Mit Beschwerden zum Urologen gehen - zu welchem Zeitpunkt?
Ich habe seit ein paar Tagen mal wieder Probleme mit der Blase. Diese äußern sich so, dass ich ein unangenehmes Gefühl nach dem Wasser lassen habe und Schmerzen im Bauch und Rücken. Ich habe damit immer mal wieder Probleme gehabt und nun seit fast einem Jahr gar nichts mehr gehabt. Ich habe mein Trinkverhalten komplett verändert und nehme auch täglich Cranberry Tabletten ein. Dazu halte ich mich möglichst warm. Es ist nun auch so, dass dann immer nur Blut im Urin gefunden wurde und keine Bakterien.
Mein Hausarzt hat mir dennoch immer gleich ein Antibiotikum verschrieben, was ja dann schon gar nichts bringen konnte, wenn eben keine Bakterien vorhanden waren. Als ich dann zu einem Urologen gegangen bin, sagte dieser, dass ich zukünftig zu ihm in die Praxis kommen sollte, um dort meinen Urin untersuchen zu lassen. Dann bekäme ich auch wirklich nur ein Antibiotikum, wenn eben Bakterien nachgewiesen werden. Das ist mir natürlich auch lieber, als ständig meinen Körper mit irgendwelchem Antibiotika voll zu pumpen, ohne das es von Erfolg gekrönt ist.
Ich versuche nun die Beschwerden erst mal alleine in den Griff zu bekommen. Ich trinke nun jeden Tag sehr viel Tee und habe auch das Gefühl, dass mir dies gut tut. Außerdem nehmen ich Arctuvan Tabletten ein, die bei Harnwegerkrankungen helfen sollen. Diese habe ich mir durch eine Beratung in der Apotheke geben lassen. Nun überlege ich jedoch, wann ich zum Urologen gehen sollte, wenn die Beschwerden eben nicht besser werden. Die letzten Male, war ich quasi umsonst dort und mein Urin war bis auf eine kleine Menge Blut in Ordnung. Die eine Arzthelferin dort ist auch immer sehr unfreundlich und hat mich dann vorne am Tresen abgespeist und mir mitgeteilt, dass eben nichts gravierendes zu finden sei und tat so, als wäre mir nur Langweilig und ich würde übertreiben. Das fand ich schon wirklich blöd und mir war das schrecklich peinlich. Mein Partner meint, dass ich lieber einmal zu viel als zu wenig dorthin gehen sollte. Vor allem habe ich eine Fahrzeit von 20 Minuten bis zur halben Stunden, um in die Praxis zu kommen, aber das wäre mir ja noch egal.
Wann würdet ihr zum Urologen gehen. Ich dachte, ich warte nun noch das Wochenende ab. Gestern ging es mir schon sehr viel besser und heute habe ich doch wieder etwas Schmerzen. Was meint ihr?
Dein Partner hat Recht, lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig zum Arzt zu gehen und das solltest Du auch unbedingt tun. Selbst, wenn die Beschwerden derzeit abklingen, kann es sich auch um eine vorübergehende Besserung der Beschwerden handeln oder aber, dass Du das ganze ein wenig verschleppst. Von der Arzthelferin solltest Du Dich nicht abkanzeln lassen oder Dich auch nicht einschüchtern lassen, es geht hier um Deine Gesundheit und Dein Wohlbefinden und nicht, weil Du scheinbar die kostbare Zeit der Arzthelferin in Anspruch nimmst. Ich würde sie einfach ignorieren und sagen, Du möchtest eben mit dem Arzt sprechen.
Vielleicht suchst Du auch einfach mal einen anderen Urologen auf. Ich weiß zwar aus eigener Erfahrung, dass Fachärzte gerade im ländlichen Raum immer recht wenig verbreitet sind, man gegebenenfalls einen weiteren Weg auf sich nehmen muss, aber manchmal lohnt sich der weiteste Weg. Ich würde daher auch einfach mal überlegen, ob es nicht einen anderen Urologen in der Umgebung gibt. Das wäre mir persönlich die Gesundheit einfach Wert beziehungsweise ist es bei mir eben sogar, da ich schon mehr als einen Facharzt gewechselt habe, mit dem ich auch zufriedener bin.
Es ist schon der zweite Urologe bei dem ich nun bin. Der Erste bei dem ich war, hat gar keine Untersuchungen gemacht und wollte mich gleich einfach mal operieren. Ich habe diese Operation schon mal machen lassen bzw. meine Eltern, weil ich damals noch zu jung war, um selbst zu entscheiden. Und wir haben dies hinterher bereut. Daher wollte ich eine zweite Meinung haben und bin bei diesem Urologen gelandet. Er ist super nett und erklärt auch gut, was dann auch der Grund dafür war, dass ich dort geblieben bin.
Aber du hast schon recht, dass ich diese Arzthelferin einfach ignorieren sollte und an meine Gesundheit denken sollte. Ich werde auch auf jeden Fall wieder dorthin gehen, wenn die Beschwerden nicht besser werden. Ich habe schon am eigenen Leib erfahren, wie übel so etwas werden kann und wie schmerzhaft.
Also ich würde da nicht ewig selbst rumprobieren, was eine Linderung bringt. Vor allem weil eben von der Harnröhre auch schnell die Nieren erreicht werden können. Und ein Urologe hat ja doch ganz andere Möglichkeiten zur Ursachenfindung, als ein Hausarzt. Daher wären mir Fahrzeiten und eine unfreundliche Sprechstundenhilfe komplett egal.
Auf jeden Fall zum Arzt gehen, vor allen Dingen, wenn Blut im Urin ist. Es stimmt schon, dass man lieber einmal zu viel als einmal zu wenig gehen soll. Wenn man mit Unverständnis behandelt wird, sollte man den Arzt wechseln. Bei einer Blasenentzündung hilft es, extrem viel zu trinken.
Eigentlich ist es völlig egal, ob es Wasser oder Blasentee ist. Und den Unterleib warmhalten. Also nicht bauchfrei und Hosen unter den Hüften. Eine Blasenentzündung kann sehr hartnäckig sein. Vor allen Dingen die sogenannten Flitterwochenblasenentzündungen sind lästig.
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