Wie viel hält Deutschland noch aus?

vom 17.07.2015, 10:40 Uhr

Ich habe gestern hier einen interessanten Artikel gelesen über die Aufnahme von Asylanten. Es ist jetzt schon kein Platz mehr für sie bei uns in Deutschland und trotzdem werden immer mehr aufgenommen. Unser einer muss jeden Tag arbeiten gehen und die werden sogar in komplett neue Wohnungen oder Hotels untergebracht.

Auch auf Facebook habe ich gesehen, dass viele meiner Freunde öfters mal ihren Unmut darüber äußern und verschiedene Bilder oder Artikel posten. Mir selbst reißt langsam auch der Geduldsfaden. Hinzu kommt jetzt auch noch das neue Rettungspaket für Griechenland was wir wieder bezahlen sollen.

Wie seht ihr das Ganze? Geht euch das langsam auch zu weit oder findet ihr das so in Ordnung?

» elli.fant06 » Beiträge: 1005 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Was ist denn mit dir falsch gelaufen? Für mich sind das rechte Parolen, die da gerade auch bei Facebook gestreut werden zu dem Thema. Beispielsweise gab es da mal den Spruch, dass deutsche Kinder nichts zu essen haben, aber die Asylanten.

Asylanten sind oftmals eben nicht in neuen Hotels und schönen Unterkünften untergebracht, sondern in Blocks, in die doch kaum noch einer ziehen will. Wir haben genug Wohnungen, wer gegenteiliges behauptet, der scheint sich nicht richtig umzusehen. Es gibt überall freie Wohnungen, das kannst du ja auch im Internet sehen oder gibt es für deine Stadt keine Wohnungsanzeigen?

Ich bin ehrlich gesagt nur genervt, wenn ich solche weltfremden Meinungen lese. Wir kennen uns nicht und sicherlich bist du nun auch nicht Rechts, aber man muss eben auch mal sehen, wer da kommt. Das sind ja keine reichen Menschen, die überall hingehen können, sondern wirklich Menschen, die Hilfe brauchen und Deutschland geht es wirtschaftlich gut. Wir haben genug Geld.

Zum Thema Griechenland. Griechenland gehört zu EU, einer Gemeinschaft und deswegen muss man ihnen auch helfen. Sicherlich sind das keine kleinen Summen, aber deswegen muss nun auch das System dort umgestellt werden und die Leute müssen sparen. Willst du das die Leute dort verhungern? Die haben nicht mal eine Ersatzwährung, weil man diese lange hätte vorbereiten müssen.

Ich finde, dass ein Land, dem es wirtschaftlich gut geht und was gut da steht auch für Menschen einstehen kann, denen es nicht so gut geht. Wir spenden für jeden Scheiß, aber wenn wir wirklich mal helfen können, dann wollen wir es nicht mehr machen, weil wir uns von rechten Menschen Schwachsinn einreden lassen?

Wir haben eine Verantwortung, finde ich. Es sterben genug Menschen, weil sie aus dem Elend heraus wollen, da muss man sie nicht noch zurückschicken. Jeder Mensch hat ein gutes Leben verdient und jammern ist leicht, wenn man immer durch den Staat abgesichert ist und auch für Geld den Po wund sitzen kann.

Benutzeravatar

» Ramones » Beiträge: 36702 » Talkpoints: 64,08 » Auszeichnung für 36000 Beiträge


Das hat überhaupt gar nichts mit rechten Parolen zu tun und ich weiß auch gar nicht wie du dazu kommst sowas zu behaupten.

Es gibt genug Deutsche die auch nichts zu essen haben und die ärmer sind und Hilfe und Unterstützung brauchen. Selbst Rentner, Menschen die 45 Jahre lang geackert haben kriegen so wenige Rente, dass sie teilweise noch mit Hartz IV aufstocken müssen. Aber Hauptsache man nimmt Asylanten auf anstatt mal dem eigenen Volk was Gutes zu tun und z.B. diesen besagten Rentner zu helfen.

Freie Wohnungen gibt es, das stimmt. Ich habe ja schon mal gesagt, dass ich Immobilienkauffrau also kenne ich mich damit aus. Aber dass teilweise die Wohnungen leer gemacht werden und die eigene Bevölkerung Platz machen muss für die Asylanten das geht ja mal gar nicht. Zumal die das auch noch alles vom Staat bezahlt bekommen was auch wieder wir tragen dürfen wo wir wieder bei den Rentnern wären.

Deutschland hat genug Geld? Warum gibt es dann genug Deutsche die kaum über die Runden kommen.

In Griechenland wird Merkel teilweise in Zeitungen dargestellt wie der Teufel, wie Hitler. Und Menschen die uns so sehen sollen wir auch noch helfen? Erstmal im eigenen Land alles Leid und Elend beseitigen und dann kann man den anderen helfen.

» elli.fant06 » Beiträge: 1005 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Also Hartz-IV ist doch genau dafür da, um der eigenen Bevölkerung zu helfen. Das ist mehr als genug Unterstützung, um ein Dach über den Kopf zu haben und sich mit ausreichend Essen zu versorgen. Natürlich gibt es Leute, die trotzdem hungern, aber das liegt daran, dass sie die falschen Prioritäten setzen. Da geht oftmals das Auto, der Fernseher, die Zigaretten oder der Alkohol vor den Grundbedürfnissen. Solche Leute landen dann bei der Tafel, aber das ist nicht Schuld des Staates und schon gar nicht der Asylanten.

Ich jedenfalls finanziere mit meinen Steuergeldern lieber einen Flüchtling, der im Heimatland den Tod fürchten muss, als dass ich die Sucht eines deutschen Hartz-IV-Empfängers bezahlen möchte. Vielleicht bin ich da zu wenig patriotisch eingestellt, aber mir geht das Schicksal eines Fremden genauso nahe egal ob er aus Deutschland stammt oder nicht.

Und ganz ehrlich: Ich traue einem durchschnittlichen Flüchtling eher zu, dass er langfristig einen positiven Beitrag zu unserer Wirtschaft liefert. Immerhin hat man ja auch schon festgestellt, dass ehemalige Asylanten viel häufiger Unternehmen gründen. Und das trotz all der Barrieren, die einen solchen Schritt eher schwerer machen. Allein aus dieser Sicht profitieren auch die Hartz-IV-Empfänger und Rentner, weil die Einwanderer die zukünftigen Beitragszahler in einer schrumpfenden Gesellschaft sind.

Das Thema Griechenland ist auf dieser Stammtisch-Ebene auch ganz schwer zu vermitteln. Deutschland hat nämlich erst einmal von der Situation massiv profitiert. Der schwache Euro hilft unserer Wirtschaft enorm. Was andernfalls passiert, sieht man an der Schweiz. Die kämpfen nämlich mit einer Rezession, weil ihre Währung zu stark ist.

Außerdem sind deutsche Staatsanleihen als extrem sichere Anlagen sehr günstig. Teilweise haben Staatsanleihen negative Renditen, das heißt der Staat bekommt noch Geld dafür, dass er sich Geld leiht. Dadurch spart Deutschland noch einmal Millionen von Euro.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass Deutschland noch viel mehr aushält oder besser gesagt aus der aktuellen Situation sogar gestärkt hervorgeht. Dass nicht alle davon profitieren, ist ein anderes Thema, was man aber im Einzelfall betrachten müsste.

» Weasel_ » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »



Alleine die Überschrift sagt doch schon alles. Deutschland hat übrigens alleine für die HRE-Pleite über 100 Milliarden Euro spendiert und niemanden juckt es. Deren Manager wollten sogar noch Millionenboni dafür kassieren. Wie viel Geld wurde in den letzten Jahren für irgendwelche halbfertigen Drohnen, Schützenpanzer, Gewehre usw. hinaus geworfen? Dafür sind die Milliarden auf einmal da.

Aber dann wenn es um 10 Euro für ein Kind aus einer Hartz-IV-Familie geht, dann ist auf einmal eine Riesenbürokratie notwendig. Wegen der rausgeworfenen Milliarden für irgendwelche Rüstungsflops wird niemand zur Rechenschaft gezogen und deshalb geht Deutschland anscheinend auch nicht unter, aber wehe ein paar Asylbewerber flüchten vor Krieg und Elend! Dann wird der dumme deutsche Michel so richtig nervös.

Mit "unserem" Geld retten wir in Wahrheit doch nicht die Griechen, sondern die üppigen Boni reicher Banker und wer über Steuerverschwendung klagt, soll dann eben auch mal dafür sorgen, dass die ganzen Rüstungsflops auch denjenigen in Rechnung gestellt werden, die sie verursacht haben. Alles andere ist reine Polemik und bringt den normalen Deutschen nicht mehr Geld.

» Juri1877 » Beiträge: 5334 » Talkpoints: 27,88 » Auszeichnung für 5000 Beiträge


Deutschland hat übrigens alleine für die HRE-Pleite über 100 Milliarden Euro spendiert und niemanden juckt es.

Es juckt niemanden, weil es nicht stimmt. Es gab zwar Garantien in dieser Höhe, die bei einer Pleite nicht mehr zurück geflossen wären, aber es kam nicht zu dazu. Die Bank wurde verstaatlicht. Demnächst wird wohl ein Teil der HRE auch wieder an die Börse gebracht. Der Staat kann durch den Börsengang mit diesen Teilen sogar einen Gewinn machen.

Auch wenn bei der Verstaatlichung auch Kosten entstanden sind, kann man sicher sein, dass der Schaden durch eine Insolvenz der HRE deutlich größer gewesen wäre. Immerhin kann man heute sagen, dass Deutschland sehr stark aus der Finanzkrise heraus gekommen ist. Und das ist ganz sicher kein Nachteil für den Steuerzahler.

Wie viel Geld wurde in den letzten Jahren für irgendwelche halbfertigen Drohnen, Schützenpanzer, Gewehre usw. hinaus geworfen? Dafür sind die Milliarden auf einmal da.

Auch wenn man das Geld sicherlich besser hätte verwenden können, muss man doch wenigstens anerkennen, dass mit dem Geld größtenteils deutsche Arbeitsplätze finanziert wurden. Das Geld ist fast direkt in die Wirtschaft hinein geflossen. Es verschwindet nicht in einem schwarzen Loch, wie es bei solchen Stammtischdebatten immer wieder angenommen wird.

Davon abgesehen wird seitens der Medien bei solchen Themen sehr viel Meinungsmache betrieben. Ein technisches Entwicklungsprojekt kann nun einmal auch schief gehen, vor allem wenn man von Anfang an mit zu wenig Geld kalkuliert. Über erfolgreiche Projekte redet man auf der anderen Seite nicht gerne. Und eine Waffe, die über 10 Jahre lang sehr gute Dienste geleistet hat, soll nun plötzlich ein absoluter Flop sein? Wer soll das denn bitte ernsthaft glauben?

Mit "unserem" Geld retten wir in Wahrheit doch nicht die Griechen, sondern die üppigen Boni reicher Banker und wer über Steuerverschwendung klagt, soll dann eben auch mal dafür sorgen, dass die ganzen Rüstungsflops auch denjenigen in Rechnung gestellt werden, die sie verursacht haben.

Also das ist ja wohl Polemik in seiner reinsten Form. Mit deutschen Steuergeldern werden keine griechischen Schulden bezahlt. Mit deutschen Steuergeldern werden keine Boni von Bankern bezahlt.

Was wir stattdessen im Moment sehen, ist ein Exportüberschuss von über 200 Milliarden Euro pro Jahr. Das ist eine Menge Geld, das tatsächlich von außen nach Deutschland fließt. Geld, das auch wegen der Griechenlandkrise fließt, weil der Euro so niedrig ist und unsere Produkte auf dem Weltmarkt sehr günstig sind. Es fließt auch nur deshalb, weil man das Bankensystem stabilisiert hat. Das ist Geld, das zum großen Teil direkt deutsche Arbeitsplätze und den Staatshaushalt finanziert und damit sehr direkt der gesamten Bevölkerung zu Gute kommt.

Das bisschen Geld für Griechenland und die HRE, welches ja noch nicht einmal sicher weg ist, ist dagegen Peanuts.

» Weasel_ » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »


Ob nun Deutschland von irgendwas profitiert oder nicht, ob die Bankenkrise in Wahrheit die Wirtschaft angekurbelt hat oder was auch immer - das kann man ja ohnehin nicht prüfen, das sind halt solche Meinungsäußerungen, wo auch jeder eine andere Ansicht hat.

Man schaut ja auch nicht auf das Große und Ganze, was man ohnehin nicht richtig verstehen kann, sondern auf die eigene Lebenswirklichkeit. Geht es von uns irgendwem besser seit der Banken- oder Griechenlandkrise? Also mir nicht. Verdiene ich dadurch mehr oder hatte ich irgendeinen Vorteil davon? Nein. Irgendwelche abstrakten Wirtschaftszahlen haben keine Auswirkungen auf mein Leben.

» Zitronengras » Beiträge: 8548 » Talkpoints: 30,04 » Auszeichnung für 8000 Beiträge



Dass Deutschland sehr stark aus der Wirtschaftskrise heraus gekommen ist, ist keine Meinung, sondern eine Tatsache, die man anhand vieler Statistiken nachvollziehen kann. Natürlich könnte man sich Szenarien ausdenken, bei denen Deutschland noch besser da stehen könnte. Aber das ist dann reine Spekulation.

Ja, nicht jeder begreift das "Große und Ganze". Das ist immer das Schwierige an solchen Diskussionen. Viele Menschen wollen nur ihre eigene Situation sehen. Für diejenigen mögen es abstrakte Wirtschaftszahlen sein, für andere ist das aber ein Spiegelbild der Realität. Sie haben also sehr wohl eine Auswirkung auf das Leben der Menschen.

Natürlich spürt nicht jeder die Auswirkungen und die meisten Menschen werden sie nicht wahr nehmen, weil man ja Annehmlichkeiten und Luxus sehr schnell zur Gewohnheit macht. Davon abgesehen wird die Beinahe-Pleite der HRE und die Rüstungsausgaben in Deutschland genauso wenig spürbar für die Menschen sein. Aber darüber regt man sich gerne auf, weil man ganz naiv das ausgegebene Geld gegen sein eigenes Einkommen rechnet.

Das macht die Diskussion aber unheimlich schwierig. Ein Hartz-IV-Empfänger mag 10 Euro mehr in die Tasche sehr wohl wahrnehmen, und daher ist es für ihn schwer zu begreifen, dass es besser ist, wenn man mit dem Geld Arbeitsplätze schafft. Insbesondere dann, wenn er selbst keinen solchen Arbeitsplatz bekommt. Aber im Blick aufs große Ganze ist das eben die bessere Wahl, weil es nachhaltiger ist und langfristig auch die Möglichkeit sichert, überhaupt das Sozialsystem aufrecht zu erhalten. Geld ist nämlich nichts wert ohne Wertschöpfung. Irgendjemand muss ja schließlich den Gegenwert des Geldes herstellen.

» Weasel_ » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »


elli.fant06 hat geschrieben:Es ist jetzt schon kein Platz mehr für sie bei uns in Deutschland und trotzdem werden immer mehr aufgenommen.

Und wie schaffen es dann Länder wie die Türkei über 1 Millionen Flüchtlinge aufzunehmen, wenn wir als eines der hochentwickelsten Ländern an wenigen hunderttausend scheitern? Und wie soll kein Platz da sein? Es gibt weltweit mehr als 50 Länder mit einer höheren Bevölkerungsdichte und vielerorts wird hier ja auch massiv Wohnraum zurückgebaut. Da scheint doch dann irgendwas an deiner Aussage nicht zu stimmen.

Vielmehr haben wir ein verkorkstes Asylverfahren. Statt hier rumzujammern, dass wir keine Flüchtlinge mehr bezahlen können, sollten wir mal darüber herumjammern, warum wir zu blöd sind, sie für unser Land arbeiten zu lassen. Da strömt doch eine völlig heterogene Gruppe in unser Land. Da findet man doch genug potentielle Arbeitnehmer, egal wofür vom Spargelstechen bis zum Akademiker ist da alles dabei. Und wenn dann auch ein paar dabei sind, die keinen Bock zu arbeiten haben, dann hat man halt Pech und finanziert diese über die Steuereinnahmen der anderen. Man sollte diesen Leuten einfach zügig die Chance geben hier ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Oftmals scheitert es ja gar nicht mal am Willen hier arbeiten zu wollen, sondern an der überforderten Bürokratie eine Arbeitserlaubnis auszustellen.

Es gibt ja auch genug Studien, die belegen, dass die Einwanderer mehr Geld ins Land spülen, als durch angebliches Sozialschmarotzertum ausgeben wird. Solche Flüchtlingsströme sollte man da viel mehr als Chance sehen unsere Gesellschaft zu verjüngen und auch neue Anreize von außen in unsere Kultur zu bringen.

Vielleicht sollte man sich auch einfach mal hinterfragen, ob es wirklich wichtiger ist, dass man sich in Deutschland auf Staatskosten ohne großes eigenes Zutun allein eine 40-Quadratmeterwohnung gönnen kann, während anderswo auf der Welt Menschen verhungern oder ob man da vielleicht falsche Vorstellungen von Menschenwürde hat.

» Klehmchen » Beiträge: 3966 » Talkpoints: 392,71 » Auszeichnung für 3000 Beiträge


Klehmchen hat geschrieben:Vielleicht sollte man sich auch einfach mal hinterfragen, ob es wirklich wichtiger ist, dass man sich in Deutschland auf Staatskosten ohne großes eigenes Zutun allein eine 40-Quadratmeterwohnung gönnen kann, während anderswo auf der Welt Menschen verhungern oder ob man da vielleicht falsche Vorstellungen von Menschenwürde hat.

Dieser zynische Quatsch ist auch auch nicht besser als das Rassistengeschwalle, das man sich hier anhören muss. Was soll denn so ein saublödes Geschwätz über die Ärmeren in unserer Gesellschaft? Sollen hier etwa auch die Leute wie in der Dritten Welt verhungern? Oder verhungert irgendjemand in der Dritten Welt nicht, wenn dies gemacht werden würde?

Hier hat man die Sozialhilfe gekürzt und die Steuern für die Spitzenverdiener gesenkt; die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander; Milliarden werden für Rüstungsflops oder marode Banken in den Sand gesetzt und Schuld daran sind die Bezieher von Hartz IV oder was? Hierin kann ich keinerlei Logik erkennen, aber ich wettere auch nicht den ganzen Tag Tag gegen die ärmeren unserer Gesellschaft.

Weiter ober wurde das Thema HRE auch sehr stark schön geredet. Bei der HRE wurden nochmals 200 Milliarden in eine Bad Bank ausgelagert und die können wohl zum großen Teil zusätzlich zu den bisher entstandenen 100 Milliarden Euro Verlust. Ob dieser vermeintliche Börsengang nun wirklich diese 300 Milliarden Euro einspielt, wage ich zu bezweifeln und für den Rest steht der deutsche Steuerzahler doch liebend gerne gerade.

Da muss man sich natürlich fragen fragen, ob man bei den Leuten, die eh schon am Existenzminimum leben, nicht noch mehr kürzen kann. Es ist sicher menschenwürdiger, wenn auch bei uns die Ärmeren verhungern dürfen, damit die Reichen immer reicher werden. Jedenfalls habe ich Klehmchen so verstanden.

» Juri1877 » Beiträge: 5334 » Talkpoints: 27,88 » Auszeichnung für 5000 Beiträge


Zurück zu Politik & Gesetz

Ähnliche Themen

Weitere interessante Themen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

^