Werden zu wenige Krebsvorsorgen für junge Menschen gezahlt?

vom 25.08.2019, 22:49 Uhr

Ungewollt aufgrund von Schmerzen im Hals/Kiefer-Bereich habe ich dieses Jahr etliche Untersuchungen hinter mir. Von etlichen Bluttests, HNO-Ärzten bis zum MRT und einer Speiseröhren- sowie Magenspiegelung ist einiges dabei gewesen. Ohne wirklich auffällige Befunde.

Natürlich habe ich in der Zeit auch mit Ärzten Gespräche geführt und auch Ängste mitgeteilt. Man wird ja wahnsinnig, wenn man Symptome online sucht und was dabei herauskam. Ich war schockiert. Auch dieser Artikel kann einem schon etwas in Sorge bereiten, wenn man vor allem auf die Kostenübernahme ab gewissen Altersklassen achtet, die von Krankenkassen herausgegeben werden.

Da kommen wir direkt zum Punkt. Ob Brustkrebsvorsorge, Darmkrebsvorsorge und viele weitere Vorsorgemaßnahmen. Einige musste ich die letzten Jahre dick aus der eigenen Tasche zahlen und andere natürlich auch. Für viele komme ich alterstechnisch ab 45 usw. eben nicht infrage und das ärgert mich.

Vor allem, wenn meine Arzthelferin mir erzählte, dass auch sie nicht für die Vorsorge finanziell infrage kam, aber dann auch einige Jahre vorher genau diesen Krebs bekam. Deswegen ist sie der Meinung, dass einmal jährlich alle Krebsvorsorgen kostenfrei sein sollten.

Ich denke auch, dass Krebs kein Alter kennt - wir sehen es immer wieder. Deswegen frage ich mich, ob man nicht wirklich für junge Menschen die Vorsorgen zahlen sollte, weil dies doch auch günstiger im Gesamtbild für die Krankenkassen sein muss, als eine komplette Krebs-Therapie.

Doch wie seht Ihr das? Werden zu wenige Krebsvorsorgen wirklich übernommen und führt dies dazu, dass zu wenige junge Menschen dann die Vorsorgen selbst bezahlen? Gerade auch Hartz IV Empfänger? Was denkt Ihr darüber?

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» Kätzchen14 » Beiträge: 4874 » Talkpoints: 49,60 » Auszeichnung für 4000 Beiträge



Nichts gegen Vorsorgeuntersuchungen, ich mache auch alles mit, was da so angeboten wird, aber die Realität sieht doch so aus, dass man damit eher eine Pseudosicherheit vermittelt bekommt. Ich kenne mehrere Geschichten nach dem Motto "bei der letzten Untersuchung war doch noch alles gut".

Mehr Sinn würde es machen wenn man Patienten besser aufklären würde. Diese Broschüre, die erklärt, wie man die Brüste richtig abtastet und auf was für Veränderungen man achten muss, die es beim Frauenarzt gibt, finde ich zum Beispiel nicht schlecht. Mein Dermatologe hat mir beim Hautkrebsscreening auch mal erklärt auf was er genau achtet. Und wenn man selber irgendwelche Veränderungen an sich feststellt muss man eh untersucht werden, egal was für ein Alter man hat.

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» Cloudy24 » Beiträge: 23482 » Talkpoints: 133,25 » Auszeichnung für 23000 Beiträge


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