Wie schafft man es, weniger zu rauchen?
Also ich glaube, selbst mit eisernem Willen schafft man es nicht wirklich weniger zu rauchen. Entweder muss sich im Umfeld was ändern (weniger Situationen, in denen man normalerweise raucht) oder man muss halt ganz aufhören.
Ich glaube was anderes funktioniert nicht. Ich rauche selber schon ein paar Jahre - bei mir schwankt das tägliche Rauchaufkommen, je nachdem wo ich gerade arbeite und was ich danach mache. Wenn ich jetzt das ganze Wochenende mit meiner Oma unterwegs bin rauche ich natürlich weit weniger, als wenn ich mit den Jungs Urlaub mache. Bzw. wenn ich gerade irgendwo arbeite wo alle rauchen, rauche ich natürlich mehr, als wenn ich für eine Zigarette ganz alleine raus gehen muss.
Ich haben nun seit knapp 50 Tagen mit dem Rauchen aufgehört. Mir machte das Rauchen zwar immer "spaß" und ich hatte auch (noch) keine gesundheitlichen Probleme. Ich hab schon öfters mit dem Gedanken gespielt, aufzuhören, es auch oft Versucht, aber nach einem halben Tag brauchte ich eine Zigarette.
Eines Tage bin ich dann mal auf die Internetseite "rauchfrei" (einfach mal googeln) gestoßen. Dort wird ein Raucher-Aufhörpacket zum kostenlosen zuschicken angeboten. Ich hielt am Anfang nicht viel davon, habe es mir aber einfach mal bestellt. Das Raucher-Aufhörpacket ist dann recht schnell angekommen und lag dann ein paar Wochen einfach so bei mir zuhause rum.
An einem Sonntag (13.07.08 ) schaut ich Fußball und meine Zigaretten waren fast leer. Da entschied ich mich spontan dazu, dass ich nach dieser Schachtel aufhören will. Dies funktionierte zwar nicht ganz (ich kaufte mir nochmal eine Schachtel und rauchte Sie halb), aber am 13.07.08 um 23.50 Uhr machte ich meine letzte Zigarette aus und bei der ist es (bis jetzt ) auch geblieben.
Meiner Freundin habe ich es aber auch sehr zu verdanken, dass ich aufgehört habe. Sie ist überzeugte nichtraucherin und hat mich immer unterstützt, damit ich keine mehr rauche. Dies war vor allem dann wichtig, wenn ich gerne eine "Gewohnheitszigarette" rauchen wollte. Hier mal ein dank an meine Freundin.
Was ich dir / euch raten würde, wenn Ihr es wirklich ernst meint, mit dem aufhören, dann bestellt euch dieses Rauch-Frei-Paket. Da hab Ihr dann einen Rauch-Frei-Anstecker, Broschüren, Rauch-Frei-Aufsteller, Relax-Ball (falls die Sucht kommt), Minz-Atem-Bonbons und einen 100 Tage Rauch-Frei Kalender, wo man für jeden Tag, wo man nicht raucht, einen Zettel abreisen kann. Es steht auch immer ein toller Raucher-Spruch drauf, was teilweise sehr amüsant ist und einem auch hilft. Aber BITTE, bestellt das Paket nur, wenn Ihr es ernst mein meint mit dem Rauchen aufhören und nicht wie ich es eigentlich gemacht habe, einfach so aus langeweile.
Ich hab es auch bei meiner Schwester gesehen, dass mit dem abgewöhnen ist gar nicht so leicht. Sie hatte es mit Nikotin Kaugummis versucht, aber dass ist auch eine etwas kostspieligere Variante. Richtig Rauchfrei wurde sie erst während der Schwangerschaft. Aber ich denke die Nikotin Kaugummis könnten bei dir um nur etwas weniger zu rauchen schon helfen.
Man muss wirklich aufhören wollen und es ist super, wenn man sich Ablenkung sucht, egal welche. Ich weiß nicht, wofür du dich interessierst und was du gerne machst, aber wenn man zum Beispiel einen Hund hat und mit diesem gerne Gassi geht, dann macht man einfach einen ausgiebigen Spaziergang mit dem Hund und nimmt kein Feuerzeug und keine Zigaretten mit. Ansonsten kann man es sich auch vor dem Fernseher gemütlich machen und einen langen Film wie zum Beispiel "Herr der Ringe" schauen, dann legt man die Fernbedienung auf den Fernseher und kann nicht auf die Stop-Taste drücken, wenn man zum Beispiel rauchen gehen möchte. Außerdem ist das ständige Aufstehen auch nervig.
Als ich mit dem Rauchen aufgehört habe, hat mir die Beschäftigung in der Schule eigentlich ganz gut geholfen, da ich mich eben voll und ganz auf die Schule konzentriert habe und außerdem spiele ich sehr gerne Videospiele, welche mich auch immer vom Rauchen ablenken. Wenn man sehr gerne Videospiele spielt, dann vertieft man sich eben auch in das Spiel und interessiert sich gar nicht dafür, ob man jetzt rauchen muss oder nicht. An den ersten Tagen, an denen ich mit dem Rauchen aufgehört habe, waren Videospiele meine größte Unterstützung. Beschäftigung ist meiner Meinung nach der beste Weg zum Aufhören oder zur Konsumreduzierung.
Ich habe nur einen guten Tipp, siehe zu dass du jeden Tag etwas später zur ersten Zigarette greifst. Ganz aufhören möchtest du ja nicht unbedingt und so ist das eine gute Methode um den Verbrauch doch mit der Zeit stark zu reduzieren wenn du eisern bleibst.
Ich bin ja auch Raucher und weiß dass die erste Zigarette nicht unbedingt gut schmeckt. Man ist es aber zum Beispiel gewöhnt nach dem Frühstück eine Zigarette zu rauchen und dann bald danach die nächste dran und so weiter. Bei mir ist es auf jeden Fall so dass der Rauchdrang zunimmt wenn man erst einmal eine Zigarette geraucht hat. Es ist aber für mich kein Problem auf Nikotin zu verzichten wenn ich keine Zeit habe oder es die Umstände nicht möglich machen. Das klappt ja auch am Wochenende. Jemand der meinetwegen normalerweise früh um sechs Uhr die erste Zigarette raucht schläft bis um neun Uhr und dementsprechend später kommt er dann auch zu seiner täglichen Nikotindosis ohne dass es Entzugserscheinungen gibt. Versuche es ruhig einmal.
Mein Onkel hat es vor Jahren geschafft, komplett mit dem Rauchen aufzuhören nachdem er irgendein Buch gelesen hatte. Ich weiß nicht mal mehr, was für ein Buch es war, möglicherweise eins, das meine Vorredner bereits erwähnt haben. Zuvor hatte er wirklich jahrelang geraucht und das nicht gerade wenig. Er meinte nur, das Buch hätte eine hypnotisierende Wirkung auf ihn gehabt und dass er seitdem kein Bedürfnis mehr hätte zu rauchen.
Ein anderer Onkel hat versucht, seinen beiden Kindern zu Liebe das Rauchen zu reduzieren. Ich habe mal gesehen, dass er irgendwelche Tabletten eingenommen hat, die gegen das Rauchen helfen sollen. Ob sie allerdings wirklich helfen oder es nur wie ein Placebo wirkt, kann ich nicht sagen. Ich selbst habe nie geraucht und bin froh, dass ich solche Probleme nicht habe.
Olly173 hat geschrieben:Mein Onkel hat es vor Jahren geschafft, komplett mit dem Rauchen aufzuhören nachdem er irgendein Buch gelesen hatte. Ich weiß nicht mal mehr, was für ein Buch es war, möglicherweise eins, das meine Vorredner bereits erwähnt haben. Zuvor hatte er wirklich jahrelang geraucht und das nicht gerade wenig. Er meinte nur, das Buch hätte eine hypnotisierende Wirkung auf ihn gehabt und dass er seitdem kein Bedürfnis mehr hätte zu rauchen.
Ich habe schon öfters von Menschen gehört, welche "Endlich Nichtraucher!" von Allen Carr gelesen haben und so zum Nichtraucher wurden, was ich mir eigentlich kaum vorstellen kann, aber anscheinend ist das wirklich so. Ich selbst habe mit dem Rauchen aufgehört und habe dieses Buch nicht gelesen, aber wenn es wirklich hilft, warum nicht?
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