Wenn Worte nicht einfallen - Anfang von Alzheimer?
Meine Tante ist ca. 60 Jahre und wenn man sich unterhält, merkt man immer wieder, dass sie nicht die richtigen Worte findet, auch wenn es anscheinend sehr einfache Worte sind. Sie stockt dann mitten im Satz und fängt dann zu umschreiben.
Eine Bekannte meiner Tante macht sich Sorgen und meint, dass das schon der Anfang von Alzheimer ist und sein kann. Sie meint, dass man als erstes Worte vergisst, die eigentlich alltäglich sind.
Ist das richtig, dass man sich Sorgen machen sollte? Sollte man solchen Personen raten einen Arzt aufzusuchen? Oder ist es etwas, was nichts mit Alzheimer zu tun hat?
Das kann ja auch Demenz sein. Wobei ich mir nicht sofort Sorgen machen würde. In dem Alter kann das einige Ursachen haben und letztendlich wird man auch einfach ein bisschen langsamer beim Denken, wenn man nicht mehr so viel nachdenken muss, eventuell auch wenig Kontakt zu anderen Leuten hat und so weiter.
Man könnte das nun mal bei einem Arzt erwähnen, aber ich denke, dass es Sinn macht das erst mal weiter zu beobachten und dann eben danach geht, wenn es schlimmer wird. Generell würde ich nun aber nicht in Panik verfallen, da es wirklich viele Ursachen haben kann. Angefangen beim einfachen zu wenig getrunken bis hin zu solchen Sachen wie Alzheimer oder Demenz, es kann sehr viele Ursachen haben.
Ich muss zugeben, ich bin Anfang 30 und mir fallen einige Worte mal nicht ein. Und ich hoffe nicht, dass ich jetzt schon Alzheimer bekomme. Eigentlich hoffe ich, dass ich es nie bekommen werde.
Es ist schwierig zu sagen, ob sofort Alzheimer das Problem ist. Was viele nicht wissen ist, dass Alzheimer viele Symptome aufweist. Viele stellen Alzheimer fälschlicherweise mit der Demenz auf einer Stufe, obwohl die Demenz nur ein Symptom der Alzheimererkrankung darstellt.
Es kann schon vieles darauf hindeuten, dass es Alzheimer oder die "Vorstufe" ist, aber mit absoluter Sicherheit kann Euch das nur ein Arzt sagen. Eine Diagnose sollte man sich sowieso immer einholen, weil Alzheimer nicht heilbar ist, aber mit Medikamenten in der Symptomatik entsprechend gelindert werden kann. Das ist immerhin besser, als nichts!
Es wäre natürlich interessant zu wissen, ob deine Tante sonst einen verwirrten Eindruck macht? Hast Du das Gefühl, dass sie manchmal neben sich steht? Wirkt sie verwirrt oder nimmt sie des öfteren nicht wirklich teil an Gespräche und wirkt abwesend?
Du siehst selber, dass es etliche Symptome gibt, die auf Alzheimer hindeuten können. Wahrnehmungsstörungen, Verwirrtheit, Vergesslichkeit, abruptes Abbrechen von Worten, sich immer wieder zu wiederholen usw. Das kann wirklich enorm heftig werden und wenn jemand an Alzheimer erkrankt ist, auch sein!
Das Schlimme an Alzheimer ist, dass es keine Heilung gibt. Das heißt, wer einmal an Alzheimer erkrankt ist, der kann nicht geheilt werden. Die gestorbenen Zellen im Hirn werden leider nicht lebendig. Es gibt dann nur noch Medikamente, wie ich via Google auf dieser
Webseite zum Beispiel gefunden habe.
Ansonsten steht im Web übereinstimmend, dass man Gehirnjoggings tätigen soll, egal wie alt man ist, um Alzheimer vorbeugen zu können. Denke, dass dies für dich oder alle anderen User hier wichtig sein kann. Ich probiere das ab jetzt lieber auch mal aus, weil ich selber massivst Angst habe, an Alzheimer zu erkranken.
Ich würde Euch den Tipp geben, dass ihr in jedem Fall einen Arzt aufsucht und das mal abchecken lasst. Es ist schwer, jetzt einfach zu diagnostizieren, weil niemand von uns ein Facharzt ist. Wir wollen Dir ja auch keine Angst machen!
Kätzchen14 hat geschrieben:Hast Du das Gefühl, dass sie manchmal neben sich steht? Wirkt sie verwirrt oder nimmt sie des öfteren nicht wirklich teil an Gespräche und wirkt abwesend?
Du siehst selber, dass es etliche Symptome gibt, die auf Alzheimer hindeuten können. Wahrnehmungsstörungen, Verwirrtheit, Vergesslichkeit, aproptes Abbrechen von Worten, sich immer wieder zu wiederholen usw.
Das sind aber auch die Symptome von allen möglichen anderen neurologischen sowie gerade auch psychiatrischen Krankheitsbildern, es muss nicht gleich Alzheimer oder eine andere Form der Demenz sein.
Das ständige Vergessen von ansonsten vertrauten Wörtern, nennt man auch Wortfindungsstörung, das ist wirklich sehr verbreitet. Manchmal habe ich Phasen, wo ich bei den einfachsten Sachen plötzlich stocke und überlege, selbst einfache Überarbeitung oder Stress können das schon bewirken.
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