Nachbarin schmeißt Medikamente aus dem Fenster!

vom 29.07.2013, 12:35 Uhr

Du schreibst, dass sie die Mahlzeiten vom Pflegedienst geliefert bekommt. Sollte der Pflegedienst also nicht nur das Mittagessen bringen, sondern auch noch morgens oder abends zu ihr kommen, würde die Lösung doch auf der Hand liegen. Sie nimmt dann in Gegenwart der Pflegerin die Tabletten und schluckt sie mit Wasser runter. Vielleicht ist das möglich, je nachdem wie oft die Frau die Tabletten nehmen muss.

Ist das nicht zu machen, sollte der Pflegedienst einmal ihr die Tabletten geben und man muss weiter sehen, ob Angehörige dann kommen können und die Tabletten eventuell zu einem zweiten Termin zu verabreichen. Wenn auch das nicht geht, gibt es nur noch die Möglichkeit, dass der Hausarzt sich selbst darum kümmert, dass die Tabletten genommen werden. Wie er das anstellt, wird er schon wissen, denn diese Frau ist keine Einzelfall. Es gibt öfter Menschen, die sich weigern, die Tabletten zu schlucken. Da hilft nur noch der Arzt.

» Cid » Beiträge: 20027 » Talkpoints: -1,03 » Auszeichnung für 20000 Beiträge



Ganz davon abgesehen, dass die Frau die Tabletten nicht nehmen will. Was sie damit macht ist äußerst gefährlich für ihre Umwelt. Spielende Kinder sind potentiell gefährdet, ebenso wir Hunde, Katzen und andere Tiere. Zusätzlich kommt dann noch die Vergiftung des Bodens durch die Chemie hinzu, das geht nicht und muss sofort gemeldet werden. Ansprechpartner wäre auch in diesem Falle der Arzt, der dafür zu sorgen hat, dass die Tabletten genommen werden und nicht auf diese Art entsorgt. Es ist schade, dass sie einem normalen Gespräch nicht zugänglich ist.

» Cid » Beiträge: 20027 » Talkpoints: -1,03 » Auszeichnung für 20000 Beiträge


Da du zu der Frau ja kein näheres persönliches Verhältnis zu haben scheinst, scheidet der Arzt als Ansprechpartner schon mal aus. Wenn es wirklich ein Pflegedienst ist, der das Essen liefert und die Medikamente dazu, dann würde ich definitiv auch mal so schnell wie möglich einen dieser Pfleger ansprechen und auf die Situation aufmerksam machen. Immerhin scheint es ja so zu sein, dass die Frau ihre Tabletten nicht mehr selber fertig machen kann, sonst wäre diese Maßnahme ja gar nicht nötig. Dann muss der Pflegedienst eben auch dafür sorgen, dass die Frau ihre Arzneimittel auch nimmt.

Wenn du Angehörige kennst, würde ich auch diese mal auf das bestehende Problem hinweisen, vielleicht sehen diese ja noch eine Möglichkeit, die Dame zur Einnahme der Tabletten zu bewegen oder dazu, dass sie die Tabletten nach Rücksprache mit dem Arzt vielleicht absetzt, wenn sie sich weigert, diese zu nehmen. Sollte das alles keinen Erfolg bringen, dann würde ich auch mal die Polizei einschalten und dort nach Möglichkeiten fragen, weil die Frau ihre Mitmenschen durch diese Aktionen gefährdet.

» Barbara Ann » Beiträge: 28946 » Talkpoints: 58,66 » Auszeichnung für 28000 Beiträge



Barbara Ann hat geschrieben:Da du zu der Frau ja kein näheres persönliches Verhältnis zu haben scheinst, scheidet der Arzt als Ansprechpartner schon mal aus.

Warum eigentlich? So bald man weiß, wer der behandelnde Arzt ist, kann man auch als Nachbar dort vorsprechen und seine Beobachtungen mitteilen. Du solltest nur nicht erwarten, dass der Arzt dir irgend welche Auskünfte geben darf. Das geht wegen dem Datenschutz natürlich nicht. Aber das heißt ja noch lange nicht, dass deshalb nichts eingeleitet wird!

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» trüffelsucher » Beiträge: 12446 » Talkpoints: 3,92 » Auszeichnung für 12000 Beiträge



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