Achtung Thromboserisiko!
Passagiere von langen Busfahrten gehen ein erhöhtes Thromboserisiko ein. Dies gilt vor allem für Senioren und für Personen mit Krampfader. Denn bei langem Sitzen „versackt“ das Blut in den Beinvenen. Deswegen: Bei jeder Pause den Bus verlassen und ein paar Schritte gehen, sich bewegen. Zwar fällt das vor allem Senioren schwer, für die die steile Bustreppe nicht gerade leicht zu bezwingen ist, trotzdem sollte man nicht darauf verzichten. Informationen gibt es u.a. bei der Deutschen Venen-Liga: 0800/ 444 33 35 (kostenlos)
Es empfiehlt sich auch, vor langen Bus- oder Flugreisen eine Aspirin zu nehmen, da der Wirkstoff das Blut verdünnt und somit die Thrombosegefahr geringer ist.
Aspirin hilft beim Thromboserisiko im Verhältnis gesehen überhaupt nicht. Die Wirkung ist zu gering um jemanden aus einer Risikogruppe effektiv zu schützen. Wer Angst vor Thrombosen hat, sollte einfach eine Spritze nehmen oder Stützstrümpfe tragen.
Ich selbst habe vor einer längeren Flugreise schon eine Thrombosespritze genutzt. Anfangs hatte ich Angst mir selbst eine Spritze zu geben, aber wenn man es einmal gemacht hat, geht es ganz automatisch. Es ist wirklich nicht so schlimm wie man denkt und man kann sich mit einem Pieks und ein bisschen Brennen jede Menge gesundheitlichen Ärger.
Den Tipp mit dem Aspirin, das vorbeugend bei langen Bus- oder Flugreisen genommen werden soll, hört man immer wieder, auch von Ärzten. Leider ist es trotzdem falsch, weil es einfach keine Wirkung dabei hat. Was bei langen Busreisen wichtig ist, ist wirklich, dass man jede Pause nutzt, um sich zu bewegen und den Blutkreislauf wieder in Schwung zu bringen. Sonst kann man sich beim Arzt auch eine Heparinspritze verordnen lassen, die man sich vor dem Antritt der Tour dann spritzen kann. Diese gibt es im Doppelpack für die Hin- und Rückfahrt.
Von der Krankenkasse werden diese Spritzen in der Regel nicht übernommen, weil die Reise ja nicht zwingend notwendig ist. Auch Stütz- oder Kompressionsstrümpfe können helfen, damit das Blut leichter wieder aus den Füßen nach oben fließen kann. Aber wichtig ist wirklich die Bewegung. Man kann auch schon im Sitzen einiges machen, dass man z.B. mit den Füßen mal eine Zeit lang auf und ab wippt. Solche Übungen werden auf längeren Flugreisen auch immer wieder gezeigt, damit es nicht zu einer Thrombose kommt.
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