzuheften, finde ich auf der Arbeit genug Papierkram, um mich diesbezüglich auszutoben. Außerdem kann man solche Zettel mittlerweile googeln und herunterladen. Also was soll das?

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» Bellikowski » Beiträge: 7700 » Talkpoints: 16,89 » Auszeichnung für 7000 Beiträge



Nein, ich hefte keine Beipackzettel ab und hebe auch kaum mal eine Gebrauchsanleitung auf. Beipackzettel kann ich jederzeit im Internet nachlesen und wenn ich wissen möchte, wann ich welches Medikament genommen habe, dann kann ich meinen Arzt fragen oder eine Auflistung meines Kundenkontos in der Apotheke bekommen. Für sinnvoll halte ich so ein Vorgehen nur, wenn wirklich komplexe Krankheiten vorliegen, die die Einnahme von sehr vielen Medikamenten erfordern, die vielleicht auch noch von verschiedenen Ärzten verordnet wurden.

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» eselchen » Beiträge: 975 » Talkpoints: 26,73 » Auszeichnung für 500 Beiträge


Nein, einen solchen Ordner führe ich nicht, weil ich selber zum einen weiß, wie ein Medikament wirkt, was es für Nebenwirkungen hat und so weiter. Zum anderen hätte ich auch gar nicht den Platz für diverse Ordner. Außerdem ist es auch nicht immer bewiesen, dass wenn man ein Medikament einmal vertragen hat, es immer wieder verträgt.

Manchmal müssen Medikamente aus den verschiedensten Gründen gewechselt werden. Hat man dann ein neues Medikament verordnet bekommen, kann es durchaus sein, dass man ein Medikament, das man vor einiger Zeit schon einmal eingenommen hat und das man zu diesem Zeitpunkt auch vertragen hat, nun nicht mehr verträgt. Ich halte es auf jeden Fall für sinnlos, die Beipackzettel von Medikamenten aufzubewahren.

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» Nettie » Beiträge: 7637 » Talkpoints: -2,59 » Auszeichnung für 7000 Beiträge



Ich muss sagen, dass ich es völlig übertrieben finde, alle Beipackzettel in einen Ordner zu heften und diese auch noch alphabetisch zu sortieren. Immerhin müsste ich dann zu Hause Unmengen an Ordner herum stehen haben und das möchte ich nicht. Zudem wüsste ich auch nicht, weshalb ich unbedingt den Beipackzettel von Aspirin bräuchte. Ich weiß ja, wie dieses Medikament wirkt und da muss ich mir den Zettel nicht jedes Mal von neuem durchlesen, wenn ich eine Tablette nehmen möchte.

Bei Medikamenten, die ich regelmäßig benutze, kenne ich die möglichen Nebenwirkungen und ich weiß auch, wie man dieses Medikament einnehmen muss. Von daher muss ich mir das nicht ständig durch lesen. Abgesehen davon, behalte ich alle Medikamente in ihren Schachteln, so dass ich nichts durcheinander bringen kann. In diesen Schachteln befinden sich die Beipackzettel und da kann ich jederzeit nachlesen, wenn es nötig ist. Und wenn die Schachtel leer ist, dann schmeiße ich sie mitsamt dem Zettel weg, da ich nicht wüsste, was ich mit dem Beipackzettel anfangen sollte, wenn ich das Medikament gar nicht zu Hause habe.

Bei mir kommt es öfters vor, dass ich ein Antibiotikum nicht vertrage. Da mache ich es allerdings so, dass ich einen Teil der Schachtel des Medikaments aufhebe, auf dem steht, wie es heißt. Diese Stücke sammle ich in der Schublade und so weiß ich immer, welches Medikament ich nicht vertragen habe. Extra einen Ordner deshalb anzulegen, fände ich absolut übertrieben und auch zu aufwändig.

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» Prinzessin_90 » Beiträge: 35273 » Talkpoints: -0,01 » Auszeichnung für 35000 Beiträge



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