Was sind und wie bekommt man Glückshormone?
Von Glückshormonen habe ich natürlich schon öfter mal was gehört oder auch gelesen, aber wenn ich diese selbst beschreiben sollte, dann hätte ich da bisschen Schwierigkeiten. Kennt ihr Glückshormone aus eigenem Erleben und wie würdet ihr diese beschreiben? Was waren denn eure Auslöser, wo ihr regelrechte Glückshormone verspürt habt? Kann man Glückshormone auch beeinflussen oder sind das eher nicht steuerbare Prozesse im Körper?
Ich kann hier mal wieder nur sehr laienhaft antworten, da ich mein Wissen über Hormone aller Art vor allem aus dem Internet und den Gratiszeitschriften, die man in der Apotheke erhält, beziehe. Aber ich vermute ganz stark, dass jeder psychisch gesunde Mensch von Natur aus Glückshormone produziert. Es heißt ja auch, dass viele psychische Krankheiten auch darauf zurück zu führen sind, dass das Zusammenspiel der Botenstoffe im Gehirn aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Wenn also jemand von sich behaupten würde, keine Glückshormone zu produzieren, würde ich diese Person als depressiv bis suizidal einstufen. Die Botenstoffe, die populärwissenschaftlich als Glückshormone bezeichnet werden, haben nämlich durch die Bank stimmungsaufhellende Wirkungen, etwa zur Entspannung, Schmerzlinderung oder auch Stimulation und Leistungssteigerung. Ohne diese Effekte wäre das Leben wohl sehr trüb und dröge.
Wann, wo und wie diese Stoffe genau ausgeschüttet werden, kann ich so genau nicht sagen. Aber da ich schon öfter positiv aufgeregt, voller Vorfreude, rundum zufrieden oder gar glücklich war, habe ich wie die allermeisten Menschen wohl tatsächlich schon die Auswirkungen von Glückshormonen gespürt. Verliebtheit funktioniert übrigens auch ganz gut, wenn man wissen will, wie sich Glückshormone anfühlen.
Durch Sport, sexuelle Aktivität und angeblich durch bestimmte Nahrungsmittel lässt sich die Produktion von Glückshormonen ebenfalls ankurbeln, wie jeder weiß, der schon einmal ein "Runner's High" erlebt hat, welches angeblich durchaus mit einem Drogenrausch zu vergleichen ist. Das kann ich jedoch nicht beurteilen, da ich nicht renne. Es gibt also reichlich Möglichkeiten, "Glückshormone zu bekommen", nur leider sind sie eben auch biologisch abbaubar.
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