Schlimmste Nebenwirkungen, die ihr bisher ertragen musstet

vom 23.04.2013, 18:55 Uhr

Dazu, im Falle von auftretenden Nebenwirkungen das Medikament einfach weiter einzunehmen, würde ich eher abraten. Nicht nur, dass es auch genau so in den Packungsbeilagen steht, dass man die Einnahme im Falle von Nebenwirkungen sofort abbrechen und sich bei seinem Arzt melden soll, ich habe diese Aussagen auch von Ärzten persönlich schon mehrfach mitgeteilt bekommen, und von Apothekern übrigens genauso. Ich denke, es wäre sinnvoll, sich an die Anweisungen von Fachleuten zu halten, was diese Thematik betrifft.

Eine Sache fällt mir dann auch noch ein, meinen damaligen Ex-Freund betreffend. Haargenau weiß ich nicht mehr, um welchen Stoff es ging, aber er hatte auf jeden Fall von seinem Arzt ein bestimmtes Medikament zur Einnahme verschrieben bekommen. Nachdem er das eine Weile eingenommen hatte und wegen einer anderen Sache erneut zum Arzt ging, führte dieser einen Bluttest durch. Irgendein Wert war dabei wohl auffällig erhöht. Das Absurde an der Sache war bloß, dass der Arzt dann sonst für welche Maßnahmen ergriff, um herauszufinden, was diesen abnormen Wert verursachen würde, weil er eigentlich keinerlei körperlichen Grund dafür bei meinem Ex-Partner erkennen konnte.

Nach tagelangem Rätselraten, noch immer ohne Ergebnis, recherchierte ich persönlich auch noch mit. Und was stellte sich heraus? Ich bekam die Vermutung, dass der anomale Wert durch die zuerst verschriebenen Medikamente ausgelöst worden ist. Und das bestätigte sich dann auch noch nach weiteren Tests. Der Arzt selbst war auf diese einfache Lösung einfach nicht gekommen! Irgendwie traurig, wenn der Arzt solche wichtigen Dinge zu ermitteln vergisst und sich alles erst auflöst, nachdem ich als Laie in diversen medizinischen Lexika nach recherchiert hatte. Das war damals übrigens auch der letzte Besuch bei diesem Arzt. So etwas darf einem Fachmann meiner Meinung nach einfach nicht passieren.

Was das nun mit dem Thema Nebenwirkungen zu tun hat? Ich denke, dass man diese Blutwert-Erhöhung durch das Medikament durchaus auch als Nebenwirkung bezeichnen kann. Selbst, wenn es zu keinen offensichtlichen Beschwerden geführt hatte, so waren die Blutwerte definitiv zu hoch, um noch als gesund zu gelten.

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» Wawa666 » Beiträge: 7277 » Talkpoints: 23,61 » Auszeichnung für 7000 Beiträge



Nach einer Diagnose bekam ich mehrere Medikamente, die mir dazu verhelfen sollten, mich besser und gesunder zu fühlen. Allerdings wurde bei einem Medikament auch gesagt, man bekommt davon Durchfall, dies bessere sich aber nach einer Phase der Eingewöhnung. Der Arzt hatte Recht, allerdings werden diese Nebenwirkungen eher als unangenehm beschrieben. Es ist ja auch nachvollziehbar, vor allem, wenn man unterwegs ist und man dann keine Toilette zur Verfügung hat.

Dennoch durfte ich das Medikament dann nach einer Weile absetzen, da die Diagnose etwas anderes ergeben hatte, als zunächst gedacht und vermutet. Zwar hätte ich das Medikament auch weiterhin nehmen dürfen, aber ich wollte diese Nebenwirkungen nicht mehr haben. Außerdem finde ich es schon nervig, daran zu denken, wobei es natürlich Erkrankungen gibt, bei denen es definitiv nicht anders geht und man da auch die Nebenwirkungen mit in Kauf nehmen muss.

Ich vertrage an sich ziemlich viel, muss aber sagen, dass die Anti Baby-Pille zum Beispiel auch mit einigen Nebenwirkungen versehen ist, die mir nicht so zusagen. Da ist dann der Nutzen mit den Nebenwirkungen abzugleichen und vielleicht auf andere Mittel zurückzugreifen, sofern die Verhütung der einzige Grund zum Einnehmen dieser Pille ist. Nimmt man jedoch die Pille auch noch aus anderen Gründen, wird es wiederum recht schwierig.

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» *steph* » Beiträge: 18439 » Talkpoints: 38,79 » Auszeichnung für 18000 Beiträge


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