Wie beugt ihr einer Winterdepression am besten vor?
Die meisten von uns kennen das Gefühl, dass sie, wenn es kälter wird und die Tage langsam kürzer werden, die Sonne nicht mehr so lange scheint und alles düster ist, sich ein ungutes Gefühl im Gemüt breit macht. Man schläft lange, kommt morgens kaum aus dem Bett und kommt auch unter Tags nicht richtig in die Gänge.
Die Sonne fehlt einem, denn sie enthält wichtige Endorphine, die Glückshormone, die für unser Wohlbefinden ausschlaggebend sind. Nun besteht aber nicht immer die Möglichkeit, vor allem für die arbeitende Bevölkerung, die Sonne komplett auszuschöpfen. Deshalb greifen ja viele Menschen zu anderen Mitteln, wie zum Beispiel für einen Besuch im Solarium.
Ob das aber dasselbe bewirkt, wie die Sonne selber, ist für mich nun nicht ganz klar. Es heißt ja auch, dass häufiges Sonnenbaden und auch der Solarium-Besuch, auf die Dauer für die Haut ungesund ist und diese schädigt. Es gibt, so viel ich weiß, auch Medikamente, die dieses Vitamin D, welches durch die Sonne im Körper produziert wird, enthalten und dann in dieser Zeit eingenommen werden können.
Was macht ihr gegen die voraussichtlich bald kommende Winterdepression? Schaut ihr im Winter bewusst besser auf eure Ernährung und auf ausreichend Stunden in der Sonne und im Tageslicht? Nehmt ihr gar Medikamente oder Zusatz-Vitamine? Oder habt ihr am Ende überhaupt kein Problem, wenn der Winter kommt? Gehört ihr zu denen, die nicht verstehen können, warum andere Menschen im Winter so antriebslos sind.
Die beiden Besten Methoden um einer Winterdepression vorzubeugen sind meiner Meinung nach Bewegung und möglichst viel Tageslicht. Ich versuche immer, sobald es kälter und länger dunkel draußen wird, mich mehr draußen zu bewegen und aktivwer zu sein als sonst. Eine Sportskanone bin ich persönlich jetzt nicht und ich hätte auch nicht die Zeit dazu, wenn ich ehrlich bin, aber ich mache das dann so, dass ich auch mal eine Bushaltestelle früher oder später ein- oder aussteige, damit ich etwas mehr Bewegung in den Alltag bekomme.
In Bezug auf die Ernährung ändere ich persönlich gar nichts, ich esse das worauf ich Lust habe und versuche eben möglichst gesund zu essen und koche mit viel frischem Gemüse. Es ist auch nicht so, dass ich im Winter mehr Appetit auf Süßes hätte als im Sommer, da gibt es bei mir keinerlei Unterschiede.
Am besten wäre es, wenn man versucht um die Mittagszeit, wenn es noch einigermaßen hell ist, etwas spazieren zu gehen, da nimmt die Haut am Besten Vitamin D auf, auch wenn es nicht besonders viel ist. In besonders extremen Fällen kann wohl nur ein Vitamin D Präparat helfen.
Ich finde auch, Bewegung an der frischen Lust ist die beste Methode. Wenn man einmal am Tag ein bisschen powert, dann stellt sich abends auch ein anderes Gefühl von Müdigkeit ein. Und die Stimmung wird auch besser dadurch.
Ich gehe mittlerweile auch bei Dunkelheit noch raus. Ein abendlicher Spaziergang durch die weihnachtliche Stadt hat was für sich. Es ist zwar mit Überwindung verbunden, sich gerade auch nochmal abends aufzuraffen, weil man bei der frühen Dunkelheit immer denkt, man müsse dann auch schnell zu Hause sein, aber es hilft und es macht gute Laune.
Wenn ich ab nachmittags zu oft drin bleibe, dann kann ich abends, wenn es schon ein paar Stunden dunkel war, oft nicht mehr einschlafen vor lauter Dunkelheit, und da habt sich bei mir die Müdigkeit nach einem Spaziergang an der frischen Lust als sehr hilfreich erwiesen. Das hellt auch Stimmung auf.
Und so lange geht das ja mit der Dunkelheit auch nicht. Mitte bis Ende Januar werden die Tage schon langsam wieder länger, und wenn man in den paar Wochen gezielt und mit ein bisschen Disziplin gegen die Winterdepression angeht, dann kommt man gut über die dunkle Jahreszeit.
Ich würde ja eine Änderung der Einstellung empfehlen. Wenn ich auf eine "voraussichtlich bald kommende Winterdepression" warte dann ist es fast logisch, dass die sich irgendwann auch einstellen wird.
Ich bin im Winter höchstens etwas deprimiert, wenn sich kein richtiger Winter einstellen will, wenn es nicht schneit und für die Jahreszeit zu warm bleibt. Ansonsten genieße ich den Winter aber sehr, ich bin gerne draußen, ich treibe Wintersport und ich liebe den Anblick von kahlen oder verschneiten Landschaften.
Der Winter ist definitiv meine liebste Jahreszeit, aber ich habe deshalb keine Sommerdepression sondern versuche auch in dieser Jahreszeit das schöne zu sehen. Viele Leute mit Winterdepression scheinen genau damit Probleme zu haben, sie können nicht sehen, dass jede Jahreszeit ihre schönen Seiten hat und werden im Winter zu Stubenhockern, weil sie die Kälte nicht mehr gewohnt sind.
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