Wirkt sich die Durchblutung auf die Blase aus?
Mir hat heute eine Bekannte gesagt, dass sie lange und oft Blasenentzündungen hatte. Sie hätte dann vom Arzt den Tipp bekommen, doch abends öfter mal ein Fußbad zu machen. Es würden auch 10 Minuten schon ausreichen. Danach einfach dicke Socken anziehen.
Dies soll die Durchblutung anregen und gerade wenn man häufig kalte Füße hat, würde das schon helfen. Durch kalte Füße würden auch Blasenentzündungen begünstigt werden. Die Bekannte meinte auch, dass sie seitdem sie die Bäder macht, keine Entzündung mehr hatte.
Kann ein Fußbad wirklich vorbeugend gegen eine Blasenentzündung helfen? Hat die Durchblutung wirklich etwas damit zu tun? Habt ihr da schon Erfahrungen gemacht?
Richtig wissenschaftlich kann ich das jetzt nicht begründen. Aber ich kenne das von Kindertagen an nicht anders, dass meine Mutter mir immer gepredigt hat, dass ich meine Füße warm halten soll und mich in der kalten Jahreszeit nicht auf kalte Oberflächen setzen soll und den Unterleib warm halten soll, damit man keine Blasenentzündung riskiert. Es ist wohl eine überlieferte Binsenweisheit, die sich bewährt hat.
Ich kann mir höchstens vorstellen, dass bei einer durch Kälte gedrosselten Durchblutung auch weniger Blut durch die Nieren strömt, daher weniger Urin produziert wird, die Blase weniger durchgespült wird und sich Keime daher länger in der Blase halten können und besser ihre schädliche Wirkung entfalten können. Denn gerade, wenn man eine entzündete Blase hat, ist ja eines der Hausmittel dagegen, dass man spezielle Kräutertees trinkt und so neben der Kräuterwirkung die reine Flüssigkeitsmenge schon möglichst viele Erreger aus der Blase schwemmt. Und manchmal hat man ja auch Glück, dass das als Maßnahme noch ausreicht und man nicht in jedem Fall ein Antibiotikum benötigt.
Wie die Funktionszusammenhänge allerdings tatsächlich sind, das würde ich als Betroffene einfach meinen Hausarzt oder Urologen fragen. Und letztlich ist dies ja auch nur ein möglicher Faktor für Blasenentzündungen. Viele Frauen haben ja zum Beispiel gerne mal eine Blasenentzündung nach dem Schwimmbad Besuch oder nach Kontakten mit Männern. Wenn die Ursachen eben bei einer Person eher dort zu suchen sind, werden die Fußbäder vermutlich nicht die Wirkung haben, wie bei der Person aus diesem oben genannten Beispiel.
Meine Mama hat mir das auch immer gepredigt, dass ich meinen Unterleib und die Füße immer warm halten soll. Begründet hat sie das immer damit, dass in den Fußsohlen eben die Nerven zusammenlaufen würden und wenn die Füße kalt wären, dann würde das die Blase negativ beeinflussen und man würde schneller krank werden. Ob das stimmt weiß ich gar nicht, sie ist schließlich keine Wissenschaftlerin oder Ärztin.
Ich habe mal von der Theorie der
Fußreflexzonen gehört, wonach man durch Druck an bestimmten Punkten oder einer Massage die Organe angeblich positiv beeinflussen soll. Vielleicht würde das warme Fußbad ja genau diese Punkte stimulieren, sodass es der Blase besser geht? Soweit ich weiß, sind die Fußreflexzonen nie wissenschaftlich nachgewiesen worden, sodass durchaus an ihrer Existenz gezweifelt werden darf. Ich würde es aber einfach ausprobieren mit dem Fußbad und wenn durch so ein simples Hausmittel man weniger Beschwerden hat und auch nicht unnötig oft Antitbiotika schlucken muss, ist das doch gut. Es ist doch egal, warum etwas funktioniert und hilft, hauptsache es funktioniert.
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