Was bedeutet der Begriff 'Privatklinik'?
Zuerst einmal zu meiner Vorgeschichte: Ich habe einige verschiedene Krankheiten, wegen denen bzw. wegen der Behandlung von denen ich schon häufiger in verschiedenen Kliniken war.
Da wahrscheinlich jetzt noch eine neue Krankheit dazugekommen ist, die vielleicht auch erst mal eingestellt werden muss und ich außerdem zur Zeit nicht berufstätig bin, da ich noch ausbildungssuchend bin, dachte ich mir, dass ich die Zeit doch vielleicht dazu nutzen könnte, um mich in einer Klinik behandeln zu lassen, damit es mir eben nach dem Aufenthalt gesundheitlich besser geht.
Nun habe ich mich etwas im Internet umgesehen und bin auf den Begriff "Privatklinik" gestoßen. Diese Kliniken sehen wirklich sehr luxuriös und komfortabel aus und erinnern gar nicht mehr an ein Krankenhaus. Dort gibt es fast nur Einzelzimmer, Fernseher auf dem Zimmer ist Standard, genauso wie ein eigenes Bad. In manchen Kliniken kann man sich z.B. immer dann, wenn man möchte, bei einem Getränkestand bedienen und man hat einen Obstteller auf dem Zimmer, der täglich wieder aufgefüllt wird. Sogar Hotspots gibt es schon in manchen Kliniken, sodass man dort sogar kostenlos ins Internet gehen kann.
Während meinen bisherigen Krankenhaus- bzw. Klinikaufenthalten war das ganz anders und ich war schon so manches mal in einem Krankenhaus oder in einer Klinik, vielleicht knapp zehn Mal. Ein Einzelzimmer hatte ich leider bisher nie, ein Doppelzimmer war das höchste der Gefühle und an solchen Service, wie kostenlose Getränke, Obstteller usw. war gar nicht erst zu denken, geschweige denn von einem kostenlosen Internetzugang.
Nun frage ich mich allerdings, was der Begriff "Privatklinik" genau bedeutet. Kann man dort nicht so einfach an einen Aufenthalt kommen, indem man zu seinem Arzt geht und sich einen Überweisungsschein geben lässt? Muss man da vielleicht sogar selber den gesamten Klinikaufenthalt oder zumindest einen Teil davon bezahlen? Es wäre sehr schön, wenn ihr mir weiterhelfen könntet! Das Thema beschäftigt mich wirklich sehr.
Als Privatpatient eher nicht, da man hier sowieso viel selbst bezahlt und das gut absetzen kann, würde ich vermuten.
Bei Privatkliniken musst Du den Komfort meist mitbezahlen, da es sich hier nicht mehr um ein öffentliches Krankenhaus sondern eben um ein Angebot von privat handelt - solange Du nicht sehr gute Gründe hast, dorthin zu gehen, wird die Krankenkasse dich eher an ein öffentliches Krankenhaus weiterleiten. Dazu kommt der Fakt, dass viele Krankenkassen mit Krankenhäusern Verträge geschlossen haben, um die Kosten teilweise noch stärker zu drücken - bei Privatkliniken wird dies nicht der Fall sein.
Mein Vater war auch mal eine zeitlang in so einer Klinik um seine Magenbeschwerden zu behandeln - er ist danach natürlich komplett geheilt wiedergekommen und hatte seitdem nie welche, da das Programm dort wirklich alles umfasst. Da er alles von der Steuer absetzen konnte, hat ihn der hohe Preis, den er dafür zahlen musste, auch nicht wirklich gekümmert.
Schade, dass man in einer Privatklinik wohl viel selbst bezahlen muss, denn sonderlich viel Geld habe ich nicht dafür übrig. Na ja, ich habe jetzt bald einen Termin bei Rheumatologen, der wohl auch in diesem Klinikkomplex als Arzt arbeitet, zu dem man auch ambulant gehen kann. In der Klinik kann man eben auch stationär bleiben, daher denke ich, dass es vielleicht gar nicht so schwierig werden könnte, wenn ich über mehrere Tage in der Klinik bleiben möchte.
Wie lange war dein Vater denn in einer Privatklinik und wie teuer war der Aufenthalt? Wie funktioniert denn das, wenn man alles von der Steuer absetzen kann? Muss man dann gar nichts mehr selber bezahlen?
Hallo, in was für Kliniken warst du denn? Heute ist es selbstverständlich, dass man in der Klinik entweder einen kleinen Wagen mit Getränken auf dem Flur stehen hat oder es einen Aufenthaltsraum gibt, wo die Sachen stehen. Es gibt sogar Patientenkühlschränke, wo jeder seine Sachen (mit Namen versehen) reinstellen kann. Oder es sind Teeküchen da, dort kann man sich jederzeit Kaffee, Tee etc machen. Meist ist dort sogar eine Mikrowelle.
So viel wie ich weiß, mußt du die Kosten für den Aufenthalt in einer Privatklinik erst mal selbst bezahlen, dann die Beläge aufheben und kannst es dann später bei dem Steuerjahresausgleich einreichen.
Na ich glaube nicht, dass ich in so schlechten Kliniken war, die meisten davon waren eben ganz normale Krankenhäuser. In der letzten Klinik, in der ich war, konnte man sich nachmittags auch selber einen Tee oder einen Kaffee kochen, aber mehr Luxus gab es da auch nicht.
Die Privatpatienten konnten auf Nachfrage in der Klinik kostenlos Mineralwasser bekommen, die Kassenpatienten mussten sich selber Getränke besorgen und die natürlich auch selber bezahlen. Zum Mittagessen gab es Säfte, aber ansonsten gab es nur Kaffee und Tee umsonst zu trinken.
Aber was bedeutet das genau mit dem Steuerjahresausgleich? Bekommt man denn auf jeden Fall nachher die Kosten für den Klinikaufenthalt erstattet oder geht man erst mal das Risiko ein, nachher auf allen Kosten selber sitzen zu bleiben?
Mein Vater ist selbstständig und kann alles daher als "außergewöhnliche Belastung" absetzen - keine Ahnung, bei uns regelt das alles Steuerberater. Das müsste aber auch bei gesetzlich Versicherten möglich sein.
Als Selbstständiger hat man aber mehr Möglichkeiten etwas von der Steuer abzusetzen. Irgendeinen Vorteil muss die Selbstständigkeit ja auch bringen, wenn man so schon zu leiden hat
.
Na ja, momentan bin ich noch über meinen Vater privat mitversichert, aber wenn ich eine Ausbildung machen werde, muss ich mich wohl gesetzlich versichern, aber ich weiß nicht, ob und wann das so sein wird. Weißt du denn wie es bei Nichtselbstständigen aussieht?
du hast in der Steuererklärung die Möglichkeit Arzt- und Medikamentenbeiträge abzusetzen. schau einfach mal in eine etwas ältere Software. das Problem was ich im Moment sehe ist, das du ausbildungssuchend bist, also bisher noch gar kein Einkommen hattest. ich bin mir nicht sicher ob man dann überhaupt einen Steuerausgleich machen kann.
Ich komme gerade aus einer Privatklinik. Dort wurde ich als Kassenpatient behandelt. Scheinbar ist das zumindest in einigen Kliniken auch möglich. Ebenso kann man sich als Privatpatient auch in öffentlichen/städtischen Krankenhäusern behandeln lassen. Wobei es vermutlich auch Privatkliniken gibt, die ausschließlich nur Zimmer für Privatpatienten haben.
Bei mir war es so, dass es sowohl Privatpatientenzimmer als auch Kassenpatientenzimmer gab und außerdem die Möglichkeit von Wahlleistungen. Also ebenso wie in anderen Krankenhäusern auch. Und als Kassenpatient bekommt man in einer Privatklinik auch nicht denselben Standard wie Privatpatienten.
Ich war also in einer kleinen Klinik mit sehr noblen Eingangsbereich, wie man ihn auch in einem Vier-Sterne-Hotel finden könnte. Für Privatpatienten gab es eine Lounge, die an den Businessclass-Bereich an Flughäfen erinnerte. In den Einzelzimmern der Privatpatienten gab es neben einem Fernseher auch DVD-Player, die Zimmer waren zu einer ruhigeren Seite und anders eingerichtet, mit Parkett und hübscherer Ausstattung.
Ebenfalls gab es Getränkeservice, während der Kassenpatient seine Getränke selbst holen und zahlen musste. Auch Tageszeitung, Internet, Kühlschrank und manch anderes gab es nur für Privatpatienten.
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