Wechseljahre und Hormonersatztherapie

vom 13.12.2007, 20:03 Uhr

Die Hormonersatztherapie gegen Beschwerden in den Wechseljahren ist ja recht umstritten und viele raten davon einhellig ab. Doch inwiefern stimmt das eigentlich? Ist generell nicht zu einer Hormonersatztherapie bei Wechseljahresbeschwerden zu raten?

Eins vorweg – pauschal lässt sich das nicht sagen sondern es ist Fallabhängig und bei jeder Patientin anders. Synthetische Hormone sollten auf keinen Fall eingenommen werden, wenn dies nicht wirklich notwendig ist oder ob hier Phytoöstrogenen schon ausreicht. Künstliche Hormone haben, laut Studien, den Nachteil, dass sie sowohl das Schlaganfall als auch das Brustkrebsrisiko deutlich erhöhen – was ausreichen sollte um nur bei wirklich starken Beschwerden aus diese Art der Behandlung mit Hormonen zurückzugreifen

Wenn der Frauenarzt eine Hormonersatztherapie ab segnen sollte, sollte man darauf achten, die Dosierungen niedrig zu halten, denn viel hilft nicht viel, und die Durchführung der Therapie mittels engmaschiger Kontrollen stetig neu zu überprüfen. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe empfiehlt zudem, dass Östrogene allein nur dann von Frauen eingenommen werden sollten, wenn die Frauen nicht mehr über eine Gebärmutter verfügen, sonst sollte im Abstand von mindestens 10 Tagen auch die Einnahme von Gestagenen berücksichtigt werden.

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» Subbotnik » Beiträge: 9308 » Talkpoints: -7,05 » Auszeichnung für 9000 Beiträge



Ich sitze hier, les mir nun zum 2. Mal das Geschriebene durch und frage mich, ob du einen Kommentar, oder eine Antwort erwartest. Wenn ja, worauf? Im ersten Block stellst du eine Frage und im Rest des Geschriebenen gibst du dir selbst die Antworten darauf.

Geht es dir darum zu erfahren, wer schon Erfahrungen mit Hormonersatztherapien gemacht hat und von eventuellen Nebenwirkungen berichten kann, oder möchtest du wissen, bei welchen Wechseljahrbeschwerden sich jemand für diese Therapie entschieden hat? Alle Anderen in frage kommenden Fragen sind bereits durch dich selbst beantwortet.

Da ich selbst mitten in einer Hormonersatztherapie bin, könnte ich nur schreiben, das mir dadurch enorm viel Lebensqualität zurück gegeben wurde. Das der Hormonersatztherapie ausführliche Gespräche mit dem Frauenarzt oder Frauenärztin vorausgehen müssen ist selbstverständlich. Das Für und Wider sollte eindeutig und abschließend geklärt sein. Auch das ausführlich über die Nebenwirkungen gesprochen wird, ist wohl bei jedem Patient/Arzt Gespräch eine Grundvoraussetzung.

» Happeningwithyou » Beiträge: 20 » Talkpoints: 11,76 »


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