Welche Studiengänge bringen ohne Master-Abschluss nichts?
Bei den meisten Studiengängen ist ein Bachelor-Abschluss im Prinzip ausreichend, wobei es natürlich nicht schadet, den Master noch zu machen. Ich habe nun jedoch schon öfter davon gehört, dass es auch Studiengänge gibt, die ohne den Master rein gar nichts bringen. Dazu soll wohl auch das Lehramtsstudium zählen, Mit dem Bachelor allein kommt man wohl nicht ins Referendariat rein.
Reicht der Bachelor-Abschluss von den Noten her nicht aus, um einen Masterplatz zu bekommen, soll es wohl ziemlich blöd aussehen. Ähnlich soll es wohl bei Psychologie sein, wobei ich aber selbst nicht genau sagen kann, wie das ist. Gibt es tatsächlich Studiengänge, die einem ohne Master-Abschluss nichts bringen? Wie sieht es aus, wenn man den Bachelor in der Tasche hat, aber keinen Masterplatz bekommt, weil die Leistungen zu schlecht sind?
Ich habe mal gehört, dass man mit einem Psychologie-Bachelor theoretisch in die Wirtschaft einsteigen könnte, um da im Personalmanagement zu arbeiten. Ob das stimmt, weiß ich jedoch nicht, weil ich nicht vom Fach bin. Aber Fakt ist, sollte man keinen Masterplatz bekommen, weil die Nachfrage zu groß und das Angebot zu klein ist, kann man sich den Wunsch, Psychotherapeut zu werden wohl abschminken. Denn man muss den Master machen um die Therapeutenausbildung anschließen zu können.
Ob man in meinem Fach einen Master braucht, ist kontrovers umstritten. Es gibt offensichtlich nicht so viele, die nur einen Bachelor haben, daher gehen die Meinungen auch ziemlich auseinander. Es gibt welche, die der Meinung sind, dass es schon geht, allerdings muss man da eine Menge Glück haben.
Ich kenne beispielsweise eine Bachelor-Absolventin, die quer woanders einsteigen konnte. Viele ihrer Kommilitonen, die sich gegen den Master entschieden haben, sind seit mehreren Jahren arbeitslos. Suchen die nicht richtig oder ist die Nachfrage nicht da? Keine Ahnung, ich weiß es nicht. Fakt ist, dass unser Studienfach interdisziplinär ausgelegt ist und man sich deswegen spezialisieren muss. Wenn man es schon im Bachelor schaffen sollte, denke ich, dass man theoretischerweise den Master nicht unbedingt braucht. Aber wer kriegt eine ausreichende Spezialisierung schon im Bachelor hin?
Die Frage ist doch eher, was bringt ein Bachelor im deutschen Ausbildungssystem? Der Abschluss bedeutet weniger Fachwissen als die alten Abschlüsse. In anderen Ländern ist das toll, denn dort gibt es meist keine geregelte Berufsausbildung.
Hier ist der Bachelor immer noch recht unbekannt, Arbeitgeber können nur wenig damit anfangen. Dann wird lieber der Azubi genommen und ansonsten der Master, der dem gewohnten Bewerber nahe kommt. Was sie mit einem Bachelor anfangen sollen, wissen sie nicht.
Wer beispielsweise als Jurist nicht das Zweite Staatsexamen hat, bekommt keinen Job. Obwohl es genügend passende Stellen geben würde. Als was lässt man einen Bachelor im Bereich Betriebswirtschaft arbeiten? Sachbearbeiter gibt es günstiger ohne Studium.
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