Hämorrhoiden, operieren oder Salbe?
Hämorrhoiden gehören sicher zu den Erkrankungen über die der Mensch aus Scham am liebsten schweigt. Das gerade schwangere Frauen und ältere Menschen darunter leiden, wissen die wenigsten, denn viele Menschen denken das Hämorrhoiden aufgrund von unhygienischem Verhalten entstehen.
Hat jemand von euch Erfahrungen mit den lästigen Knötchen gemacht und was hat euch geholfen? Sind diese Cremes die man an und im After auftragen kann sinnvoll oder sollte man sich die Hämorrhoiden vom Arzt veröden lassen?
Also das ist eine gute Frage. Ich hab im Moment wieder Probleme damit gehabt. Hab es zunächst mit Zäpfchen und Salbe probiert. Habe damit auch Erfolg gehabt. Nach einer Woche ist Ruhe. Es war aber echt heftig mit nässen, jucken und mit Schmerzen diesmal. Wäre es bis jetzt nicht weg gegangen wäre ich zum Arzt gegangen. Ich bin auch eine die sich etwas schämt.
Da ich nicht möchte das ein anderen meinen Po anschaut. Aber wenn es nicht anderst geht sollte man dann doch hin. Der Vater meiner Kollegin hatte große Schmerzen und konnte nicht mehr "Groß" machen. Daher mußte er sogar ins Krankenhaus. Bei ihm haben sich zwei innere Hämorhoiden verknotet und er musste ganz schnell operiert werden. Also lustig sollte man die Dinger nicht nehmen.
Also ich tendiere definitiv zum operieren, denn Cremes und Zäpfchen können die Symtome zwar eine bestimmte Zeit lang lindern aber nicht heilen. Auf Kurz oder Lang ist daher eine Operation unumgänglich, den die Hämorrhoiden verschlimmern sich immer mehr. Ich hatte auch Hämorrhoiden, die waren wirklich sehr unangenehm und die taten wirklich nahezu ständig weh, es hat gebrannt, gejuckt und war einfach nur schlimm. Die Lebensqualität ließ dirch sie sehr nach. Als ich dann schwanger war, ging fast gar nichts mehr.
Am Tag der Geburt ließ ich sie mir quasi beim wiederzusammennähen unter lokaler Betäubung wegoperieren. Ich habe es definitiv nicht bereit, klar hatte ich danach Schmerzen, aber nicht schlimmer, als es einem nach einer Geburt so geht. Es ist alles sehr gut abgeheilt und ich bin wirklich froh, dass das Leiden endlich vorrüber ist. Letztendlich war es auch nicht so schlimm, nur etwas peinlich.
Ich dachte jahrelang, dass ich an Hämorrhoiden leide. Ich wurde auch beim Arzt gegen Hämorrhoiden behandelt und bekam Salbe und Zäpfchen verschrieben. Bis ich mal den Arzt gewechselt habe. Dieser stellte fest, dass ich keine Hämorrhoiden, sondern eine Analfistel habe, die auch nur operativ entfernt werden kann. Woher diese Fistel kommt kann keiner genau sagen. Denn es ist noch nicht erforscht, ob sie durch Belastung (Presswehen bei der Geburt, oder durch kleinste Risse, die sich entzünden.
Gegen Hämorrhoiden kann man auch mit Salbe soweit vorgehen, dass sie nicht schmerzen, aber weg werden sie nicht gehen. Vorbeugen kann man , indem man immer zusieht, dass der Stuhlgang nicht hart ist und man auch nicht zu sehr den Darm beansprucht, wenn der Stuhlgang zu hart ist. Ballaststoffreiche Ernährung ist das A und O bei Hämorrhoidenleiden.
Bei Analfisteln hilft auf Dauer nur eine OP, die aber nicht so harmlos ist, weil in mehr als 50 % der Operationen der Schließmuskel nach dem Eingriff nicht mehr 100% funktioniert.
Ich hab diesen Thread im Internet gefunden, da ich auch unter Hämorrhoiden leide und mich mit dem Thema OP jetzt wohl oder übel näher befassen muss. Wollte euch aber darauf hinweisen, dass es inzwischen auch schonendere OPs gibt (das Ganze nennt sich THD-Methode, manchmal auch HAL), die auf lange Frist wohl mehr helfen als Salben und jetzt auch nicht mehr so schmerzhaft sind wie früher. Dabei werden quasi die Blutgefäße der Hämorrhoiden abgeklemmt, so dass sie nach einiger Zeit abfallen oder kleiner werden. Salben hatten bei mir eher weniger Wirkung, hat zwar dem Juckreiz geholfen aber die Dinger sind trotzdem bis jetzt noch da.
Ich selbst habe damit keine Probleme, aber es gibt jemanden in meinem Umkreis, der ab und zu damit zu kämpfen hat. Daher weiß ich, dass es gerade im Anfangsstadium gut sein kann, dass man mit Cremes und Salben ganz gute Erfolge erzielt, aber sollten sich die Hämorrhoiden als dauerhaft und hartnäckig erweisen, dann ist es durchaus üblich, dass man auch operiert, um dem Patienten Abhilfe zu verschaffen.
Man sollte allerdings nicht einfach so ohne Arztbesuch dort mit Salben oder Cremes hantieren und das vorher abklären lassen. Denn nicht immer sind Hämorrhoiden auch solche, sondern es können auch Fisteln sein oder andere Erkrankungen. Aber der behandelnde Arzt sollte die passende Behandlungsmethode schon empfehlen und auch über Risiken aufklären.
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