Ich bin immer so müde - krank?

vom 15.10.2008, 21:07 Uhr

Ich fühle mich so erschöpft in letzter Zeit. Ich arbeite 32 Stunden pro Woche als Sekretärin. Ich habe zwei Hunde. Es ist praktisch wie zwei Kinder zu haben! Ich wurde damit beauftragt, einen kreativen Abend in dem Seniorenheim zu veranstalten, in dem meine Großmutter ist.

Ich mache kleine Skulpturen und verkaufe sie dann auf eBay. Ich konnte aber in den letzten zwei Wochen keine Zeit dafür finden. Was ich will, ist einfach nur etwas mehr Zeit für mich und meinen Freund. Es ist an der Zeit, denke ich, dass ich in meinem Leben Prioritäten setze und für mich selbst bestimme, was ich machen will und wohin mein Leben führt. Fühlt sich noch jemand so? Kann mich jemand verstehen?

» Merkelator » Beiträge: 8 » Talkpoints: 0,00 »



Ich habe auch Phasen, in denen ich mich mit allem überfordert fühle und am liebsten gar nichts mehr machen würde. Aber diese Phasen gehen immer vorbei und ich denke, dass fast jeder von Zeit zu Zeit mal einfach keine Lust mehr hat und sich zu nichts motivieren kann. So lange die Phase nicht allzu lange geht und zu sehr auf die Psyche schlägt, würde ich mir keine allzu großen Sorgen machen. Wenn es aber überhand nimmt oder körperliche Symptome wie ständige Kopfschmerzen oder Übelkeit auftreten, sollte man zum Arzt gehen und danach schauen lassen, denn dann könnte es das Burnout-Syndrom sein.

In Deiner jetzigen Situation kannst Du unter Umständen nicht einfach alles aufgeben, um massig Zeit für Dich und Deinen Freund zu haben. Vielleicht lässt Du im Moment die Skulpturen Skulpturen sein, und kümmerst Dich erstmal in Ruhe um die anderen Sachen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben und den Druck, umbedingt Skulpturen machen zu müssen. Vielleicht hast Du aber auch Lust, den kreativen Abend im Seniorenheim dazu zu nutzen, mit den Bewohnern einfache Skulpturen zu erstellen? ich weiß ja nicht, inwieweit das praktikabel wäre, aber eine erste Idee könnte es sein. Wenn Dir dieser kreative Abend über den Kopf wächst, bitte doch eine Pflegerin, Dich ein wenig zu unterstützen oder frage sie, ob sie noch andere Angehörige kennt, die zusammen mit Dir diesen Abend gestalten. Sobald dieser Abend vorbei ist, hast Du vielleicht auch wieder ein wenig mehr Zeit für andere Dinge, und auch den Kopf wieder freier.

Wie wäre es sonst, wenn Du mit Deinem Freund und den beiden Hunden über ein Wochenende auf eine Hütte oder in hundefreundliches Hotel fährt, und ihr zwei Tage Zeit für Euch habt und abseits vom stressigen Alltag die Zeit genießen könnt und ausspannen könnt.

» hydrogirl » Beiträge: 305 » Talkpoints: 1,58 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Ich denke solche Phasen sind normal und die wird wohl jeder mal haben. Ich denke also nicht, dass es in deinem Fall krankhaft ist. An deiner Stelle würde ich sehr darauf achten, dass du dir Freizeit erarbeitest. Also solltest du auch Ruhepausen haben und dann eben Zeit mit deinem Freund verbringen. Du kannst ja auch die Hunde mit deinem Freund vereinen. Ihr könnt ja gemeinsam einen romantischen Spaziergang machen mit den Hunden und dann vielleicht auch ein Picknick machen. 2 Hunde beschäftigen sich ja auch viel miteinander und deswegen würde das schon Sinn machen. Ansonsten kann man vielleicht auch erst mal einen Monat die Figuren sein lassen um mehr Zeit zu bekommen.

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» Ramones » Beiträge: 47758 » Talkpoints: 8,52 » Auszeichnung für 47000 Beiträge



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